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1. WO2017021066 - KLIMATISIERUNGS- UND BELÜFTUNGSSYSTEM FÜR EIN KRAFTFAHRZEUG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Beschreibung

Klimatisierungs- und Belüftungssystem für ein Kraftfahrzeug

Die Erfindung betrifft ein Klimatisierungs- und Belüftungssystem für ein Kraftfahrzeug mit mindestens einem im Fahrzeuginnenraum angeordneten Fahrzeugsitz dem ein

Dachausströmersystem mit mindestens einem Dachausströmer zugeordnet ist.

Die Druckschrift DE 198 32 738 A1 offenbart ein Kraftfahrzeug bei dem das Dach eines Fahrgastraumes eine Luftverteilkammer aufweist, welche mit einer sich in Richtung der Flächenausdehnung des Daches flächig erstreckenden Luftaustrittswand an den Fahrgastraum angrenzt. Die Luftaustrittswand ist mit einer Vielzahl von feinverteilten Durchbrüchen versehen, durch welche die der Luftverteilkammer von der Luftversorgungseinrichtung zugeführte Luft mit flächenhaft ausgedehnten Luftfronten in den Fahrgastraum eintritt.

Die EP 0 425 721 A1 erläutert eine Anordnung zur Belüftung eines Fahrgastraumes eines Kraftfahrzeuges mit einem wandlungslosen Kanal mit gebündelter Luftströmung zu einem Zwischenraum zwischen dem Fahrzeugdach und einer luftdurchlässigen Dachverkleidung aus der die Luftströmung verteilt in den Fahrgastraum austritt. Um eine gleichmäßige Luftverteilung über die gesamte Austrittsfläche der Dachverkleidung gewährleistet zu können, ist eine im Sinne eines allseitig verteilten Rückpralls von dem Fahrzeugdach durch die Dachverkleidung in den Zwischenraum eintretende gebündelte Luftströmung vorgesehen, wobei die gebündelte Luftströmung dazu aus einer Wurfdüse auf der Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen eines Personen-Kraftwagens austritt und auf einen optisch geschlossenen, jedoch im Sinne einer erhöhten Luftdurchlässigkeit ausgebildeten Luft-Eintrittsbereich der Dachverkleidung trifft.

Die Dachverkleidung ist zumindest in unmittelbar über den Sitzplätzen des Fahrgastraumes liegenden Bereichen mit Austrittsöffnungen versehen, die vorzugsweise mit veränderbaren Luftdurchtrittsquerschnitten derart ausgestaltet sind, so dass die aus den Austrittsöffnungen austretende Luftströmung individuell am jeweiligen Fahrzeugplatz eingestellt werden kann. Zur Einstellung der individuellen Luftströmung dienen dabei vorzugsweise Lochschieber und gegebenenfalls Austrittsgitter, mit denen die aus dem Zwischenraum austretende Luftströmung nach Größe und Richtung veränderbar ist.

In der Druckschrift DE 37 14 223 C1 wird am Bug des Fahrzeugs eingeleitete Außenluft bedarfsweise temperiert sowie verdichtet und durch Hohlkörper - zweischaliges Armaturenbrett und zweischeibige Windschutzscheibe oder vordere Fahrzeugsäule - in eine zweischalige Hohldecke geführt, von der sie durch Austrittsöffnungen in Form regulierbarer, turbulenzarmer und senkrecht auf die Fahrzeugsitze gerichteter Luftströme austritt. Die im Fahrzeug sich ansammelnde Raumluft wird durch Abluftstromungen in einem Hohlboden und durch einen zum Heck des Fahrzeugs führenden Abluftkanal abgeleitet.

Die Druckschrift DE 36 25 681 A1 beschreibt eine Anordnung zur Belüftung eines

Kraftfahrzeugs mit einer Luftströmung von der Frontscheibe durch einen Zwischenraum zwischen dem Fahrzeugdach und einer Dachverkleidung, die mit Luftaustrittsöffnungen versehen ist. In einem zentralen Bereich der Frontscheibe ist ein wandungsloser

Luftströmungskanal vorgesehen, dem eine Luftaustrittsdüse und ein Einmündungstrichter zugeordnet sind. Der Zwischenraum ist wenigstens teilweise als Druckraum ausgebildet. Mit dieser Anordnung erhält man auch bei hohem Luftwechsel für alle Sitzplätze eine wenigstens annähernd gleichmäßige Luftströmung mit geringer Luftgeschwindigkeit. Außerdem kann an jedem Sitzplatz eine höhere Luftbewegung eingestellt werden, ohne dass die Nachbarsitzplätze durch Zugluft gestört werden.

Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde ein komfortableres Klimatisierungs- und

Belüftungssystem zu schaffen.

Ausgangspunkt der Erfindung ist ein Klimatisierungs- und Belüftungssystem für ein

Kraftfahrzeug mit mindestens einem im Fahrzeuginnenraum angeordneten Fahrzeugsitz. Dem Fahrzeuginnenraum ist ein Dachausströmersystem zugeordnet. Das Dachausströmersystem umfasst mindestens einem Dachausströmer, der dem mindestens einen Fahrzeugsitz zugeordnet ist.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Dachausströmer Mittel aufweist, die eine

Segmentierung der aktiven Ausströmfläche des Dachausströmers erlauben, wobei in jedem Segment eine vertikal in den Fahrzeuginnenraum wirkende Luftzufuhr mit einer Auswahl von Klimazonen ausbildbar ist.

In der nachfolgenden Beschreibung sind Dachausströmer in mehreren Ausführungsformen erläutert, die in dem erfindungsgemäßen Dachausströmersystem einsetzbar sind.

Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, dass an einem Sitzplatz eine vertikale dachseitige Belüftung möglich ist, die segmentartig verschiedene Klimazonen aufweisen kann.

Insbesondere, wenn sich die Sitzpositionen eines Aufsitzenden ändern, können die

segmentartig ausgeführten verschiedenen Klimazonen (manuell oder automatisch) verändert werden, wodurch der Komfort des Klimatisierungs- und Belüftungssystems für den Insassen wesentlich erhöht ist. Mögliche Anwendungsfälle sind im Beschreibungsteil detailliert erläutert.

Im Beschreibungsteil ist ferner erläutert, dass das Dachausströmersystem mit einem

Bodenausströmersystem und/oder einem Personenausströmersystem in einer

Instrumententafel und/oder mit einem Fußbodenheizungssystem kombinierbar ist.

In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist/sind der/die Dachausströmer des

Dachausströmersystems in Abhängigkeit der Sitzposition/en einer oder mehrerer Person/en auf dem/den Fahrzeugsitz/en manuell in eine segmentierte Einstellung verfahrbar.

Zudem ist den Segmenten des jeweiligen Dachausströmers eine vertikal in den

Fahrzeuginnenraum wirkende Luftzufuhr mit auswählbaren Klimazonen individuell zuordenbar.

In weiterer bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung, fährt/fahren der/die Dachausströmer des Dachausströmersystems in Abhängigkeit der Sitzposition/en einer oder mehrerer Person/en auf dem/den Fahrzeugsitz/en automatisch in eine vorgebebene segmentierte Einstellung, in der den Segmenten des jeweiligen Dachausströmers eine vertikal in den Fahrzeuginnenraum wirkende Luftzufuhr mit vorausgewählten Klimazonen fest zugeordnet ist.

Bevorzugt ist, dass die aktive Ausströmfläche und/oder die Luftmenge und/oder die Temperatur der jeweiligen Segmente des Dachausströmers durch manuelle Einstellung veränderbar und innerhalb der voreingestellten automatischen Einstellung anpassbar sind. Hierdurch ist ein Klimatisierungs- und Belüftungssystem mit einem hohen Maß an Individualität und Komfort geschaffen.

In einer bevorzugten Ausgestaltung erfolgt die Segmentierung der Dachausströmer in die Segmente quer zu Längsachse des Kraftfahrzeuges, wobei in einer anderen Ausgestaltung auch eine Segmentierung der Segmente der Dachausströmer parallel zu Längsachse des Kraftfahrzeuges möglich ist.

In einer bevorzugten Ausgestaltung erfolgt die Segmentierung der Dachausströmer in die Segmente quer zu Längsachse des Kraftfahrzeuges, wobei in einer anderen Ausgestaltung auch eine Segmentierung der Segmente der Dachausströmer parallel zur Längsachse des Kraftfahrzeuges möglich ist.

