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1. DE000069216848 - VORRICHTUNG ZUM EINBRINGEN VON LANGGESTRECKTEN KUNSTRASENFASERN IM BODEN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Beschreibung

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einbringen von langgestreckten Kunstrasenfäsern in den Boden.
Wie in der früheren niederländischen Patentanmeldung 91 00 202 erklärt ist, kann es wünschenswert sein, Kunstrasenfasern in den Boden einzubringen, um ein Naturrasen aufweisendes Feld aufrubessern, welches z. B. zum Ausüben von Sport oder dgl verwendet wird.
Bei einer derartigen Konstruktion müssen die Kunstrasenfasern einzeln in den Boden eingebracht werden. Ini Hinblick auf die großen Abmessungen eines Spielfeldes und den gewünschten, relativ geringen Abstand zwischen den Fasern wird ein Einbringen der Fasern von Hand zu zeitaufwendig und zu teuer sein.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, das Einbringen einzelner Kunstrasenfäsern in den Boden mit Hilfe einer Vorrichtung zu bewerkstelligen.
Dies kann in wirksamer Weise mittels einer Vorrichtung erreicht werden, welche mit einem Rahmen, der quer über den Boden bewegbar ist und wenigstens einen im Rahmen auf- und abbewegbaren Setzstift aufweist, sowie mit einer Einrichtung zum Anordnen einer in den Boden einzubringenden Kunstrasenfaser unter dem Setzstift derart versehen ist, daß die betreffende Faser durch den sich nachfolgend nach unten bewegenden Setzstift wenigstens teilweise in den Boden eingedrückt werden kann, und welche dadurch gekennzeichnet ist, daß Niederhalteeinrichtungen zum Anordnen einer Kunstrasenfaser mit dem auf- und abbewegbaren Setzstift gekoppelt sind, wobei die Niederhalteeinrichtungen hinsichtlich des Setzstiftes auf- und abbewegbar sind und mit einer unter dem Setzstift im Rahmen angeordneten Führungsplatte zusammenwirken, über welche Führungsplatte die einzubringende Kunstrasenfaser geleitet wird.
Es wird darauf hingewiesen, daß aus der US-A-3 937 158 eine Vorrichtung zum Züführen von Kunstfäden zu einer Tuftingstation bekannt ist, wo die Fäden auf eine Unterlagsschicht aufgebracht werden.
Ferner ist aus der US-A-3 155 058 eine Maschine zum Anpflanzen von Reissetzlingen bekannt, wobei die einzupflanzenden Setzlinge in eine Rinne fallengelassen werden. Mit Hilfe eines Blatts einer Setzstange werden die Setzlinge von der Rinne abgenommen und in den Boden gepflanzt.
In der nachfolgenden Beschreibung wird die Erfindung mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht des Betriebs einer erfindungsgemäßen Ausführungsform einer Vorrichtung zum Pflanzen von Kunstrasenfasern in den Boden;
Fig. 2 eine schematische, perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsform einer Vorrichtung zum Pflanzen von Kunstrasenfasern in den Boden;
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht zweier erfindungsgemäßer Vorrichtungen, welche im einzelnen an der Vorder- und Rückseite eines Traktors angekoppelt sind;
Fig. 4 eine vergrößerte Seitenansicht eines Teils einer der in Fig. 3 gezeigten Vorrichtungen in einer ersten Arbeitsstellung;
Fig. 5 eine Fig. 6 entsprechende Ansicht in einer zweiten Arbeitsstellung der Vorrichtung;
Fig. 6 einen vergrößerten Querschnitt durch die Vorrichtung gemäß Fig. 3;
Fig. 7 einen vergrößerten Schnitt durch eine Einzelheit der Vorrichtung gemäß Fig. 4.
Wie in der früheren niederländischen Patentanmeldung 91 00 202 beschrieben ist, ist es beispielsweise zum Verbessern eines Rasenfeldes möglich, aus Kunststoff bestehende Kunstrasenfäsern in den Boden in einer Stellung einzubringen, in welcher die Fasern in zwei gefaltet sind.
Dabei werden die Fasern bevorzugt in regelmäßigem Abstand in den Nährboden eingebracht. Dieser regelmäßige Abstand kann erreicht werden, indem die Fasern in einem bestimmten Muster, wie z. B. auf den Eckpunkten eines gedachten gleichseitigen Dreiecks, vorgesehen werden. Die Seitenabmessung des gleichseitigen Dreiecks kann vorzugsweise zwischen 1 und 3 cm variieren.
