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1. WO2008086891 - SCHALTUNGSANORDNUNG UND VERFAHREN ZUR ERHÖHUNG DER SICHERHEIT EINES ELEKTRONISCHEN BETRIEBSGERÄTES

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Ansprüche

1. Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Sicherheit eines elektronischen Betriebsgerätes, mit Netzeingangsklemmen (3), einem Netzeingangsfilter (1) mit X- Kondensatoren (XCl, XC2), die parallel zu den Netz- eingangsklemmen geschaltet sind, einem Gleichrichterteil (2) mit einem Vollwellengleichrichter (D1-D4) und einem Glättungskondensator (Cl), der zwischen die Ausgangsklemmen des Vollwellengleichrichters (D1-D4) geschaltet ist, und einem an die Ausgangsklemmen des Gleichrichterteils angeschlossenen Gleichspannungswandler (4) ,
dadurch gekennzeichnet, dass

bei Abklemmen der Netzspannung ein Verbraucher für eine definierte Zeitspanne eingeschaltet wird, wobei der Verbraucher und die Zeitspanne so abgestimmt sind, dass der Verbraucher die in den Kondensatoren (XCl, XC2, Cl) gespeicherte Restenergie verbraucht, und so die Spannung an den Netzeingangsklemmen (3) innerhalb sehr kurzer Zeit auf einen für Menschen un- gefährlichen Wert erniedrigt.

2. Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Sicherheit eines elektronischen Betriebsgerätes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Verbraucher der Gleichspannungswandlertransistor ist.

3. Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Sicherheit eines elektronischen Betriebsgerätes nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Gleichspannungswandlertransistor getaktet eingeschaltet wird.

4. Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Sicherheit eines elektronischen Betriebsgerätes nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Gleichspannungswandlertransistor konstant eingeschaltet wird.

5. Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Sicherheit eines elektronischen Betriebsgerätes nach einem der vorher- gehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Netzspannung direkt an den Netzeingangsklemmen (3) detektiert wird.

6. Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Sicherheit eines elektronischen Betriebsgerätes nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Netzspannung am Glättungskondensator (Cl) hinter dem Gleichrichter mittels eines Spannungsteilers (5) detektiert wird.

7. Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Sicherheit eines elektronischen Betriebsgerätes nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Abklemmen der Netzspannung durch Messen derselben und Vergleich mit einem Schwellwert detektiert wird.

8. Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Sicherheit eines elektronischen Betriebsgerätes nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Abklemmen der Netzspannung durch den Abfall der Netzspannung über einer definierten Zeitspanne (dU/dt) erkannt wird.

9. Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Sicherheit eines elektronischen Betriebsgerätes nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Detektion des Abklemmens der Netzspannung aus einer Kombination der Verfahren der Ansprüche 7 und 8 besteht.

10. Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Sicherheit eines elektronischen Betriebsgerätes nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Abklemmen der Netzspannung über eine Wechselspan- nungserkennung erkannt wird.

11. Verfahren zum Betreiben einer Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Sicherheit eines elektronischen Betriebsgerätes gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- Messen der Netzeingangsspannung an den Netzein- gangsklemmen (3) oder am Glättungskondensator
(Cl) .

Detektieren eines Abklemmens der Netzspannung
entweder durch Unterschreiten eines Netzspannungsschwellwertes oder durch Messen des Abfalls der Netzspannung über der Zeit (dU/dt) und Vergleichen mit einem Referenzwert, oder durch eine Kombination aus beiden, oder durch Erkennen der Wechseleingangsspannung .

Bei Detektion eines Abklemmens der Netzspannung Einschalten eines Verbrauchers für eine definierte Zeitspanne, wobei der Verbraucher und die Zeitspanne so bemessen sind, dass die Restenergie in den Kondensatoren (XCl, XC2, Cl) verbraucht wird.