Die auswählbaren Klimazonen sind im Beschreibungsteil in verschiedenen möglichen

Ausführungsbeispielen detailliert erläutert.

Im Beschreibungsteil wird bevorzugt - eine Klimazone a) mit zugfreier gerichteter vertikaler Luftzufuhr mit geringer Luftmenge oder - eine Klimazone b) mit inaktiver Belüftung oder - eine Klimazone c) mit gerichteter vertikaler Luftzufuhr mit großer Luftmenge oder - eine Klimazone d) mit zugfreier ungerichteter vertikaler Luftzufuhr mit geringer Luftmenge beschrieben. Es versteht sich, dass weitere Klimazonen definiert werden können.

Die Erfindung wird nachfolgend erläutert. Für die Zwecke der vorliegenden Beschreibung soll mit ,,-x" („minus x") die übliche Fahrtrichtung eines Fahrzeugs bezeichnet werden, mit„+x" („plus x") die Richtung entgegen seiner üblichen Fahrtrichtung, mit„y" wird die Richtung in der Horizontalen quer zur x-Richtung bezeichnet, und mit„z" wird die Richtung in der Vertikalen quer zur x-Richtung bezeichnet. Diese Bezeichnungsweise der Raumrichtungen in kartesischen Koordinaten entspricht dem in der Kraftfahrzeugindustrie allgemein verwendeten Koordinatensystem. Innerhalb aller Figuren werden nachfolgend die gleichen Bezugszeichen für gleiche Bauteile verwendet, wobei gegebenenfalls nicht in jeder Figur erneut alle bereits vorgestellten Bauteile anhand der Bezugszeichen nochmals erläutert werden.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand der zugehörigen Zeichnungen erläutert. Es zeigen:

Figur 1 ein Kraftfahrzeug mit einem im Fahrzeuginnenraum angeordneten

Personenausströmersystem;

Figur 2 ein Kraftfahrzeug mit einem im Fahrzeuginnenraum angeordneten

herkömmlichen Personenausströmersystem und einem erfindungsgemäßen Dachausströmersystem in Kombination mit einem Bodenausströmersystem;

Figuren 3A bis 3D schematische Darstellungen segmentierter Einstellungen einer vertikalen Luftzufuhr in den Fahrgastinnenraum über Dachausströmer des

Dachausströmersystems;

Figuren 4A bis 4D schematische Darstellungen segmentierter Einstellungen einer vertikalen

Luftzufuhr in den Fahrzeuginnenraum über Dachausströmer des

Dachausströmersystems und über Bodenausströmer eines

Bodenausströmersystems;

Figur 5 eine schematische Darstellung eines bevorzugten Aufbaus des

Dachausströmersystems des Klimatisierungs- und Belüftungssystem;

Figur 6 eine schematische Darstellung eines Dachausströmers in einer ersten

Ausführungsform in Ergänzung zu Figur 5;

Figur 7 eine schematische Darstellung des Dachausströmers in der ersten

Ausführungsform gemäß Figur 6;

Figuren 8 bis 12 schematische Darstellungen eines Dachausströmers in einer zweiten

Ausführungsform;

Figuren 13 bis 14 schematische Darstellungen eines Dachausströmers in einer dritten

Ausführungsform;

Figuren 15 bis 17 schematische Darstellungen eines Dachausströmers in einer vierten

Ausführungsform.

Figur 1 zeigt eine bekanntes Klimakonzept für einen Fahrzeuginnenraum 10 eines

Kraftfahrzeuges 100 mit im Wesentlichen horizontaler Anstromung von Personen P in einer ersten und zweiten Sitzreihe 1 SR, 2SR, die in dem Fahrgastinnenraum 10 auf ihren

Fahrzeugsitzen 1 1 , 12, 21 , 22 in der normalen Sitzpositionen angeordnet sind. Der

Fahrzeuginnenraum 10 wird nach oben von einem Dach 1 10 und nach unten von einem Boden 120 abgeschlossen.

Die Anstromung der Personen P erfolgt - ausschließlich von vorn - über sich im Wesentlichen horizontal erstreckende Luftströmungen zumeist aus Personenausstromern I, die in einer Instrumententafel angeordnet sind, über sogenannte„Horizontale Klimazonen", die mit den dargestellten Pfeilen verdeutlicht werden. Die schraffierten Pfeile verdeutlichen die horizontalen Luftströmungen in den Fußraum 130.

Für ein erfindungsgemäßes Kraftfahrzeug 100 ist, wie Figur 2 zeigt ein neues Klimakonzept vorgesehen. Es ist vorgesehen, sogenannte„Vertikale Klimazonen" mit im Wesentlichen vertikaler Anstromung von Personen P in einer ersten und zweiten Sitzreihe 1 SR, 2SR auszubilden, wie mit den dargestellten vertikalen Pfeilen verdeutlicht wird.

Die schraffierten vertikalen Pfeile verdeutlichen die vertikalen Luftströmungen - von unten - in den Fußraum 130 - nach oben - in Richtung des Daches 1 10 des Fahrgastinnenraumes 10, während die nichtschraffierten Pfeile die vertikalen Luftströmungen - von oben vom

Dachausströmer D unterhalb des Daches 1 10 - nach unten - in den Fußraum 130 des

Fahrgastinnenraumes 10 verdeutlichen.

In vorteilhafter Weise können die beiden Konzepte miteinander kombiniert werden, so dass ein Kraftfahrzeug 100 einen Fahrgastinnenraum 10 aufweist, der über im Wesentlichen sich horizontal erstreckende Klimazonen (gemäß den im Wesentlichen horizontalen Pfeilen in Figur 2) und über sich im Wesentlichen vertikal erstreckende Klimazonen (gemäß den vertikalen schraffierten und nicht schraffierten Pfeilen gemäß Figur 2) verfügt.

Es ist vorgesehen, die im Wesentlichen vertikale Anstromung von Personen P in der ersten und zweiten Sitzreihe 1 SR, 2SR auszubilden, um sicherzustellen, dass beispielsweise auf den Fahrzeugsitzen 1 1 , 21 beziehungsweise 12, 22 gegenübersitzende Personen P (Figur 2) in angenehmer Weise angeströmt werden.

Die erste Sitzreihe 1 SR ist gemäß Figur 2 mit um 180° um eine vertikale Drehachse gedrehten Fahrzeugsitzen 1 1 , 12 ausgebildet, so dass die Personen P den Personen P auf den

Fahrzeugsitzen 21 , 22 gegenübersitzen. In dieser Anordnung kann durch die herkömmlichen sich horizontal erstreckenden Klimazonen keine angenehme Anstromung der Personen P realisiert werden. Die in Figur 2 gezeigte und erläuterte Sitzposition ist in der Zukunft insbesondere für das sogenannte„Vollautomatische Fahren" eines Kraftfahrzeuges 100 vorgesehen.

Die Figuren 3A bis 3D beruhen auf einem Blick von oben in den Fahrgastinnenraum 10 des Fahrzeuges. Der jeweilige Pfeil in den Figuren 3A bis 3D verdeutlicht die Fahrtrichtung des Fahrzeuges in -x-Richtung.

In den Figuren 3A bis 3D ist jeweils die erste und zweite Sitzreihe 1 SR und 2SR mit den darauf sitzenden Personen P dargestellt.

Die Personen P werden durch den Kopf symbolisiert, wobei die Ausrichtung der Nase des Kopfes der jeweiligen Person P mit der Ausrichtung beziehungsweise der Sitzposition der Personen P innerhalb des Fahrgastinnenraumes 10 gleichbedeutend sein soll.

Es wird deutlich, dass die Ausströmfläche über den Sitzen 1 1 , 12, 21 , 22 der ersten und zweiten Sitzreihe 1 SR und 2SR jeweils in Segmente S1 , S2, S3 eingeteilt„segmentiert" ist.

Jedem Segment S1 , S2, S3 der jeweiligen Sitze 1 1 , 12, 21 , 22 kann eine eigene„Vertikale Klimazone" zugeordnet werden.

Es versteht sich, dass die Dreiteilung nur ein vorteilhaftes Beispiel darstellt. Es können auch mehr oder weniger Segmente mit zugehörigen Klimazonen ausgebildet werden.

Klimazone a)

Eine unterbrochene wellenförmige Schraffur eines Segmentes bedeutet,„gerichtete vertikale Luftzufuhr in den Fahrgastinnenraum 10 mit geringer Luftmenge (zugfrei) - Klimazone a)" über den mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten Dachausströmers D.