Zum wirtschaftlichen Einbringen der Fasern 1 in den Nährboden 5 wurde eine in Fig. 1 gezeigte Fasersetzvorrichtung entwickelt. Bevor die in Fig. 2 gezeigte Vorrichtung erläutert wird, wird zunächst Bezug genommen auf Fig. 1, welche den Betrieb der erfindungsgemäßen Fasersetzvorrichtung schematisch zeigt. In Fig. 1 verdeutlicht Schritt A die erste Stellung der in Fig. 2 gezeigten Vorrichtung, in welcher das Ende 31 der Faser 30 zwischen die Klemmblöcke 21 - 22 geführt wird. In Stellung B ist das Rohr 20 von den Klemmblöcken unter Zurücklassen der Faser 30 zurückgezogen, so daß die Klemmblöcke 21 und 23 jeweils auf den unteren Klemmblöcken 22 und 24 vorgesehen sind und die Faser 30 an ihren Enden zwischen den Klemmblöcken festgeklemmt ist. Das vorstehende Ende der Faser, in Stellung A mit 31 bezeichnet, wird zwischen den Klemmblöcken 21 und 22 eingeklemmt. Außerdem wird das Messer 26 in Stellung B in den Klemmblöcken 23 und 24 abwärts bewegt, so daß die Faser 30 durchgeschnitten wird und das Ende 32 freikommen kann, nachdem die Klemmblöcke 23 und 24 getrennt worden sind. Zusätzlich wird der Setzstift 25 abwärts bewegt, so daß der Stift auf der Faser 30 ruht.
Gemäß Stellung C wird die Faser unter der Wirkung des Setzstiftes 25 abwärts bewegt, da die Klemmblöcke 21 und 23 aufwärts bewegt werden, sobald der Setzstift 25 mit der Faser 30 in Kontakt tritt, so daß die Faser 30 nahe ihren Enden 31 und 32 von den Klemmblöcken loskommt und unter der Wirkung des Setzstiftes in den Boden, insbesondere in den Nährboden 5, eingepreßt wird. In Stellung D ist die Vorrichtung wieder für den nächsten Zyklus bereit. Sobald der Setzstift in die oberste Stellung zurückgekehrt ist, kann das Rohr 20 vorwärts bewegt werden, so daß das Faserende 32 zwischen den Klemmblöcken 21 und 22 angeordnet wird und dieses Ende zum Ende 31 wird, wie es in Stellung A gezeigt ist.
Im Anschluß an die Erläuterung des Betriebsprinzips der Fasersetzmaschine wird die Maschine selbst nun in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, in welcher auf Fig. 2 Bezug genommen wird und Teilen der Vorrichtung gemäß Fig. 2 dieselben Bezugszeichen wie in Fig. 1 gegeben wurden, sofern sie sich auf dieselben Teile beziehen.
Fig. 2 zeigt die Fasersetzmaschine, wobei die Rohre 20 in einer Stellung zwischen A und B gemäß Fig. 1 angeordnet sind, da sich die Rohre 20 in einer Rückzugsbewegung befinden, weil die Fasern 30 zwischen den Klemmblöcken 21 und 22 festgeklemmt sind. Die Fasern 30 innerhalb der Rohre 20, welche teilweise frei von einem Eingriff der Klemmböcke 21 bis 22 sind, sind innerhalb eines Rahmens 40 angeordnet, auf dem ein Rahmen 41 vorgesehen ist, welcher als Ganzes in den durch den Doppelpfeil 45 angezeigten Richtungen bewegt werden kann. Das Vorderende des Rahmens 41 hat einen geneigten Abschluß 42, welcher, sobald er mit den Klemmblöcken 22 und 21 in Kontakt kommt, die Klemmblöcke 21 nach oben bewegt, so daß die Rohre 20 ein Anordnen des Endes 31 der Faser 30 zischen den Klemmblöcken 21 und 22 herbeiführen können. Die Enden der Rohre 20 sind in dem Rohrhalter 46 zusammengesetzt. Die Führung 43 für die Gruppe der Setzstifte 25 erstreckt sich senkrecht zum Rahmen 40. Diese Führung 43 kann nach oben und unten bewegt werden, wie es durch den Doppelpfeil 48 angedeutet ist. Die Führung 44 für die Setzstilte ist in einer offenen Ansicht in dem Stützträger 47 gezeigt. Es ist klar, daß die Stiftführungen hinsichtlich der Faser 30 exakt anzuordnen sind, da die Fasern 30 beim Abwärtsbewegen der Setzstifte 25 mitgenommen werden müssen. Das Messer 26 ist im Klemmblock 23 dargestellt. Die Zeichnung zeigt ferner nahe den Klemmblöcken 21 und 23 einige Einstelleinrichtungen, obgleich diese Einrichtungen hier nicht genauer erläutert werden. Es ist ferner deutlich, daß, obgleich die Setzstifte 25 in dem Träger 47 in einer Reihe angeordnet sind, es ferner möglich ist, die Setzstifte 25 in dem Träger 47 versetzt vorzusehen, so daß ein bestimmtes gewünschtes Muster der in den Nährboden 5 einzebringenden Fasern 30 eihalten werden kann. Es ist ferner möglich, mehrere Reihen Setzstiftführungen 43 auf dem Rahmen 40 vorzusehen. Die zahlreichen bewegbaren Teile auf dem Rahmen 40 können mittels eines Hydraulkmotors aufeinander abgestmmt angetrieben werden.
