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1. WO2017016536 - KRAFTFAHRZEUGBAUTEIL AUS DREILAGIGEM SCHICHTVERBUNDSTAHL

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Kraftfahrzeugbauteil, hergestellt durch Warmumformen und Presshärten einer metallischen Platine aus einer härtbaren Stahllegierung, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftfahrzeugbauteil aus einem dreilagigen Schichtverbundstahl ausgebildet ist, wobei eine mittlere Lage aus der härtbaren Stahllegierung ausgebildet ist und die Außenlagen aus einer rostfreien Stahllegierung, insbesondere einer rostfreien Edelstahllegierung ausgebildet sind.

2. Kraftfahrzeugbauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als Schweller, als Querträger, als Türaufprallträger, als Türrahmen einer Seitenwand, als Tunnel, als Längsträger, als Stirnwand, als Unterboden oder als Kraftfahrzeugsäule ausgebildet ist.

3. Kraftfahrzeugbauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftfahrzeugbauteil zumindest abschnittsweise im Querschnitt als geschlossenes Hohlprofil mit in Längsrichtung voneinander verschiedenen Querschnitten ausgebildet ist.

4. Kraftfahrzeugbauteil nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das geschlossene Hohlprofil durch U-0 Formen ausgebildet ist und/oder dass das Hohlprofil durch Innenhochdruckumformung mit in Längsrichtung voneinander verschiedenen Querschnitten ausgebildet ist.

5. Kraftfahrzeugbauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftfahrzeugbauteil ein Schließblech aufweist, wobei das Schließblech aus dem dreilagigen Schichtverbundstahl ausgebildet ist oder aus einem von dem dreilagigen Schichtverbundstahl verschiedenen Werkstoff.

6. Kraftfahrzeugbauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine als Tailored Rolled Blank, Tailored

Formed Blank oder Tailored Welded Blank hergestellt ist, so dass das Kraftfahrzeugbauteil bereichsweise voneinander verschiedene Dicken aufweist.

7. Kraftfahrzeugbauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenlagen eine in Relation zueinander verschiedene Dicken aufweisen.

8. Kraftfahrzeugbauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftfahrzeugbauteil mindestens einen geschwächten Bereich aufweist.

9. Kraftfahrzeugbauteil nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der geschwächte Bereich durch geringere Dicke und/oder geringere Festigkeit des Werkstoffgefüges der mittleren Lage ausgebildet ist.

10. Kraftfahrzeugbauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftfahrzeugbauteil einer Wärmenachbehandlung unterzogen ist.

11. Kraftfahrzeugbauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Lage eine Zugfestigkeit Rm größer 1400MPa aufweist, insbesondere größer 1700MPa.