Klimazone b)

Eine gepunktete Schraffur eines Segmentes bedeutet,„inaktive Belüftung - Klimazone b)" des mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten Dachausströmers D.

Klimazone c)

Eine gepunktete und mit Linien versehene Schraffur eines Segmentes bedeutet,„gerichtete vertikale Luftzufuhr in den Fahrgastinnenraum 10 mit großer Luftmenge - Klimazone c)" des mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten Dachausströmers D.

Klimazone d)

Eine durchgezogene wellenförmige Schraffur bedeutet,„ungerichtete vertikale Luftzufuhr mit geringer Luftmenge (zugfrei) - Klimazone d)" in den Fahrgastinnenraum 10 über den

mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten Dachausströmer D.

Für die einzelnen Figuren 3A bis 3D wird nachfolgend das Dach-Belüftungskonzept der „Vertikalen Klimazonen" in Abhängigkeit der Sitzposition der Personen P erläutert.

Die Figur 3A zeigt eine mögliche Belüftung des Fahrgastinnenraumes 10, gedacht

beispielsweise beim„Manuellen Fahren" des Kraftfahrzeuges 100. Die Personen P sitzen in der ersten und zweiten Sitzreihe SR1 , SR2 in der normalen Sitzposition mit Blick nach vorn in -x-Richtung.

Folgende Einstellung wird vorgeschlagen beziehungsweise kann gewählt werden:

Sitzreihe Sitz Segmente Klimazone

SR1 1 1 , 12 S1 Klimazone a)

SR1 1 1 , 12 S2 Klimazone b)

SR1 1 1 , 12 S3 Klimazone b)

SR2 21 , 22 S1 Klimazone c)

SR2 21 , 22 S2 Klimazone a)

SR2 21 , 22 S3 Klimazone b)

In der ersten Sitzreihe SR1 wird dem Fahrgastinnenraum 10 im ersten Segment S1 eine „gerichtete vertikale Luftzufuhr mit geringer Luftmenge (zugfrei) - Klimazone a) über den mindestens einen unterhalb des Daches 10 angeordneten Dachausströmers D" zugeführt.

Es besteht in Kombination die Möglichkeit (nicht dargestellt) dem ersten Segment S1 der ersten Sitzreihe SR1 eine„gerichtete horizontale Luftzufuhr mit geringer oder großer Luftmenge" über den mindestens einen Personenausströmer I (siehe Figur 1 ) in der Instrumententafel eines Personenausströmersystems zuzuführen.

In der ersten Sitzreihe SR1 wird im zweiten und dritten Segment S2, S3 beispielsweise die „inaktive Belüftung - Klimazone b)" des mindestens einen unterhalb des Daches 1 10

angeordneten Dachausströmers D eingestellt.

In der zweiten Sitzreihe SR2 wird dem Fahrgastinnenraum 10 im ersten Segment S1 die „gerichtete vertikale Luftzufuhr mit großer Luftmenge - Klimazone c)" des mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten Dachausströmers D zugeführt.

In der zweiten Sitzreihe SR2 wird dem Fahrgastinnenraum 10 im zweiten Segment S2 wiederum die„gerichtete vertikale Luftzufuhr mit geringer Luftmenge (zugfrei) - Klimazone a)" über den mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten Dachausströmers D zugeführt.

In der zweiten Sitzreihe SR2 wird im dritten Segment S3 beispielsweise die„inaktive Belüftung -Klimazone b)" des mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten

Dachausströmers D vorgesehen.

Die Figur 3B zeigt eine mögliche Belüftung des Fahrgastinnenraumes 10, gedacht

beispielsweise beim„Vollautomatischen Fahren im Tagbetrieb". Die Personen P sitzen sich in der ersten und zweiten Sitzreihe SR1 , SR2 analog zu der Figur 2 gegenüber. In der ersten Sitzreihe SR1 mit Blick nach hinten in +x-Richtung und in der zweiten Sitzreihe SR2 in der normalen Sitzposition mit Blick nach vorn in -x-Richtung.

Folgende Einstellung wird vorgeschlagen beziehungsweise kann gewählt werden:

Sitzreihe Sitz Segmente Klimazone

SR1 1 1 , 12 S1 Klimazone d)

SR1 1 1 , 12 S2 Klimazone c)

SR1 1 1 , 12 S3 Klimazone d)

SR2 21 , 22 S1 Klimazone c)

SR2 21 , 22 S2 Klimazone d)

SR2 21 , 22 S3 Klimazone b)

In der ersten Sitzreihe SR1 wird dem Fahrgastinnenraum 10 im ersten Segment S1 eine „ungerichtete vertikale Luftzufuhr mit geringer Luftmenge (zugfrei) - Klimazone d)" über den mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten Dachausströmer D zugeführt.

Hierdurch wird in vorteilhafter Weise eine zugfreie Belüftung des Kopfes der Personen P bewirkt.

Die Personenausstromer I in der Instrumententafel sind nicht eingeschaltet beziehungsweise ist vorgesehen, dass die Personenausstromer I in diesem Fahrmodus nicht zuschaltbar sind.

In der ersten Sitzreihe SR1 wird dem Fahrgastinnenraum 10 im zweiten Segment S2 die „gerichtete vertikale Luftzufuhr mit großer Luftmenge - Klimazone c)" des mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten Dachausströmers D zugeführt. Hierdurch wird in vorteilhafter Weise eine gerichtete Belüftung des Gesichts des Kopfes der Person P mit großer Luftmenge bewirkt.

In der ersten Sitzreihe SR1 wird dem Fahrgastinnenraum 10 im dritten Segment S3 die „ungerichtete vertikale Luftzufuhr mit geringer Luftmenge (zugfrei) - Klimazone d)" über den mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten Dachausströmer D zugeführt.

Hierdurch wird in vorteilhafter Weise eine zugfreie Belüftung der Beine der Person P bewirkt.

In der zweiten Sitzreihe SR2 wird dem Fahrgastinnenraum 10 im ersten Segment S1 die „gerichtete vertikale Luftzufuhr mit großer Luftmenge - Klimazone c)" des mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten Dachausströmers D zugeführt. Hierdurch wird in vorteilhafter Weise eine gerichtete Belüftung auf das Gesicht des Kopfes der Person P bewirkt.

In der zweiten Sitzreihe SR2 wird dem Fahrgastinnenraum 10 im zweiten Segment S2 eine „ungerichtete vertikale Luftzufuhr mit geringer Luftmenge (zugfrei) - Klimazone d)" über den mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten Dachausströmer D vorgesehen, um in vorteilhafter Weise eine zugfreie Belüftung des Kopfes und der Beine einer Person P in der zweiten Sitzreihe SR2 zu bewirken.

Schließlich wird in der zweiten Sitzreihe SR2 im dritten Segment S3 beispielsweise die„inaktive Belüftung -Klimazone b)" des mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten Dachausströmers D eingestellt, wodurch der Rückenbereich der Person P auf der zweiten Sitzreihe SR2 zugfrei gestellt ist.

Die Figur 3C zeigt eine mögliche Belüftung des Fahrgastinnenraumes 10, gedacht beispielsweise beim„Vollautomatischen Fahren im Nachtbetrieb". Die Personen P liegen in der ersten und zweiten Sitzreihe SR1 , SR2 jeweils mit Blick nach vorn in -x-Richtung.

Folgende Einstellung wird vorgeschlagen beziehungsweise kann gewählt werden:

Sitzreihe Sitz Segmente Klimazone

SR1 1 1 , 12 S1 Klimazone d)

SR1 1 1 , 12 S2 Klimazone d)

SR1 1 1 , 12 S3 Klimazone d)

SR2 21 , 22 S1 Klimazone d)

SR2 21 , 22 S2 Klimazone d)

SR2 21 , 22 S3 Klimazone d)

Es wird dem Fahrgastinnenraum 10 über alle Segmente S1 , S2, S3 der Sitzreihen SR1 und SR2 eine„ungerichtete vertikale Luftzufuhr mit geringer Luftmenge (zugfrei) - Klimazone d)" über den mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten Dachausströmer D zugeführt, wodurch in vorteilhafter Weise ein leiser und zugfreier Nachtbetrieb bewirkt wird.

Die Figur 3D zeigt eine frei programmierbare Belüftung des Fahrgastinnenraumes 1 10, gedacht für alle denkbaren Fahrmodi. Im Ausführungsbeispiel gemäß der Figur 3D nehmen die

Personen P die Positionen gemäß Figur 3B und zugehöriger Beschreibung ein.

