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1. EP2166335 - Verfahren und Vorrichtung für das zeitgleiche, automatisierte Aufschließen von mehreren biologischen Proben

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Ansprüche

1. Verfahren für das Aufschließen einer biologischen Probe (9) mit den Schritten:

• die Probe (9) wird In einen nicht metallischen Behälter (6) gefüllt,

• wenigstens ein beweglicher, harter Körper (8), vorzugsweise zwei bewegliche harte Körner werden in den Behälter elngefüllt

• ein Adapter mit dem darin befindlichen, verschlossenen Behälter (6) wird mit einer Apparatur verbunden, die den Adapter automatisiert hin- und her bewegt und zwar insbesondere nach oben.
dadurch gekennzeichnet, dass

• der Behälter (6) in den gekühlten Adapter (2, 2a) eingesetzt wird.


  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem in den Adapter eine Mehrzahl von Behältern (6) mit darin befindlichen biologischen Proben (9) eingesetzt werden, die zeitgleich durch das automatisierte Hin- und Herbewegen mittels Adapter aufgeschlossen werden.
  3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Probe (9) zunächst gewaschen und anschließend mit flüssigem Stickstoff eingefroren oder chemisch konserviert wird und die so vorbereitete Probe In den Behälter (6) gefüllt wird.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Adapter aus Metall bestehenden Hülsen (4) umfasst, in die Behälter (6) nebst darin befindlichen biologischen Proben eingesetzt werden.
  5. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, bei dem die Behälter (6), Proben (9) und Adapter (2, 2a) zunächst auf unter -20°C, vorzugsweise auf unter -50°C gekühlt werden und im Anschluss daran die Probe durch Hin- und Herbewegen des Adapters aufgeschlossen wird.
  6. Verfahren nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Adapter (2, 2a) nicht unter -80°C gekühlt wird.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Körper insbesondere aus Metall oder Glas bestehen.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem vor dem Aufschließen ein Lysepuffer in den Behälter (6) gefüllt wird, insbesondere ein Puffer umfassend Komplexbildner und oberflächenaktive Substanz für das Aufschließen von DNA, vorzugsweise ATL oder ein Puffer umfassend chaotrope Substanz für das Aufschließen von RNA, insbesondere RLT.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Adapter (2, 2a) mit einer Frequenz von wenigstens 10 Hz, vorzugsweise von wenigstens 30 Hz hin und her bewegt wird.
  10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Gewicht einer in einen Behälter (6) eingefüllten Probe nicht mehr als 50 mg, vorzugsweise nicht mehr als 30 mg beträgt
  11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Behälter (6) aus Kunststoff besteht
  12. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche umfassend einen insbesondere überwiegend aus Kunststoff bestehenden Adapter (2, 2a) wobei der Adapter so beschaffen ist dass dieser zusammen mit einem darin befindlichen, verschlossene Behälter mit einer Apparatur verbunden werden kann, die den Adapter automatisiert hin- und her zu bewegen vermag dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter aus Metall bestehenden Hülsen (4) für die Aufnahme von nichtmetallischen, vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Behältern (6) aufweist.
  13. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Vorrichtungsanspruch, bei dem der Adapter (2, 2a) lösbar, Insbesondere abschraubbar mit einer Apparatur verbunden ist, die den Adapter parallel zu den Hülsen automatisiert hin und her bewegen kann.
  14. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, bei dem die Apparatur so ausgelegt ist, dass diese den Adapter mit einer Frequenz von wenigstens 10 Hz, vorzugsweise von wenigstens 30 Hz hin und her zu bewegen vermag.
  15. Vorrichtung noch einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche mit in den Hülsen eingesetzten Behältern (6), in denen sich eine biologische Probe (9) sowie zusätzlich ein beweglicher harter Körper (8) befindet, der insbesondere aus Metall oder Glas besteht.
  16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche mit einem inneren Hülsendurchmesser der metallischen Hülsen (4) von nicht mehr als 16 mm, vorzugsweise von nicht mehr als 12 mm.
  17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit wenigstens sechs metallischen Hülsen (4), vorzugsweise mit wenigstens zwölf metallischen Hülsen (4) für die Aufnahme von Behältern (6).
  18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Hülsen (4) von einem aus dem Adapter herausnehmbaren Einsatz (2a) gehalten werden
  19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit in Aufsicht ringförmig angeordneten Hülsen (4).
  20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem Deckel (3), der mit dem Adapter (2, 2a) fest verbindbar ist.