Fig. 3 zeigt eine Kombination aus einem Traktor 50 mit zwei Vorrichtungen 51 und 52, die jeweils auf einer Seite des Traktors 50 und mit diesem gekoppelt angeordnet sind, welche Vorrichtungen zum Einbringen langgestreckter Kunstrasenfasern in den Boden geeignet sind.
Dazu können die Vorrichtungen 51 und 52 mittels des Traktors 50, wie mit Hilfe des Doppelpfeils F gezeigt, vorwärts und rückwärts gefahren werden.
Da die Vorrichtungen 51 und 52, welche relativ zueinander um 180º gedreht sind, zumindest weitgehend denselben Aufbau haben, wird nachfolgend lediglich die Vorrichtung 51 beschrieben.
Wie schematisch in Fig. 3 gezeigt, weist die Vorrichtung 51 einen Rahmen 53 auf, welcher vertikal einstellbar mit dem Rahmen des Traktors 50 durch eine herkömmliche Kupplungseinrichtung 54 verbunden ist.
Wie genauer in den Fig. 4 - 6 gezeigt ist, weist der Rahmen u. a. zwei Rahmenträger 55 und 56 auf, die sich zumindest weitgehend parallel zu der beabsichtigten Bewegungsrichtung der Vorrichtung erstrecken, wobei die Rahmenträger u. a. miteinander mittels eines Querträgers 57 verbunden sind.
Nahe den Rahmenseiten sind vertikal angeordnete Kolbenstangen 58 fest im Rahmen vorgesehen. Jede Kolbenstange 58 trägt einen in einem Zylinder 59 angeordneten Kolben, welcher Zylinder entlang der betreffenden Kolbenstange einstellbar ist.
Ein Trägerrahmen 60, welcher sich quer zur beabsichtigten, durch den Pfeil F angezeigten Bewegungstichtung erstreckt, ist zwischen den beiden Zylindern 59 (von denen in Fig. 6 lediglich einer gezeigt ist) gehalten, welche, in der beabsichtigten Bewegungsrichtung gemäß Pfeil F gesehen, nahe den Seiten der Vorrichtung angeordnet sind.
Die oberen Enden einer großen Zahl von Setzstiften 61 sind an der Unterseite des Trägerrahmens 60 befestigt, wobei die Setzstifte nebeneinander in einer sich quer zur beabsichtigten Bewegungsrichtung gemäß des Pfeils F erstreckenden Reihe angeordnet sind.
Wie genauer in Fig. 7 gezeigt, sind in der in Fig. 6 gezeigten Stellung der Setzstifte 61 die unteren Enden der Setzstifte in Bohrungen 62 angeordnet, welche in einer Führungsplatte 63 vorgesehen sind.
Die unteren Enden der Kolbenstangen 64, die einen Teil der am Rahmen 60 (Fig. 6) befestigten Luftfedern 65 bilden, sind an der Führungsplatte 63 nach an deren beiden Enden befestigt, so daß die Führungsplatte 63 in vertikaler Richtung hinsichtlich des Rahmens 60 geringfügig vorspringen kann.