Folgende Einstellung wird vorgeschlagen beziehungsweise kann gewählt werden:

Sitzreihe Sitz Segment Klimazone

SR1 1 1 S1 Klimazone d)

SR1 1 1 S2 Klimazone c)

SR1 1 1 S3 Klimazone d)

SR2 21 S1 Klimazone c)

SR2 21 S2 Klimazone d)

SR2 21 S3 Klimazone b)

Es wird deutlich, dass den jeweils in Fahrtrichtung -x-Richtung gesehenen linken Fahrzeugsitzen 1 1 , 21 der Sitzreihe SR1 und der Sitzreihe SR2 im Wesentlichen die Einstellung gemäß der Figur 3B und zugehörige Beschreibung zugeordnet ist, mit dem Unterschied, dass die Segmente S1 bis S3 jeweils hinsichtlich der Auswahl Klimazone a) bis d) und/oder hinsichtlich der Auswahl Fläche der Segmente S1 bis S3 frei programmierbar sind.

So ist beispielsweise in der ersten Sitzreihe SR1 das Segment S2 des linken Sitzes 1 1 gegenüber Figur 3B vergrößert ausgebildet, wodurch das Segment S3 des Sitzes 1 1 der ersten Sitzreihe SR1 gegenüber der Figur 3 kleiner ausgebildet ist.

Die Lösung ermöglicht somit eine individuelle Einstellung der Luftverteilung und/oder der Luftmenge, insbesondere über die Veränderung der Ausströmfläche der vom Anwender gewählten Klimazonen a), b), c), d).

Im Ausführungsbeispiel wird über dem Sitz 1 1 der ersten Sitzreihe SR1 im ersten Segment S1 die„ungerichtete vertikale Luftzufuhr mit geringer Luftmenge (zugfrei) - Klimazone d)" des mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten Dachausströmers D im Vergleich zu Figur 3B vergrößert. Die„gerichtete vertikale Luftzufuhr mit großer Luftmenge - Klimazone c)" des mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten Dachausströmers D des Sitzes 1 1 des zweiten Segmentes S2 der ersten Sitzreihe SR1 wird in +x-Richtung (entgegen der Fahrtrichtung -x) verschoben und gleichzeitig vergrößert, so dass das zweite Segment S2 des Sitzes 1 1 der ersten Sitzreihe S1 eine individuell angepasste Ausströmfläche aufweist. Das dritte Segment S3 des Sitzes 1 1 der ersten Sitzreihe SR1 mit der Klimazone d) wird dadurch verkleinert.

Im Ausführungsbeispiel wird ferner oberhalb des Sitzes 21 der zweiten Sitzreihe SR2 im Segment S1 die„gerichtete vertikale Luftzufuhr mit großer Luftmenge - Klimazone c)" des mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten Dachausströmers D im Vergleich zu Figur 3B und Beschreibung verkleinert.

Gleichzeitig wird die„ungerichtete vertikale Luftzufuhr in den Fahrgastinnenraum 10 mit geringer Luftmenge (zugfrei) - Klimazone d)" des mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten Dachausströmers D zweiten Segmentes S2 des Sitzes 21 der zweiten Sitzreihe SR2 im Vergleich zu Figur 3B in -x-Richtung verschoben und vergrößert, so dass das zweite Segment S2 des Sitzes 21 der zweiten Sitzreihe SR2 eine individuell angepasste vergrößerte Ausströmfläche aufweist.

Das dritte Segment S3 des Sitzes 21 der zweiten Sitzreihe SR2 mit der Klimazone b) wird in Bezug auf die Größe der Ausströmfläche im Vergleich zu Figur 3B im Wesentlichen nicht verändert.

Folgende Einstellung wird vorgeschlagen beziehungsweise kann gewählt werden:

Sitzreihe Sitz Segment Klimazone

SR1 12 S1 Klimazone b)

SR1 12 S2 Klimazone c)

SR1 12 S3 Klimazone b)

SR2 22 S1 Klimazone b)

SR2 22 S2 Klimazone d)

SR2 22 S3 Klimazone b)

Auch anhand der Sitze 12 und 22 auf der rechten Seite der Sitzreihen SR1 , SR2 wird die erfindungsgemäße Lösung verdeutlicht, durch die eine individuelle Einstellung der

Luftverteilung und/oder der Luftmenge, insbesondere über die Veränderung der Ausströmfläche der jeweils vom Anwender gewählten Klimazonen a), b), c), d) bewirkbar ist.

Im Ausführungsbeispiel wird oberhalb des Sitzes 12 der ersten Sitzreihen SR1 im rechten ersten Segment S1 die Klimazone b) eingestellt. Im zweiten Segment S2 der ersten Sitzreihe SR1 des Sitzes 12 wird die„gerichtete vertikale Luftzufuhr in den Fahrgastinnenraum 10 mit großer Luftmenge - Klimazone c)" des mindestens einen unterhalb des Daches 1 10

angeordneten Dachausströmers D vorgesehen, so dass Gesicht und Beine der Person in der Klimazone c) über eine vergrößerte Ausströmfläche belüftet werden. Die Ausströmfläche der Klimazone b) im dritten Segment S3 des Sitzes 12 der ersten Sitzreihe SR1 verkleinert sich entsprechend.

Im Ausführungsbeispiel wird ferner oberhalb des Sitzes 22 der zweiten Sitzreihe SR2 im ersten Segment S1 die Luftzufuhr in den Fahrgastinnenraum 10 auf die„inaktive Belüftung -Klimazone b)" des mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten

Dachausströmers D eingestellt, während die beiden Segmente S2 und S3 des Sitzes 22 der zweiten Sitzreihe SR2 auf die„ungerichtete vertikale Luftzufuhr in den Fahrgastinnenraum 10 mit geringer Luftmenge (zugfrei) - Klimazone d)" des mindestens einen unterhalb des Daches 1 10 angeordneten Dachausströmers D eingestellt werden, so dass in der dargestellten Sitzposition der Person P der Kopf und der Rücken der Person P mit einer geringen Luftmenge zugfrei belüftet werden.

Durch die detaillierten Erläuterungen wird deutlich, dass ein Dachausströmersystem im Dach 1 10 des Kraftfahrzeugs 100 geschaffen ist, bei dem eine hinsichtlich der Ausströmfläche frei wählbare gerichtete oder ungerichtete (zugfreie) Anströmung der Person/en mit geringer Luftmenge (Vertikale Klimazonen a), d)) und eine gerichtete Anströmung der Person/en mit großer Luftmenge (Vertikale Klimazone c) kombiniert werden können.

Die Figuren 4A bis 4D (obere Abbildungen) verdeutlichen noch einmal in einer Draufsicht von oben auf die Dachausströmer D in Richtung Fahrgastinnenraum 10, dass die Ausströmfläche variabel einstellbar ist. Bevorzugt ist über jedem Sitz 1 1 , 12 der ersten Sitzreihe und über jedem Sitz 21 , 22 der zweiten Sitzreihe SR2 unterhalb des Daches 1 10 ein großflächiger

Dachausströmer D angebracht.

Es wird deutlich, dass eine Anpassung der Ausströmfläche je nach Fahrfunktion

beziehungsweise Sitzpositionen mittels der einstellbaren Dachausströmer D möglich ist.

Die obere Abbildung der Figur 4A verdeutlicht als Fahrfunktion das„Manuelle Fahren". Die Personen P sitzen in der ersten und zweiten Sitzreihe SR1 , SR2 in der normalen Sitzposition mit Blick nach vorn in -x-Richtung, wie in Figur 4A, untere Abbildung anhand der Position der Rückenlehnen der Fahrzeugsitz 1 1 , 12, 21 , 22 verdeutlicht ist. Die Dachausströmer D der ersten Sitzreihe SR1 sind jeweils nur zu 1/3 der gesamten Ausströmfläche des jeweiligen Dachausströmers D geöffnet. Die Dachausströmer D der zweiten Sitzreihe SR2 sind zu 2/3 der gesamten Ausströmfläche des jeweiligen Dachausströmers D geöffnet.

Die obere Abbildung der Figur 4B verdeutlicht als Fahrfunktion das„Vollautomatische Fahren im Tagbetrieb". Die Personen P sitzen sich in der ersten und zweiten Sitzreihe SR1 , SR2 analog zu der Figur 2 gegenüber, wie auch in der unteren Abbildung der Figur 4B anhand der Position der Rückenlehnen der Fahrzeugsitze 1 1 , 12, 21 , 22 der Figur 4B deutlich wird. Die

Dachausströmer D der ersten Sitzreihe SR1 und der zweiten Sitzreihe SR2 sind jeweils zu 2/3 der gesamten Ausströmfläche des jeweiligen Dachausströmers D geöffnet.

