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1. WO2011144586 - BIS(DIFLUORMETHYL)PYRAZOLE ALS FUNGIZIDE

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Verbindungen der Formel (I),


in welcher die Symbole folgende Bedeutungen haben:

X steht für Sauerstoff oder Schwefel,

R1 steht für Wasserstoff oder Halogen,

Y steht für Sauerstoff oder Schwefel,

Q steht für -NR2R3,

R2 steht für Wasserstoff, C1-C3-AlkyL C2-C3-Alkenyl, C2-C3-Alkinyl, C4-C10- Cycloalkylalkyl, C4-C10-Alkylcycloalkyl, C5-C10-Alkylcycloalkylalkyl, C1-C3- Halogenalkyl, C2-C3-Halogenalkenyl, Cyano, Hydroxy, C1-C3-Alkoxy, C2-C3- Alkoxyalkyl, C1-C3-Hydroxyalkyl, C2-C3-Alkylcarbonyl, C2-C3-Alkoxycarbonyl, C2- C3-Alkylaminocarbonyl oder C3-C5-Dialkylaminocarbonyl,

R3 steht für ein 8- bis 11 -gliedriges, unsubstituiertes oder substituiertes, gesättigtes oder teilweise gesättigtes bicyclisches Ringsystem oder steht für ein 10- bis 15-gliedriges, unsubstituiertes oder substituiertes, gesättigtes oder teilweise gesättigtes tricyclisches Ringsystem; jedes Ringsystem kann gegebenenfalls ein bis drei Heteroatome enthalten (bis zu ein Sauerstoffatom, bis zu ein Schwefelatom und bis zu drei Stickstoffatomen) und gegebenenfalls ein bis drei Ringglieder, die aus der Gruppe C(=O), C(=S), S(=O) oder S(=O)2 ausgewählt werden können

oder

R2 und R3 bilden zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen 5- oder 6- gliedrigen, unsubstituierten oder substituierten, gesättigten oder teilweise gesättigten Heterocyclylrest

oder

R3 steht für -CR4R5R6,

R4 steht für Wasserstoff, C1-C6-Alkyl, C2-C6-Alkenyl, C2-C6-Alkinyl, C3-C6-Cycloalkyl, C4- C10-Cycloalkylalkyl, C4-C10-Alkylcycloalkyl, C5-C10-Alkylcycloalkylalkyl, C1-C6- Halogenalkyl, C2-C6-Halogenalkenyl, C2-C6-Halogenalkinyl, C3-C6-Halogencycloalkyl, Cyano, Nitro, C2-C4-Alkoxyalkyl, C1-C4-Hydroxyalkyl, C2-C4-Alkylcarbonyl, C2-C6- Alkoxycarbonyl, C2-C6-Alkylaminocarbonyl, C3-C8-Dialkylaminocarbonyl oder C3-C6- Trialkylsilyl,

R5 steht für unsubstituierts oder substituierts Phenyl, Benzyl, Naphthalenyl, C3-C6- Cycloalkyl, C3-C6-Cycloalkenyl oder einen 5- oder 6-gliedrigen Heteroarylrest,

R6 steht für Wasserstoff, C1-C4-Alkyl, C2-C4-Alkenyl, C2-C4-Alkynyl, C3-C4- Cycloalkyl, C4-C10-Cycloalkylalkyl, C4-C10-Alkylcycloalkyl, C5-C10- Alkylcycloalkylalkyl, C1-C4-Halogenalkyl, C2-C4-Halogenalkenyl, C2-C4- Halogenalkinyl, C3-C4-Halogencycloalkyl oder C2-C4-Alkoxyalkyl,

oder

R2 und R4 bilden zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, ein 5- bis 7- gliedriges, unsubstituiertes oder substituiertes Ringsystem, bestehend aus zwei bis sieben Kohlenstoffatomen und gegebenfalls ein bis drei Heteroatomen (bis zu ein Sauerstoffatom, bis zu ein Schwefelatom und bis zu zwei Stickstoffatomen),