Gemäß Fig. 7 sind zwei Niederhaltestäbe 66 und 67, die sich parallel zur Führungsplatte 63, d.h. quer zur beabsichtigten Bewegungsrichtung gemäß Pfeil F, erstrecken, nahe den Seiten der Führungsplatte vorgesehen. Vertikal sich erstreckende Schraubenbolzen 68 sind an den Enden der Niederhaltestäbe befestigt, wobei die Schraubenbolzen durch in der Führungsplatte 63 vorgesehene Bohrungen gesteckt und an einer sich quer zur Führungsplatte erstreckenden Stange 69 befestigt sind. Es ist klar, daß die Niederhaltestäbe 66 und 67 sich aus ihrer in Fig. 7 gezeigten Stellung nicht weiter nach unten, sich jedoch hinsichtlich der Führungsplatte 63 um eine bestimmte Strecke nach oben bewegen können.
In der in Fig. 5 gezeigten Stellung ist eine Führungsplatte 70 unterhalb der auf- und abbewegbaren, von dem Rahmen 60 getragenen Führungsplatte angebracht, in welcher Führungsplatte 70 Durchgänge 71 vorgesehen sind, welche mit den Durchgängen 62 fluchten. Wie aus Fig. 5 deutlich wird, ist die Führungsplatte 70 nahe den Durchgängen 71 geringfügig dicker als in einiger Entfernung von den Durchgängen 71.
Wie genauer in Fig. 6 gezeigt ist, sind V-förmige Schlitze 72, welche sich zum Boden hin verengen und sich in Längsrichtung der Vorrichtung erstrecken, in der Oberseite des verdickten Teils des Führungsträgers 70 vorgesehen.
Eine erste Klemmleiste 73, die sich parallel zum Führungsträger 70 erstreckt, ist, wie in Fig. 5 zu sehen, rechts von dem Führungsträger 70 angeordnet, während eine zweite Klemmleiste 74 oberhalb der Klemmleiste 73 angeordnet ist, welche Klemmleiste 74 mittels eines Stellzylinders 75 auf- und abbewegt werden kann.
Der Rahmen 53 der Vorrichtung trägt ferner eine Rolle 76, welche hinsichtlich des Rahmens frei um eine horizontale, sich senkrecht zur beabsichtigten Bewegungsrichtung erstreckende Rotationsachse drehbar ist. Eine mit einem Bremsband 77 zusammenwirkende Bremsscheibe 78 ist an einem Ende der Rolle 76 befestigt. Das Bremsband kann mittels eines Stellzylinders 79, falls gewünscht, heruntergedrückt werden, um so die Rolle 76 an einer unerwünscht schnellen Rotation zu hindern. Eine große Anzahl von langgestreckten, aus Kunststoff bestehenden Fäden 80 sind nebeneinander auf die Rolle gewickelt, wobei diese Fäden auf die gewünschten Längen geschnitten werden, um die zuvor beschriebenen Kunststoffasern zu bilden, wie nachfolgend genauer beschriebenwird.
Die Anzahl der nebeneinander auf die Rolle 76 aufgewickelten Fäden 80 entspricht der Anzahl der in einer Reihe angeordneten Setzstifte 61.
Eine Vielzahl von nebeneinander in einer Reihe angeordneten Durchführbuchsen 81 (lediglich schematisch gezeigt) ist am Rahmen befestigt, durch welche die Fäden 80 geleitet werden können. Eine pneumatisch oder hydraulisch betätigbare Klemmeinrichtung 82 ist an jeder der Durchführbuchsen 81 befestigt, so daß ein sich durch die jeweilige Buchse erstreckender Faden 80 mit Hilfe der Klemmeinrichtung in der Buchse 81 festgeklemmt werden kann.
Der Rahmen 53 umfäßt ferner einen rahmenförmigen Schlitten 83, welcher sich zumindest weitgehend quer zur gesamten Breite des Rahmens erstreckt und in dem Rahmen 53 in der durch den Pfeil F angezeigten Richtung zwischen der in Fig. 4 gezeigten Stellung und der in Fig. 5 gezeigten Stellung mit Hilfe von nahe den Seiten der Vorrichtung angeordneten Stellzylindern 84 hin- und herbewegbar ist. Neben der vorerwähnten Führungsplatte 70 und den Klemmleisten 73 und 74 trägt der Schlitten 83 ferner einen vertikal aufrechtstehenden Rahmen 84, in dem ein Trägerbalken 85 vertikal einstellbar mit Hilfe zweier Stellzylinder 86 gehalten ist, die nahe an den Enden des sich quer zur beabsichtigten Bewegungstichtung erstreckenden Trägerbalkens 85 angeordnet sind.
Eine Laufkatze 88 kann mit Hilfe eines durch den Rahmen 84 abgestützten Stellzylinders 87 senkrecht zur beabsichtigten Bewegungstichtung gemäß Pfeil F vor- und zurückbewegt werden.