Die obere Abbildung der Figur 4C verdeutlicht als Fahrfunktion das„Vollautomatische Fahren im Nachtbetrieb " mit dem sogenannten individuell einstellbaren Schlafmodus. Die Personen P

sitzen sich auch hier in der ersten und zweiten Sitzreihe SR1 , SR2 analog zu der Figur 2 gegenüber, wie auch in der unteren Abbildung der Figur 4C anhand der Position der

Rückenlehnen der Fahrzeugsitze 1 1 , 12, 21 , 22 der Figur 4C deutlich wird. Die Dachausströmer D der ersten Sitzreihe SR1 und der zweiten Sitzreihe SR2 sind jeweils zu 3/3 der gesamten Ausströmfläche des jeweiligen Dachausströmers D geöffnet, wobei die Möglichkeit besteht, dass über jedem der Sitze 1 1 , 12, 21 , 22 individuell mindestens eine der„Vertikalen Klimazone" a), b), c) ,d) einstellbar ist.

Die obere Abbildung der Figur 4D verdeutlicht als Fahrfunktion das„Vollautomatische Fahren im Nachtbetrieb" mit dem sogenannten automatischen Schlafmodus. Die Personen P sitzen sich auch hier in der ersten und zweiten Sitzreihe SR1 , SR2 analog zu der Figur 2 gegenüber, wie auch in der unteren Abbildung der Figur 4D anhand der Position der Rückenlehnen der Fahrzeugsitze 1 1 , 12, 21 , 22 der Figur 4D deutlich wird. Die Dachausströmer D der ersten Sitzreihe SR1 und der zweiten Sitzreihe SR2 sind jeweils zu 3/3 der gesamten Ausströmfläche des jeweiligen Dachausströmers D geöffnet, wobei eine der„Vertikalen Klimazonen" a), b), c), d) automatisch eingestellt ist. Wie zu der Figur 3C erläutert, ist beispielsweise in allen

Segmenten S1 , S2, S3 der Sitzreihen SR1 und SR2 eine„ungerichtete vertikale Luftzufuhr in den Fahrgastinnenraum mit geringer Luftmenge (zugfrei) - Klimazone d)" über die unterhalb des Daches 1 10 angeordneten Dachausströmer D eingestellt, wodurch ein leiser und zugfreier Nachtbetrieb auf allen Sitze 1 1 , 12, 21 , 22 einheitlich bewirkt wird.

Die Interaktionen der auf den Sitzen 1 1 , 12, 21 , 22 aufsitzenden Personen P mit dem

Dachausströmersystem erfolgen beispielsweise über eine Gestik- und/oder Berührungsfunktion.

Ein Aufsitzender aktiviert beispielsweise durch eine Geste oder eine Berührung nahe oder an der Fläche des Dachausströmers D eine bestimmte Ausströmfläche des Dachausströmers D, die durch eine Geste oder eine Berührung entsprechend aktiviert wird.

Zur Realisierung der Gestenfunktion, detektiert beispielsweise mindestens ein Sensor eine Signalabweichung in einem Elektrodenfeld nahe in einer Bedienfläche in der eigentlichen Oberfläche des Dachausströmers D.

Zur Realisierung der Berührungsfunktion sind beispielsweise kapazitive Touch-Sensoren in einer Bedienfläche der Oberfläche des Dachausströmer D vorgesehen.

In einer anderen Ausgestaltung erfolgt die Aktivierung über einen Touchscreen, so dass die Dachausströmer D jedes Sitzes 1 1 , 12, 21 , 22 über eine Abbildung der ihnen zugeordneten aktiven Fläche der Dachausströmer D im Dach 1 10 und zusätzlicher Abbildung der Sitzposition des Aufsitzenden auf den Sitzen 1 1 , 12, 21 , 22 über Verstellelemente in den Dachausströmern D hinsichtlich Ausströmfläche und/oder hinsichtlich der gewünschten Klimazonen a), b), c), d) verstellt werden können.

In einer anderen Ausgestaltung wird vorgeschlagen eine automatische

Körperpositionserkennung vorzusehen, die das Dachausströmersystem immer nach

vorgegebenen Präferenzen des Aufsitzenden einstellt.

Eine Präferenz könnte beispielsweise sein, dass keine gerichtete vertikale Luftzufuhr mit großer Luftmenge - Klimazone c)" zur Belüftung des Hinter-/Oberkopfes gewünscht ist. Durch die Körperpositionserkennung kommt es beispielsweise bei einer Umpositionierung des

Aufsitzenden innerhalb des Fahrgastinnenraumes 10 zu einer automatischen

präferenzabhängigen Umstellung der Dachausströmer D des Dachausströmersystems auf die beispielhaft genannte Klimazone c).

Ferner können die möglichen und/oder erfolgten Interaktionen beziehungsweise der eingestellte Zustand der Dachausströmer D über grafische Elemente und/oder über Beleuchtung hervorgehoben werden, wobei folgende Ausprägungen vorgeschlagen werden.

Beleuchtete linienförmige Einfassung des aktiven Ausströmbereichs der Dachausströmer D.

Flächige Beleuchtung des aktiven Ausströmbereichs der Dachausströmer D. Beispielsweise wird eine Hinterleuchtung des aktiven Ausströmbereichs mittels LED-Technik vorgeschlagen. Mit anderen Worten die Verkleidungselemente aus denen aktiv Luft ausströmt leuchten, so dass die agierende Person P anhand der Beleuchtung wahrnimmt, ob die von ihr gewünschte Einstellung erfolgt ist.

Zudem wird vorgeschlagen, dass die eingestellte Ausströmtemperatur der aus den

Dachausströmern D ausströmenden Luft über eine zugeordnete Farbe der Hinterleuchtung des aktiven Bereichs mittels LED-Technik verdeutlicht wird.

Außerdem wird eine Kennzeichnung der Belüftungsintensität über die Helligkeit vorgeschlagen. Mit anderen Worten die eingestellte Luftmenge beziehungsweise die ausströmende Luftmenge

der aus den Dachausströmern D ausströmenden Luft wird über eine zugeordnete Helligkeit der der Hinterleuchtung des aktiven Ausströmbereichs mittels LED-Technik verdeutlicht.

Es ist vorgesehen, dass die interaktive Kennzeichnung zur Energieeinsparung des

Dachausströmersystems beispielsweise durch die Berührung oder Gestik aktiviert wird und anschließend nur während und nur für kurze Zeit nach der Bedienung aktiviert ist.

In einer Kombination des Belüftungssystems, umfassend das dachseitige Ausströmersystem (Dachausströmersystem) über die Dachausströmer D mit dem bodenseitigen

Ausströmersystem über die Bodenausströmer B (Bodenausströmersystem) ist vorgesehen, dass über die Dachausströmer D primär kalte Luft in den Fahrgastinnenraum 10 geblasen wird.

Die Figuren 4A bis 4D (untere Abbildungen) verdeutlichen, dass die Ausströmflächen der Dachausströmer D über jedem Sitz 1 1 , 12 der ersten Sitzreihe und über jedem Sitz 21 , 22 der zweiten Sitzreihe SR2 mit Bodenausströmern B im Boden 120 des Kraftfahrzeuges 100 kombinierbar sind.

Es versteht sich, dass über die Dachausströmer D nicht ausschließlich kalte Luft, sondern auch temperierte Luft in den Fahrgastinnenraum 10 geblasen werden kann.

Wird beispielsweise über die Dachausströmer D primär kalte Luft in den Fahrgastinnenraum 10 geblasen, so wird das Ausströmersystem im Dach 1 10 mit Bodenausströmern B im Boden 120 des Kraftfahrzeuges 100 kombiniert. Die Bodenausströmer B sind in den unteren Abbildungen der Figuren 4A bis 4D jeweils unterhalb der Sitze 1 1 , 12, 21 , 22 in den Sitzreihen SR1 und SR2 angeordnet und zur Verdeutlichung mit Kreisen gekennzeichnet.

Die Bodenausströmer B sind unter den Sitzen 1 1 , 12, 21 , 22 verbaut, welche bevorzugt gleichmäßig zu allen Seiten beziehungsweise in und entgegen der Fahrtrichtung Luft ausströmen können.