oder

R2 und R5 bilden zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, ein 5- bis 7- gliedriges, unsubstituiertes oder substituiertes Ringsystem, bestehend aus zwei bis sieben Kohlenstoffatomen und gegebenfalls ein bis drei Heteroatomen (bis zu ein Sauerstoffatom, bis zu ein Schwefelatom und bis zu zwei Stickstoffatomen),

oder

R4 und R6 bilden zusammen mit dem Kohlenstoff, an den sie gebunden sind, ein 5- bis 7- gliedriges, unsubstituiertes oder substituiertes Ringsystem, bestehend aus zwei bis sieben Kohlenstoffatomen und gegebenfalls ein bis drei Heteroatomen (bis zu ein Sauerstoffatom, bis zu ein Schwefelatom und bis zu ein Stickstoffatom),

oder

R4 und R5 bilden zusammen mit dem Kohlenstoff, an den sie gebunden sind, ein 5- bis 7- gliedriges, unsubstituiertes oder substituiertes Ringsystem, bestehend aus zwei bis sieben Kohlenstoffatomen und gegebenfalls ein bis drei Heteroatomen (bis zu ein Sauerstoffatom, bis zu ein Schwefelatom und bis zu ein Stickstoffatom),

sowie agrochemisch wirksame Salze davon.

2. Verbindungen der Formel (I) nach Anspruch 1,

in welcher die Symbole folgende Bedeutungen haben,

X steht für Sauerstoff,

R1 steht für Wasserstoff oder Fluor,

Y steht für Sauerstoff,

Q steht für,

m steht für 0, 1 oder 2,

n steht für 0, 1 oder 2,

R2 steht für Wasserstoff oder C1-C3-Alkyl,

R4 steht für Wasserstoff, C1-C4-Alkyl, C3-C6-Cycloalkyl, C2-C4-Alkoxyalkyl, C1- C6- Halogenalkyl,

R5 steht für ein unsubstituierten oder substituierten Phenyl, Benzyl oder C3-C6-Cycloalkyl,

R6 steht für Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl, C3-C4-Cycloalkyl, C2-C4-Alkoxyalkyl, C1- C4-Halogenalkyl,

R7 steht jeweils unabhängig voneinander für Wasserstoff , C1-C4-Alkyl, Halogen, Cyano, Hydroxy, Amino, Nitro, C2-C4-Alkenyl, C3-C4-Alkinyl, C1-C4-Halogenalkyl, C2- C4-Halogenalkenyl, C2-C4-Halogenalkinyl, C3-C6-Cycloalkyl, C3-C6-Halogencycloalkyl, C2-C4-Alkoxyalkyl, C1-C4-Alkylamino, C2-C6-Dialkylamino, C3-C6- Cycloalkylamino, C2-C4-Alkylcarbonyl, C2-C4-Alkoxycarbonyl, C2-C4- Alkylaminocarbonyl, C2-C4-Alkylaminocarbonyloxy, C3-C6-Dialkylaminocarbonyl, C1-C4-Hydroxyalkyl, C1-C4-Alkoxy, C1-C4-Halogenalkoxy, C2-C4- Alkylcarbonyloxy, C2-C4-Alkylcarbonylthio, C1-C4-Alkylthio, C1-C4- Halogenalkylthio, C1-C4-Alkylsulfinyl, C1-C4-Halogenalkylsulfinyl, C1-C4-Alkylsulfonyl, C1-C4-Halogenalkylsulfonyl oder Tri(C1-C2-alkyl)silyl,