Die Laufkatze 88 trägt vier (lediglich drei sind gezeigt) kreisförmige Messer 89, die jeweils um eine horizontale, sich in der beabsichtigten Bewegungsrichtung erstreckende Rotationsachse mittels eines hydraulischen oder pneumatischen, an das jeweilige kreisförmige Messer gekoppelten Motors 90 gedreht werden können.
In der in den Figuren gezeigten Stellung sind die unteren Enden der Messer in einem Schlitz angeordnet, welcher in einer horizontal angeordneten, sich senkrecht zur beabsichtigten Bewegungstichtung erstreckenden Klemmleiste 91 ausgebildet ist, welche Klemmleiste mit Hilfe von Stangen 92 von an dem Rahmen 84 befestigten Luftfedern 93 aufgehängt ist.
Der Rahmen 83 trägt zwei weitere Klemmleisten 94 und 95, die sich parallel zur Klemmleiste 91 erstrecken und einen Schlitz festlegen, welcher unmittelbar unterhalb des durch die Klemmleiste 91 gebildeten Schlitzes angeordnet ist.
Die zuvor beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt.
Wenn die Vorrichtung in Betrieb gesetzt wird, werden die unterschiedlichen Fäden 80 durch die in den Führungsbuchsen 81 vorgesehenen Durchtritte geführt und, während sich der Rahmen 83 mit den dadurch getragenen Teilen in der in Fig. 4 gezeigten Stellung befindet, zwischen den Klemmleisten 73 und 74 eingeklemmt, wozu die Klemmleiste 74 mittels des für diesen Zweck vorgesehenen Stellzylinders 75 auf- und abbewegt werden kann.
Dann wird der Rahmen 83 mit den dadurch getragenen Teilen mit Hilfe der Stellzylinder 84 aus der in Fig. 4 gezeigten Stellung in die in Fig. 5 gezeigte Stellung bewegt, wodurch die Fäden 80 sicher durch die Führungsbuchsen 81 gezogen werden, wobei die Rolle 76 in Drehung versetzt wird, welche, falls erforderlich, mittels der Bandbremse 77 abgebremst werden kann. Im allgemeinen ist dies insbesondere dann erforderlich, wenn der Rahmen 83 die in Fig. 5 gezeigte Stellung erreicht, um zu verhindern, daß sich die Rolle 76 nachfolgend weiterdreht.
Sobald die in Fig. 5 gezeigte Stellung erreicht ist, kann der Balken 85, welche die die Messer aufnehmende Laufkatze 88 trägt, mit Hilfe der Stellzylinder 86 nach unten bewegt werden. In einem vorgegebenen Zeitpunkt wird die Klemmleiste 91 dadurch auf den Klemmleisten 94 und 95 zu liegen kommen, so daß die Fäden 80 in dieser Anordnung zwischen den Klemmleisten eingeklemmt werden. Durch die weitere Abwärts- sowie Hin- und Herbewegung der Messer entlang dem Balken 85 werden die Messer 89 die zahlreichen Fäden 80 durchschneiden, so daß dann eine der Anzahl der Setzstifte 61 entsprechende Zahl von die vorerwähnten Kunstrasenfasern bildenden Fadenteilen sich zwischen den Klemmleisten 95 und 73 erstrecken, wobei sich jedes Fadenteil durch einen der vorerwähnten V-förmigen Rücksprünge 72 erstreckt.
Es ist klar, daß aufgrund der mittels der Luftfedern 93 bewirkten Federaufhängung der Klemmleiste 91 ein geeigneter Druck der Klemmleiste erhalten wird, während dadurch ferner bewirkt wird, daß die Messer 89 hinsichtlich der Klemmleiste 91 nach unten gedrückt werden können, wenn die Klemmleiste 91 auf den Klemmleisten 94 und 95 abgestützt wird.