Zur Verdeutlichung der Sitzpositionen der Personen sind in den Figuren 4A bis 4D, wie bereits erläutert in den unteren Abbildungen jeweils die Rückenlehnen der Sitze 1 1 , 12, 21 , 22 dargestellt.

Zudem sind anhand der schraffierten Flächen beheizte Flächen eines

Fussbodenheizungssystems angedeutet, die über Heizelemente H im Fußbereich im Boden 120 des Kraftfahrzeuges 100 realisiert werden.

Die untere Abbildung der Figur 4A verdeutlicht, wie bereits erläutert als Fahrfunktion das „Manuelle Fahren".

Die Bodenausströmer B der ersten Sitzreihe SR1 und der zweiten Sitzreihe SR2 jedes Sitzes 1 1 , 12, 21 , 22 sind individuell einstell- beziehungsweise zuschaltbar. Die Heizelemente H im Fußbereich der Sitze 21 , 22 der zweiten Sitzreihe SR2 im Boden 120 sind beispielsweise zugeschaltet.

Die untere Abbildung der Figur 4B verdeutlicht, wie bereits erläutert als Fahrfunktion das „Vollautomatische Fahren im Tagbetrieb". Die Bodenausströmer B der ersten Sitzreihe SR1 und der zweiten Sitzreihe SR2 jedes Sitzes 1 1 , 12, 21 , 22 sind individuell einstell- beziehungsweise zuschaltbar. Die Heizelemente H im Fußbereich der Sitze 1 1 , 21 , 21 , 22 der ersten und zweiten Sitzreihe SR1 , SR2 im Boden 120 sind jetzt beispielsweise zugeschaltet.

Die untere Abbildung der Figur 4C verdeutlicht, wie bereits erläutert als Fahrfunktion das „Vollautomatische Fahren im Nachtbetrieb" mit dem sogenannten individuell einstellbaren Schlafmodus. Die Bodenausströmer B unter den Sitzen 1 1 , 12, 21 , 22 und die Heizelemente H im Fußbereich der Sitze 1 1 , 21 der ersten Sitzreihe SR1 und der zweiten Sitzreihe SR2 sind jeweils individuell einstell- beziehungsweise zuschaltbar.

Die untere Abbildung der Figur 4D verdeutlicht, wie bereits erläutert als Fahrfunktion das „Vollautomatische Fahren im Nachtbetrieb" mit dem sogenannten automatischen Schlafmodus. Die Bodenausströmer B unter den Sitzen 1 1 , 12, 21 , 22 und die Heizelemente H im Fußbereich der Sitze 1 1 , 21 der ersten Sitzreihe SR1 und der zweiten Sitzreihe SR2 befinden sich in diesem Fahrmodus in einer Automatikfunktion und sind nicht individuell einstell-beziehungsweise zuschaltbar.

Figur 5 zeigt vier Dachausströmer D über jedem Fahrzeugsitz 1 1 , 12, 21 , 22, wobei je zwei Fahrzeugsitzen 1 1 , 21 und 12, 22, die in Fahrtrichtung -x-Richtung gesehen hintereinander angeordnet sind, jeweils ein Klimagerät K zugeordnet ist. Von dem Klimagerät K sind im dargestellten Ausführungsbeispiel parallel geschaltete Luftkanäle zu den Dachausströmern D geführt.

Wie erläutert sind (in Figur 5 nicht dargestellt) beispielsweise in Kombination mit den

Dachausströmern D zudem Bodenausströmer B unter den Sitzen 1 1 , 12, 21 , 22 verbaut, welche gleichmäßig zu allen Seiten beziehungsweise in -x-Richtung und entgegen der Fahrtrichtung +x-Richtung ausströmen können.

Um die„Vertikalen Klimazonen" zu erzeugen beziehungsweise aufrechtzuerhalten, werden die Zuleitungen der Bodenausströmer B in einem Kühlfall mittels Luftklappen im Luftkanal mit der Saugseite des Gebläses im Klimagerät K verbunden. Hierdurch wird die aus der Decke unterhalb des Daches 1 10 austretende kühle Luft über den/die Bodenausströmer B angesaugt und im Umluftbetrieb gefahren. Im Klimagerät K wird die Luft erneut temperiert, bevor die Luft aus den Dachausströmern D austritt.

Um die„Vertikale Klimazonen" im Heizfall zu erzeugen beziehungsweise aufrecht zu erhalten, werden die Dachausströmer D im Heizbetrieb zur Ansaugung nach oben steigender warmer Luft verwendet. Es erfolgt ein Umschalten der Luftkanäle zwischen Druck- und Saugseite des Gebläses des Klimagerätes K, so dass die Luft jetzt über die Dachausströmer D angesaugt und im Umluftbetrieb gefahren wird. Im Klimagerät K wird die Luft erneut temperiert, bevor die Luft dann aus den Bodenausströmern B austritt.

Ferner ist möglich, ein solches Belüftungssystem mit„Vertikalen Klimazonen" parallel zu dem konventionellen Belüftungssystem mit Personenausströmern I in der Instrumententafel zu betreiben. Es ist vorgesehen, dass das Klimagerät K im Heck des Kraftfahrzeuges 100 verbaut ist, wie in Figur 5 beispielhaft gezeigt ist

Es ist ferner vorgesehen, dass in bestimmten Situationen automatisch vom konventionellen Belüftungssystem auf das Belüftungssystem mit„Vertikalen Klimazonen" umgeschaltet wird.

Beispielsweise wird bei einem Einstieg von Passagieren im Fond und einer Drehung der Vordersitze 1 1 , 12, so dass diese den Rücksitzen 21 , 22 zugewandt sind, aus dem Fahrmodus „Manuelles Fahren" automatisch in den Fahrmodus„Vollautomatisches Fahren", insbesondere „Vollautomatisches Fahren im Tagbetrieb" umgeschaltet.

Figur 6 zeigt einen Dachausströmer D über einem (nicht näher dargestellten) Sitz 12 in der ersten Sitzreihe SR1 .

Dem Sitz 12 ist ein Klimagerät K zugeordnet. Von dem Klimagerät K ist im dargestellten Ausführungsbeispiel ein Luftkanal zu dem Dachausströmer D wie dargestellt oder zu mehreren Dachausströmern (nicht dargestellt) geführt.

Die Kanalführung verläuft bevorzugt entlang der C-Säule C des Kraftfahrzeuges 100 zum Dach 1 10 des Kraftfahrzeuges 100, wenn das Klimagerät K heckseitig nahe einer karosserieseitigen Bodengruppe 120 des Kraftfahrzeuges 100 angeordnet ist.

Nachfolgend werden alternative Ausgestaltungen von Dachausströmern D vorgestellt.

Eine erste Ausführungsform eines ersten Dachausströmers D1 , die auch in Figur 6 dargestellt ist, zeigt die Figur 7.

Der Dachausströmer D1 umfasst ein Oberteil D1 1 , zwei Lochplatten D12 und D13, einen Hebel D14, sowie einen Schließrahmen D15 und einen Stoffhalterahmen D16. Ferner umfassend eine Stofflage D17 mit integrierten Leuchtfäden D171 und eine Blende D18.

Das Oberteil D1 1 weist einen Anschluss D1 1 1 für einen Luftkanal auf, der mittig auf einer Seite des Oberteiles D1 1 angeordnet ist. Durch Drehen des Oberteiles kann der Anschluss D1 1 1 entsprechend zu dem jeweiligen Luftkanal ausgerichtet und als Gleichteil in unterschiedlicher Richtung verbaut werden.

Die Lochplatten D12, D13 sind ebenfalls als Gleichteile ausgebildet und werden um 90° verdreht angeordnet. Die Lochplatte D12 ist gegenüber der Lochplatte D13 oder umgekehrt beweglich. Im Ausführungsbeispiel dient zur Bewegung der Lochplatte D12 gegenüber der Lochplatte D13 oder umgekehrt der Hebel D14. Durch die Bewegung des Hebels D14 können die Öffnungen der Lochplatten D12, D13 derartig gegeneinander verschoben werden, dass die Lochkulissen genau übereinanderliegen, wodurch eine große Luftmenge hindurchtreten kann. Durch Verschieben mindestens einer der Lochplatten D12, D13 gegenüber den anderen Lochplatten D12, D13 wird eine sich kontinuierlich verändernde Überdeckung der Öffnungen durch die nicht mit Öffnungen versehenen Bereiche der jeweils anderen Lochplatten D12, D13 erreicht, so dass schließlich keine Luft über die vollständig überdeckten Öffnungen der

Lochplatten D12, D13 strömen kann.

