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1. WO2010031458 - VERFAHREN ZUR OBERFLÄCHENFUNKTIONALISIERUNG EINES HAFTVERSCHLUSSTEILES UND NACH DEM VERFAHREN HERGESTELLTES HAFTVERSCHLUSSTEIL

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Verfahren zur Oberflächenfunktional isierung eines Haftverschlußteils (12), das mit einem korrespondierend ausgebildeten Haftverschlußteil (14) einen wiederholt offenbaren und schließbaren Haftverschluß (10) ausbildet, wobei zumindest eines der Haftverschlußteile (12,14) zumindest teilweise auf einem Trägerteil (16) angeordnete, vorstehende Stielteile (18) aufweist, die jeweils an ihrer dem Trägerteil (16) abgewandten Seite ein Kopfteil (20) aufweisen und mit diesem ein Verschlußelement (22) ausbilden, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der

Stielteile (18) eines Haftverschlußteils (12,14) derart mit einem Funktionsmedium versehen und die zuordenbaren Kopfteile (20) hiervon weitgehend oder vollständig.freigehalten werden, dass die Schließkräfte zum Ineingriffbringen der korrespondierenden Verschlußelemente (22) unter Bildung des geschlossenen Haftverschlusses (10) reduziert und die

Haltekräfte bis zum Auseinanderbringen der korrespondierenden Verschlußelemente (22) unter Bildung des geöffneten Haftverschlusses (10) erhöht werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass als Funktionsmedium Halogene in der Gasphase in der Art einer Beschichtung zumindest auf einen Teil der Stielteile (18) eines Haftverschlußteils (12,14) aufgebracht werden.

3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Halogen Fluor und/oder eines seiner Verbindungen wie Chlorfluorid (CIF) oder Chlortrifluorid (CIF3) eingesetzt werden.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige oberflächenmäßig zu funktionalsierende Haftverschlußteil (12,14) mittels eines Formgebungsverfahrens zumindest teil- weise oder mittels eines Web- oder Strickverfahrens aus Einzel- und/oder Multifilamenten (28) erhalten wird.

5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass für den Er- halt des oberflächenmäßig zu funktionalisierenden Haftverschlußteils

(12,14) zumindest teilweise thermoplastische Kunststoffmaterialien, wie vorzugsweise Polypropylen, eingesetzt werden.

6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass beim Gieß-Formgebungsverfahren die derart erhaltenen und vom Trägerteil

(16) vorstehenden Stielteile (18) oberflächenfunktional isiert werden, um anschließend in einem weiteren Verfahrensschritt die erwärmten Stielteilenden in die Kopfteile (20) umzuformen.

7. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass beim Web- oder Strickverfahren die zunächst in das Trägerteil (16) eingewebten oder eingestrickten Schlaufen nach der Oberflächenfunktional isie- rung aufgeschnitten und die insoweit aufgeschnittenen Enden einer Schlaufe (32) zumindest teilweise durch Erwärmen in ein Kopfteil (20) umgeformt werden, so dass die sonstigen vom Trägerteil (16) vorstehenden Schlaufenbestandteile die Stielteile (18) ausbilden.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass für das Trägerteil (16) eine Oberflächenfunktionalisierung mit dem Funktionsmedium durchgeführt wird.

9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenfunktionalisierung für das Trägerteil (16) derart durchgeführt wird, dass eine bessere Anhaftung eines Appreturmittels ermöglicht wird.

10. Haftverschlußteil (12,14), hergestellt nach einem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stielteile (18) auf dem Trägerteil (16) zumindest teilweise mit dem Funktionsmedium versehen sind, wohingegen der jeweils zuordenbare Kopfteil (20) von dem Funktionsmedium weitestgehend oder vollständig freigehalten ist.