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1. WO2021043509 - VERFAHREN ZUM KOMPRIMIEREN EINES NEURONALEN NETZES

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren zum Komprimieren eines Neuronalen Netzes (5), wobei dem Neuronalen Netz (5) zeitlich sich ändernde Eingangsdaten (7) zugeführt werden, wobei zeitliche Aktivierungsdifferenzen (20) von Elementen des Neuronalen Netzes (5) für zeitlich benachbarte Eingangsdaten (7) bestimmt werden, und wobei die bestimmten zeitlichen Aktivierungsdifferenzen bereitgestellt werden, um das Neuronale Netz (5) in Abhängigkeit der bestimmten zeitlichen Aktivierungsdifferenzen (20) zu prunen.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Neuronale Netz (5) in Abhängigkeit der bestimmten zeitlichen Aktivierungsdifferenzen (20) geprunt wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der bestimmten Aktivierungsdifferenzen (20) in Abhängigkeit von mindestens einem Einflussparameter (30) bestimmt wird.

4. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf Grundlage der bestimmten zeitlichen Aktivierungsdifferenzen (20) eine Rangfolge (22) der Elemente erstellt wird, um das Prunen in Abhängigkeit der erstellten Rangfolge (22) durchzuführen.

5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rangfolge (22) derart bestimmt wird, dass die Elemente des Neuronalen Netzes (5) mit den größten zeitlichen Aktivierungsdifferenzen (20) geprunt werden.

6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rangfolge (22) unter Berücksichtigung mindestens einer Zielgröße (31) erstellt wird.

7. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bestimmen der Aktivierungsdifferenzen (20) und/oder das Prunen auf ausgewählte Schichten des Neuronalen Netzes (5) beschränkt ist.

8. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Neuronale Netz (5) im Anschluss an das Prunen nachtrainiert wird.

9. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente zum Prunen zumindest vorerst deaktiviert werden.

10. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Neuronale Netz (5) eine Umfelderkennung durchführt und/oder eine automatisierte Fahrfunktion eines Kraftfahrzeugs (50) unterstützt.

11. Vorrichtung (1) zur Datenverarbeitung, umfassend Mittel (2) zur Ausführung der Verfahrensschritte des Verfahrens nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Mittel (2) eine Recheneinrichtung (3) und eine Speichereinrichtung (4) umfassen.

12. Kraftfahrzeug (50), umfassend mindestens eine Vorrichtung (1) nach Anspruch 11.

13. Kraftfahrzeug (50) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftfahrzeug (50) eine Umfeldsensorik (51) zum Erfassen von Umfelddaten umfasst, wobei die Umfeldsensorik (51) und die mindestens eine Vorrichtung (1) dazu eingerichtet sind, dass die erfassten Umfelddaten als zeitlich sich ändernde Eingangsdaten (7) dem Neuronalen Netz (5) zugeführt werden.

14. Computerprogramm, umfassend Befehle, die bei der Ausführung des Computerprogramms durch einen Computer diesen veranlassen, die Verfahrensschritte des Verfahrens nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 10 auszuführen.

15. Datenträgersignal, umfassend Befehle, die bei der Ausführung durch einen Computer diesen veranlassen, die Verfahrensschritte des Verfahrens nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 10 auszuführen.