Der Schließrahmen D15 sorgt für eine Arretierung der Blende D18 und des Stoffhalterahmens D16, der im Zusammenbauzustand den Stoff zwischen der Blende D18 und dem

Stoffhalterahmen D16 fixiert.

Die Leuchtfäden D171 der Stofflage D17 weisen einen entsprechenden nicht näher

dargestellten elektrischen Anschluss auf.

Die Beleuchtung dient der oben beschriebenen Interaktion zwischen dem Dachausströmer D1 und dem Anwender. Durch die entsprechende Farbe und/oder die Helligkeit kann die

Temperatur und/oder die Luftmenge, die über den Dachausströmer D1 ein- oder ausströmt signalisiert werden.

Eine zweite Ausführungsform eines zweiten Dachausströmers D2 zeigen die Figuren 8 bis 12. Es wird empfohlen die Figuren in einer Zusammenschau zu betrachten.

Die Figur 8 zeigt einen Schnitt durch den Dachausströmer D2 in Längsrichtung des

Dachausströmers D2. Die Figur 9 zeigt den Dachausströmer D2 perspektivisch schräg von oben, wobei der obere Deckel weggelassen wurde, um einen Blick in das Innere des

Dachausströmers D2 zu gewähren. Die Figur 10 zeigt eine Unteransicht des Dachausströmers D2, während die Figur 1 1 einen stark vereinfachten schichtenartigen Aufbau des

Dachausströmers D2 mit spezifischen Lösungen zeigt.

Gemäß Figur 8 strömt die Luft im Kraftfahrzeug 100 gemäß Figur 5 beispielsweise von hinten nach vorne in -x-Richtung, wie anhand des Pfeiles verdeutlicht wird, in den Dachausströmer D2 ein.

Der Dachausströmer D2 umfasst ein Gehäuse mit einem oberen Deckel D21 und einem unteren Deckel D22, wobei der untere Deckel D22 des Gehäuses als perforierter

luftdurchlässiger Deckel D22 ausgebildet ist.

Lufteintrittsseitig und am Ende des Gehäuses ist in Strömungsrichtung -x gesehen jeweils ein Element D23, D24 angeordnet, mittels dem die aktive Fläche in der die Luft ausströmen soll, eingestellt werden kann. Diese aktive Ausströmfläche D27 entspricht beispielsweise den in der Beschreibung zuvor erläuterten Segmenten S1 , S2, S3. Die aktive Ausströmfläche D27 ist mit den Pfeilen gekennzeichnet.

Ein erstes Element ist ein gerades Rollo D23, welches den luftdurchlässigen Deckel D22 im Lufteintrittsbereich des Dachausströmers D2 je nachdem wie weit das Rollo D23 in +/-x-Richtung auf- beziehungsweise eingerollt ist, abdeckt. Der zu dem ersten Rollo D23 gehörende Aktuator ist am vorderen Ende des Gehäuses D21 in Figur 9 dargestellt.

Das zweite Element ist ebenfalls ein Rollo D24, welches den luftdurchlässigen Deckel D22 im hinteren Bereich des Dachausströmers abdeckt. Der zugehörige Aktuator ist am hinteren Ende des Dachausströmers D2 in Figur 9 angeordnet und dargestellt.

Das zweite Rollo D24 hat die Besonderheit, dass endseitig des Rollos D24 eine Lamelle D241 angeordnet ist, die in den Seitenteilen D25, D26 (Figur 9) des Gehäuses des Dachausströmers D2 geführt ist.

Diese Lamelle D241 ist gemeinsam mit dem zweiten Rollo D24 in Längsrichtung +/-x-Richtung des Dachausströmers D2 gesehen positionierbar, so dass die Möglichkeit besteht über die beiden Rollos D23, D24 die aktive Ausströmfläche D27, die in Figur 8 mit den Pfeilen gekennzeichnet ist, und die in Figur 9 mit der freibleibenden Fläche des mit

Luftdurchtrittsöffnungen versehenen Deckels D22 zwischen den Rollos D23, D24

gekennzeichnet ist.

Durch die Lamelle D241 kann die Luftströmung entsprechend umgelenkt werden und durch die Einstellung der beiden Rollos D23, D24 kann die Größe der aktiven Ausströmfläche D27 bewirkt werden.

In Figur 8 ist dargestellt, dass unterhalb des oberen in Figur 9 nicht dargestellten Deckels D22 ein Lichtsystem D28 installiert ist, wie anhand der Pfeile verdeutlicht wird.

Dadurch, dass die Rollos D23, 24 im Wesentlichen lichtundurchlässig sind, wird bewirkt, dass die freibleibende luftdurchlässige Ausströmfläche D27 im mit einer Durchtrittsöffnung

versehenen unteren Deckel D22 des Gehäuses beleuchtet sind, so dass von unten die aktive Ausströmfläche D27 erkennbar beleuchtet ist.

Wie bereits zu der ersten Ausführungsform erläutert, können hier die Farbe und/oder die Helligkeit des Lichtsystems D28 in Abhängigkeit der Temperatur und/oder der

Volumenstrommenge entsprechend wechseln.

Die Figur 10 zeigt die Unterseite mit dem luftdurchlässigen Deckel D22, wobei der luftdurchlässige Deckel D22 beispielsweise aus einem perforierten Kunststoff ausgebildet ist.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, den luftdurchlässigen Deckel D22 mit einem ebenfalls luftdurchlässigen Verblendungselement D22-A (Figur 1 1 ) zu versehen, um dem zweiten Dachausströmer D2 ein ansprechendes Design zu verleihen.

Wie schließlich aus dem vereinfacht dargestellten schichtenartigen Aufbau des zweiten

Dachausströmers D2 in Figur 1 1 deutlich wird, umfasst der zweite Dachausströmer D2 somit den oberen luftundurchlässigen Deckel D21 , unter dem vorzugsweise das Lichtsystem D28 mit LED's oder OLED's angeordnet ist.

Unterhalb dieses Lichtsystems D28 befinden sich in dem Gehäuse die beiden Rollos D23, D24, die zwischen den Seitenflächen des Gehäuses beweglich angeordnet sind. Die Unterseite des Gehäuses wird von dem luftdurchlässigen Deckel D22 abgeschlossen, wobei vorgesehen ist, zwischen dem luftdurchlässigen Verblendungselement D22-A und dem luftdurchlässigen Deckel D22 beispielsweise kapazitive Sensoren D29 anzuordnen, so dass durch eine

Annäherung oder Berührung einer Bedienhand eines Bedieners an der luftdurchlässigen Verblendung eine Steuerung der beiden Aktuatoren der Rollos D23, D24 gemeinsam oder unabhängig voneinander in die gewünschte/n Richtung/en möglich ist. Durch die kapazitive Annäherung oder Berührung in Längsrichtung +/-x-Richtung des zweiten Dachausströmers D2 kann das Öffnen und Schließen und/oder das Verschieben der aktiven Ausströmfläche D27 segmentartig beeinflusst werden.

Die Figur 12 zeigt ergänzend die beiden Rollos D23, D24 in dem Gehäuse des zweiten

Dachausströmers D2 mit dem angedeuteten Lichtkegel im Bereich der aktiv geschalteten (offenen) Ausströmfläche D27.

Eine dritte Ausführungsform eines dritten Dachausströmers D3 zeigen die Figuren 13 und 14, die ebenfalls in einer Zusammenschau erläutert werden.

Die Figuren 13 und 14 zeigen jeweils einen Schnitt durch den dritten Dachausströmer D3 in Längsrichtung des Dachausströmers D3.

Die Luft strömt beispielsweise gemäß den Figuren 13 und 14 von hinten nach vorne in -x-Richtung, wie anhand der Pfeile verdeutlicht wird, in den dritten Dachausströmer D3 ein.

Der dritte Dachausströmer D3 umfasst ebenfalls ein Gehäuse mit einem luftundurchlässigen Deckel D31 auf der Oberseite und einen luftdurchlässigen perforierten Deckel D32 auf der Unterseite. In den Seitenteilen des Gehäuses ist in Strömungsrichtung -x gesehen ein luftundurchlässiges Element, insbesondere eine Platte D35 vorgesehen, die den

Dachausströmer D3 in einen oberen Einströmbereich D33-1 und in einen unteren

Einströmbereich D33-2 unterteilt.