R8 steht jeweils unabhängig voneinander für C1-C6-Alkyl, Halogen, Cyano, Hydroxy, Amino, Nitro, C2-C6-Alkenyl, C3-C6-Alkinyl, C1-C6-Halogenalkyl, C2-C6-Halogenalkenyl, C2-C6-Halogenalkinyl, C3-C6-Cycloalkyl, C3-C6-Halogencycloalkyl, C2-C4- Alkoxyalkyl, C1-C4-Alkylamino, C2-C8-Dialkylamino, C3-C6-Cycloalkylamino, C2- C4-Alkylcarbonyl, C2-C6-Alkoxycarbonyl, C2-C6-Alkylaminocarbonyl, C3-C8- Dialkylaminocarbonyl, C1-C4-Hydroxyalkyl, C1-C4-Alkoxy, C1-C4-Halogenalkoxy, C2-C6-Alkylcarbonyloxy, C2-C6-Alkylcarbonylthio, C1-C4-Alkylthio, C1-C4- Halogenalkylthio, C1-C4-Alkylsulfinyl, C1-C4-Halogenalkylsulfinyl, C1-C4-Alkylsulfonyl, C1-C4-Halogenalkylsulfonyl oder Tri(C1-C2-alkyl)silyl,

R9 steht unabhängig voneinander für C1-C6-Alkyl, Halogen, Cyano, Hydroxy, Amino, Nitro, C2-C6-Alkenyl, C2-C6-Alkinyl, C1-C6-Halogenalkyl, C2-C6-Halogenalkenyl, C2-C6-Halogenalkinyl, C3-C6-Cycloalkyl, C4-C10-Cycloalkylalkyl, C4-C10- Alkylcycloalkyl, C5-C10-Alkylcycloalkylalkyl, C3-C6-Halogencycloalkyl, C2-C4- Alkoxyalkyl, C1-C4-Alkylamino, C2-C8-Dialkylamino, C3-C6-Cycloalkylamino, C2- C4-Alkylcarbonyl, C2-C6-Alkoxycarbonyl, C2-C6-Alkylaminocarbonyl, C3-C8- Dialkylaminocarbonyl, C1-C4-Hydroxyalkyl, C1-C4-Alkoxy, C1-C4-Halogenalkoxy, C2-C6-Alkylcarbonyloxy, C2-C6-Alkylcarbonylthio, C1-C4-Alkylthio, C1-C4- Halogenalkylthio, C1-C4-Alkylsulfinyl, C1-C4-Halogenalkylsulfinyl, C1-C4-Alkyl- sulfonyl, C1-C4-Halogenalkylsulfonyl, Tri(C1-C2-alkyl)silyl

oder

R9 steht unabhängig voneinander für Phenyl oder Benzyl, das bis zu drei Substituenten enthalten kann, wobei die Substituenten unabhängig voneinander aus folgender Liste ausgewählt sind: C1-C3-Alkyl, Halogen, Cyano, Nitro, C2-C3-Alkenyl, C2-C3-

Alkinyl, Cyclopropyl, C1-C3-Halogenalkyl, C2-C3-Halogenalkenyl, C2-C3- Halogenalkinyl, Halogencyclopropyl, C1-C2-Alkoxy oder C1-C2-Halogenalkoxy

sowie agrochemisch wirksame Salze davon.

3. Verfahren zur Bekämpfung von pflanzenpathogenen Schadpilzen, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel (I) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, auf die pflanzenpathogenen Schadpilze und/oder deren Lebensraum ausbringt.

4. Mittel zur Bekämpfung von pflanzenpathogenen Schadpilzen, gekennzeichnet durch einen Gehalt an mindestens einer Verbindung der Formel (I) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, neben Streckmitteln und/oder oberflächenaktiven Stoffen.

5. Verwendung von Bis(difluormethyl)pyrazol-Derivaten der Formel (I), gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2 zur Bekämpfung von pflanzenpathogenen Schadpilzen.

6. Verfahren zur Herstellung von Mitteln zur Bekämpfung von pflanzenpathogenen Schadpilzen, dadurch gekennzeichnet, dass man Bis(difluormethyl)pyrazol-Derivate der Formel (I) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2 mit Streckmitteln und/oder oberflächenaktiven Stoffen vermischt.

7. Verwendung von Verbindungen der Formel (I) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2 zur Behandlung von Saatgut.

8. Verwendung von Verbindungen der Formel (I) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2 zur Behandlung von transgenen Pflanzen.

9. Verwendung von Verbindungen der Formel (I) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2 zur Behanlung von transgenem Saatgut.