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1. WO2008086859 - VERFAHREN UND FAHRERASSISTENZSYSTEM ZUM UNTERSTÜTZEN EINES FAHRERS BEIM FAHREN EINES KRAFTFAHRZEUGS

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren zum Unterstützen eines Fahrers beim Fahren eines

Kraftfahrzeugs mit den folgenden Schritten:
a) Erfassen von ein Objekt spezifizierenden
Umgebungsdaten mittels eines Sensors (22), welcher zur Erfassung einer Lichtpunktwanderung eines detektierten Lichtstrahls ausgebildet ist;
b) Ermitteln eines Schätzwerts für die Entfernung des
Kraftfahrzeugs zu dem erfassten Objekt anhand der in
Schritt a) erfassten Daten;
c) Bereitstellen des in Schritt b) ermittelten Schätzwerts für einen Abstandswarner; und
d) Bestimmen eines gegebenenfalls durchzuführenden Eingriffs in das Fahrverhalten und/oder einer Warnung des Fahrers durch den Abstandswarner.

2. Verfahren zum Unterstützen eines Fahrers beim Fahren eines Kraftfahrzeugs mit den folgenden Schritten:
a) Erfassen von ein Objekt spezifizierenden
Umgebungsdaten mittels eines Sensors (22), welcher zur Erfassung einer Lichtpunktwanderung eines detektierten Lichtstrahls ausgebildet ist;
b) Ermitteln eines Schätzwerts für die Entfernung des
Kraftfahrzeugs zu dem erfassten Objekt anhand der in
Schritt a) erfassten Daten;
c) Bereitstellen des in Schritt b) ermittelten Schätzwerts für ein Fahrerassistenzsystem (10) mit minde- stens einem weiteren entfernungsauflösenden Sensor
(12) mit geringerer Detektionsreichweite als der
Sensor (22) zum Erfassen der Lichtpunktwanderung; und d) Bestimmen eines gegebenenfalls durchzuführenden Eingriffs in das Fahrverhalten und/oder einer Warnung des Fahrers durch das Fahrerassistenzsystem (10) in Abhängigkeit von dem in Schritt c) bereitgestellten
Schätzwert, falls das Objekt sich außerhalb der Reichweite des mindestens einen weiteren entfernungsauf- lösenden Sensors (12) befindet.

3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet
dass das Verfahren zusätzlich folgende Schritte umfasst: e) Erfassen von ein Objekt spezifizierenden Umgebungsdaten mittels einer Einheit (24) zur Objekterkennung
anhand der Geometrie eines Objekts;
f) Verfolgen einer Bewegung eines in Schritt e) erfassten Objekts;
g) Ermitteln eines Schätzwerts für die Entfernung des
Kraftfahrzeugs zu dem in Schritt e) erfassten Objekt; und
h) Zugrundelegen des in Schritt g) ermittelten Schätzwerts bei der in Schritt d) durchgeführten Bestimmung, falls in Schritt b) kein oder ein fehlerhafter Schätzwert ermittelt wird.

4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche , dadurch gekennzeichnet
dass es sich bei dem Fahrerassistenzsystem (10) um ein Längsregelsystem und/oder einen Abstandswarner handelt; und das Verfahren zusätzlich folgende Schritte umfasst: i) Berechnen einer voraussichtlichen Fahrtrajektorie des Kraftfahrzeugs; und j) Feststellen, ob das in Schritt a) oder e) erfasste
Objekt sich auf der voraussichtlichen Fahrtrajektorie befindet .

5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche , dadurch gekennzeichnet
dass es sich bei dem Fahrerassistenzsystem (10) um ein Collision Mitigation System (CMS) handelt; und das Verfahren zusätzlich folgenden Schritt umfasst:
k) Ermitteln der Breite des in Schritt a) oder e)
erfassten Objekts.

6. Fahrerassistenzsystem (10) zur Unterstützung eines
Fahrers beim Fahren eines Kraftfahrzeugs mit
- mindestens einem entfernungsauflösenden Sensor (12) zum Erfassen von Umgebungsdaten;
- einer Verarbeitungseinheit (14) zum Ermitteln eines
Werts für die Entfernung des Kraftfahrzeugs zu einem erfassten Objekt anhand der von dem mindestens einen entfernungsauflösenden Sensor (12) erfassten Daten; und

- einer Einheit (16) zum Bestimmen eines gegebenenfalls von dem Fahrerassistenzsystem (10) durchzuführenden
Eingriffs in das Fahrverhalten und/oder einer Warnung des Fahrers in Abhängigkeit von der Entfernung zu einem Objekt;
dadurch gekennzeichnet,
dass von einem Sensor (22), welcher zur Erfassung einer Lichtpunktwanderung eines detektierten Lichtstrahls ausgebildet ist, erfasste Umgebungsdaten einem Schätzwert für die Entfernung zu einem mittels dieses Sensors (22) erfassten Objekt zugrunde gelegt sind und der Schätzwert an die Bestimmungseinheit (16) übertragbar ist; und die Bestimmungseinheit (16) so ausgelegt ist, dass sie, falls sich das Objekt außerhalb der Detektionsreichweite des mindestens einen entfernungsauflösenden Sensors (12; befindet, den ermittelten Schätzwert verwendet.