In den Seitenteilen sind ebenfalls jeweils mit ihren Drehachsen, die quer (in y-Richtung) zur einströmenden Luft angeordnet verlaufen, eine Wechselklappe D33 und eine Absperrklappe D34 angeordnet.

Unterhalb der Platte D35, die das Gehäuse in den oberen und den unteren Einströmbereich D33-1 , D33-2 unterteilt, ist analog zu der vorhergehenden Ausführungsform ein Lichtsystem D38 angeordnet, welches je nachdem, welche aktive Ausströmfläche D37 geschaltet ist, in Farbe und Helligkeit analog zu einer bestimmten Temperatur beziehungsweise zu einem bestimmten Volumen unterschiedliche Farben beziehungsweise Helligkeiten erzeugt, wodurch die bereits beschriebene Signalwirkung bei dem Anwender bewirkt wird.

Figur 13 zeigt die Stellung der Wechselklappe D33 und der Absperrklappe D34 zur

Aktivschaltung der vorderen eintrittsseitigen luftdurchlässigen Ausströmfläche D37 des unteren Deckels D32. Die Wechselklappe D33 schließt den oberen Einströmbereich D33-1 , wobei die Absperrklappe D34 in ihrer dargestellten Schließposition den hinteren Bereich des

luftdurchlässigen unteren Deckels verschließt.

Die Absperrklappe D34 ist gegenüber dem Gehäuse in luftundurchlässig angeordneten Führungsschienen D39 in den ebenfalls luftundurchlässigen Seitenteilen des Gehäuses gelagert und ist in Strömungsrichtung -x verschiebbar in +/-x-Richtung geführt und um ihre Drehachsen quer zur +/-x-Richtung verdrehbar, so dass das Öffnen und Schließen und/oder das Verschieben der aktiven Ausströmfläche D37 segmentartig erfolgen kann.

Die Figur 14 zeigt den Fall, in dem der hintere Bereich der durch den luftdurchlässigen unteren Deckel D32 in eine aktive Ausströmfläche D37 geschaltet ist. Die Wechselklappe D33 verschließt den unteren Einströmbereich D33-2 und die Absperrklappe D34 bleibt gegenüber Figur 13 in der gleichen Position, so dass die Luft jetzt über den oberen Einströmbereich D33-1 und einen im hinteren Bereich des Gehäuses offengehaltenen Überströmbereich D33-3 in den hinteren Bereich des unteren luftdurchlässigen Deckels D32 strömt.

In den beiden Figuren ist noch angedeutet, dass die Absperrklappe D34 durch Verdrehen um ihre Drehachse auch eine horizontale Position einnehmen kann, die quer zu der mittleren Platte D35 verläuft. In diesem Fall ist die gesamte luftdurchlässige Ausströmfläche D37 des luftdurchlässige Deckels D32 aktiv geschaltet, da die einströmende Luft unabhängig von der Stellung der Wechselklappe D33 über den unteren Bereich (Figur 13) oder den oberen Bereich (Figur 14) über die gesamte Ausströmfläche des luftdurchlässigen unteren Deckels D32 ausströmen kann. In diesem Fall ist das gesamte Lichtsystem D38 eingeschaltet, da der gesamte Ausströmbereich D37 aktiv geschaltet ist.

Die Figuren 15 bis 17 zeigen in einer weiteren Zusammenschau eine vierte Ausführungsform eines vierten Dachausströmers D4. Die Figur 15 zeigt eine Unterseite des Dachausströmers D4 mit einem luftdurchlässigen perforierten unteren Deckel D42. Die Figur 16 zeigt eine Oberseite des Dachausströmers D4 und die Figur 17 zeigt einen perspektivischen Schnitt durch den Dachausströmer D4.

Gemäß den Figuren 15 bis 17 strömt die Luft beispielsweise von hinten nach vorne in -x-Richtung wie anhand der Pfeile verdeutlich wird, in den Dachausströmer D4 ein.

Die Figur 15 zeigt insbesondere die Unterseite mit der perforierten Struktur des

luftdurchlässigen unteren Deckels D42 des Gehäuses des Dachausströmers D4.

Hinter dem dargestellten Lüfterflansch sind Luftleitelemente D43 angeordnet, die den vierten Dachausströmer D4 in Strömungsrichtung -x-Richtung segmentieren.

Grundsätzlich ist vorstellbar, dass eine Segmentierung über Luftleitelemente D43 auch quer zur Strömungsrichtung in y-Richtung möglich ist, wie es im Zusammenhang mit den Figuren 3A bis 3D beschrieben worden ist.

Durch manuelle oder aktorische Verstellung der Luftleitelemente D43, können die Sektionen beziehungsweise die dadurch gebildeten Segmente des vierten Dachausströmers D4 mit unterschiedlichen Luftmengen versorgt werden.

Außerdem ist vorgesehen, wie Figur 16 verdeutlicht, dass durch mindestens ein Einstellelement D48 die Neigung des oberen luftundurchlässigen Deckels D41 gegenüber den unteren luftdurchlässigen Deckels D42 verstellbar ist.

Dadurch kann der Querschnitt des Gehäuses in Strömungsrichtung gesehen verjüngt werden, so dass in Strömungsrichtung gesehen am Ende des viertes Dachausströmers D4 ein geringerer Querschnitt vorliegt als im Eintrittsbereich des vierten Dachausströmers D4, wodurch ein gleichmäßiger Luftaustritt in der aktiv geschalteten Ausströmfläche D47 des vierten

Dachausströmers D4 gewährleistet ist.

Dabei ist bevorzugt vorgesehen, in Längsrichtung +/-x-Richtung des vierten Dachausströmers D4 eine verschiebbar gelagerte mit einer Drehachse quer zur Strömungsrichtung verlaufende rotierbare Steuerklappe D44 (Figur 17) anzuordnen.

Die rotierbare Steuerklappe D44 ist gegenüber dem Gehäuse in luftundurchlässig

angeordneten Führungsschienen D49 in den Seitenteilen D45, D46 des Gehäuses gelagert und ist in +/-x-Richtung verschiebbar geführt und um ihre Drehachsen quer zur +/-x-Richtung verdrehbar, so dass das Öffnen und Schließen und/oder das Verschieben der aktiven

Ausströmfläche D47 segmentartig erfolgen kann.

In Figur 17 wird anhand der dargestellten Pfeile verdeutlicht, dass die Steuerklappe D44 in +/-x-Richtung verschiebbar und um die in y-Richtung verlaufenden Drehachse drehbar ist, so dass durch die Positionierung der Steuerklappe D44 der aktive Luftaustritt beziehungsweise die Luftaustrittsmenge in den jeweils aktiven Bereich vor und hinter der Steuerklappe D44 regulierbar ist.

In Figur 17 ist der luftdurchlässige Bereich des unteren Deckels D41 oben dargestellt, so dass sich die aktive Luftaustrittsfläche bei geschlossener Steuerklappe D44 in dieser Darstellung in einer vorderen aktiven Ausströmfläche D47 auf der Oberseite befindet, wie anhand der dargestellten Pfeile verdeutlicht ist.

Bezugszeichenliste

10 Fahrzeuginnenraum

100 Kraftfahrzeug

1 1 , 12, 21 , 22 Fahrzeugsitze

1 SR, 2SR erste und zweite Sitzreihe

1 10 Dach

120 Boden, Bodengruppe

I Personenausströmer

130 Fußraum

D Dachausströmer

D1 , D2, D3, D4 erster bis vierter Dachausströmer

B Bodenausströmer

P Person

S1 , S2, S3 Segmente 1 bis 3

H Heizelemente

K Klimagerät

C C-Säule

D1 1 Oberteil

D12, D13 zwei Lochplatten

D14 Hebel

D15 Schließrahmen

D16 Stoffhalterahmen

D17 Stofflage

D171 Leuchtfäden

D18 Blende

D1 1 1 Anschluss

D21 , D22, D31 , D32, D41 , D42 Deckel

D23, D24 Element / Rollo

D27, D37, D47 Ausströmfläche

D21 Gehäuses

D241 Lamelle

D25, D26, D45, D46 Seitenteilen

D28, D38 Lichtsystem

D28 Verblendungselement

D22-A Verblendungselement

D29 Sensoren

D33 Wechselklappe

D34 Absperrklappe

D35 Platte

D33-1 oberer Einströmbereich

D33-2 unterer Einströmbereich

D39, D49 Führungsschienen

D43 Luftleitelemente

D44 Steuerklappe

D48 Einstellelement a), b), c), d) Klimazonen