Nachdem die einzubringenden Kunstrasenfasern derart auf die gewünschte Länge der Fäden 80 abgeschnitten worden sind, wird der die Setzstifte 61 tragende Rahmen 60 mit Hilfe der Stellzylinder 59 abwärts bewegt. Während dieser Abwärtsbewegung werden die Niederhaltestäbe 66 und 67 in einem bestimmten Augenblick in Anlage auf jenen Teilen der Kunstrasenfasern kommen, die sich quer zu den dünneren Teilen der Führungsplatte 70 erstrecken und deshalb die Kunstrasenfasern dadurch auf der Führungsplatte 71 einklemmen. An diesem Punkt können die Klemmleisten 74 und 91 wieder nach oben bewegt werden, so daß die Enden der Kunstrasenfasern freigegeben werden. Aufgrund der weiteren Abwärtsbewegung der Setzstifte 61 kommen diese Stifte in Kontakt mit den Teilen der Kunstrasenfasern, die über die Durchgänge 71 vorstehen, und drücken die Kunstrasenfasern nach unten durch die Durchgänge 71, wobei die Kunstrasenfasern in zwei gefaltet werden und in den Boden in ähnlicher Weise, wie oben beschrieben, eingedrückt werden.
Während des Eindrückens der Kunstrasenfasern in den Boden werden die Fasern von unterhalb der Stäbe 66 und 67 zurückgezogen.
Um ein angemessenes Weitertragen der Kunstrasenfasern zu gewährleisten, ist das spitze Ende jedes Setzstiftes vorzugsweise mit einem V-förmigen Einschnitt versehen, welcher sich zur Unterseite des Setzstiftes hin öffnet und sich nach oben verengt.
Wie ferner in Fig. 7 gezeigt ist, kann in der Führungsplatte 71 ein Rohrsystem 98 zum Zuführen von Preßluft in die Durchgänge 62 in der Nähe der Anordnung der freien Enden der Setzstifte in einer oberen Position vorgesehen sein, um an den unteren Enden der Setzstifte anhaftendes Material, wie z. B. Erdreich, mit Hilfe von Preßluft wegzublasen, so daß zu jeder Zeit sichergestellt ist, daß ein jeweiliger Teil der Kunstrasenfaser exakt in dem vorerwähnten V-förmigen Einschnitt des Setzstiftes aufgenommen ist.
Nachdem die Kunstrasenfasern mit Hilfe der Setzstifte 61 in der vorbeschriebenen Art in den Boden eingedrückt worden sind, können die Setzstifte 61 in die in den Figuren dargestellte Stellung zurückgezogen werden, woraufhin der Rahmen 83 mit den daran befestigten Teilen aus der in Fig. 5 gezeigten Stellung in die in Fig. 4 gezeigte Stellung zurückgezogen wird. In dieser Stellung können die Enden der über die Führungsbuchsen 81 vorstehenden Fäden 80 wieder mit Hilfe der Klemmleisten 73 und 74 eingeklemmt werden, wonach der zuvor beschriebene Zyklus wiederholt werden kann, woraufhin der Traktor 50 mit den Vorrichtungen 51 und 52 natürlich entlang einer bestimmten Strecke bewegt wird, bevor die nächsten Fasern in den Boden gedrückt werden.
Wie zuvor erwähnt, haben die zwei Vorrichtungen 51 und 52 zumindest weitgehend denselben Aufbau und dieselbe Betriebsweise. Die Anordnung der Vorrichtungen zueinander ist jedoch vorzugsweise derart, daß, in der Bewegungsrichtung gemäß Pfeil F gesehen, ein Setzstift 61 beispielsweise der Vorrichtung 52 zentral zwischen zwei benachbarten Setzstiften der Vorrichtung 51 derart angeordnet ist, daß die von der Vorrichtung 51 eingebrachten Kunstrasenfasern seitlich im Hinblick auf die von der Vorrichtung 52 eingebrachten Kunstrasen, in der beabsichtigten Bewegungsrichtung gemäß Pfeil F gesehen, versetzt sind. Außerdem ist die gegenseitige Anordnung vorzugsweise so beschaffen, daß, in einer Richtung quer zur beabsichtigten Bewegungsrichtung gemäß Pfeil F gesehen, eine von der Vorrichtung 51 eingebrachte Kunstrasenfaser mittig zwischen zwei benachbarten, von der Vorrichtung 52 eingebrachten Kunstrasenfasern angeordnet ist.
Mit dieser Fasersetzmaschine ist es möglich, Fasern wirtschaftlich in den Boden zu bringen.
Das derart einsetzbare, erfindungsgemäße Feld stellt eine ideale Kombination aus den bislang bekannten Kunstrasenfeldern und einem Naturrasenfeld dar, und es ist klar, daß ein solches Feld nicht auf das Fußballspielen beschränkt ist. Alle anderen Sportarten, wie z. B. Hockey, Tennis, Handball und Golf, können auch erfolgreich auf solch einem Feld aus Naturrasen und Fasern gespielt werden.