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1. (WO2016050465) VERFAHREN ZUM ZWISCHENKÜHLEN VON STAHLBLECH
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1. Verfahren zum Erzeugen eines gehärteten Stahlblechs, insbesondere eines mit einer metallischen Korrosionsschutzschicht überzogenen Stahlblechs, wobei das Stahlblech zunächst auf eine Austenitisierungstemperatur erhitzt wird und die Austenitumwandlung vollzogen wird und anschließend das Stahlblech vorgekühlt wird auf eine Temperatur, die oberhalb der Umwandlungstemperatur des Austenits zu anderen Phasen liegt und anschließend in ein Presshärtewerkzeug überführt wird und im Presshärtewerkzeug umgeformt und zum Zwecke der Härtung abgeschreckt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine zum Zwecke der Vorkühlung mit Trockeneis, Trockenschnee oder einem Trockeneispartikel enthaltenden Gasstrom zumindest teilbereichsweise bzw. zonal gestrahlt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine zum Zwecke der Vorkühlung und zur Erzeugung von Zonen mit unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften mit Trockeneis, Trockenschnee oder einem Trockeneispartikel enthaltenden Gasstrom zonal mit unterschiedlicher Intensität, zonal mit unterschiedlicher Strömungsgeschwindigkeit, zonal mit unterschiedlichem Anteil von Trockeneis und/oder Trockenschnee und/oder zonal mit unterschiedlichen Temperaturen und/oder mit unterschiedlichen Kühlgeschwindigkeiten gestrahlt wird.

3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass abhängig von einer gewünschten Kühlgeschwindigkeit die Trockeneispartikel und/oder Trockenschneepartikel und/oder die Trockeneispartikeldichte und/oder die Menge des Trägergasstromes variiert wird.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine hängend in eine Vorküh- leinrichtung eingefahren wird, dort vollflächig beidseitig mit dem Kühlmedium bestrahlt wird und nach der erfolgten Bestrahlung in die Formgebungseinrichtung überführt wird.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine in die Vorkühleinrichtung eingeführt wird und anschließend eine vollflächige Bestrahlung stattfindet.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stahlblechplatine in eine Vorkühleinrichtung eingeführt wird, in der die Trockeneisstrahler über die gesamte Höhe der hängenden Stahlblechplatine angeordnet sind und die Stahlblechplatine durch diesen „Trockeneisvorhang" durchgeführt wird.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine ruhend hängende Platine von beweglichen Trockeneisstrahlern von oben nach unten oder von den Seiten zur anderen Seite oder zonal bestrahlt wird.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine liegend auf Vortriebsrollen oder gleitend auf schrägen Führungsschienen durch die Vorkühleinrichtung geführt wird, wobei oberhalb und/oder unterhalb der Platine Strahler angeordnet sind, durch deren „Trockeneisvorhang" die Platine geführt wird.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine auf einen Zwischenkühl- tisch aufgelegt wird und unterseits sowie oberseits mit Trockeneis derart bestrahlt wird, dass die unterseitige Trockeneisbestrahlung derart durchgeführt wird, dass der Druck ausreicht, um die Platine anzuheben und dafür zu sorgen, dass die Bestrahlung im Gaskissen durchgeführt wird .