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1. WO2010026261 - BIOMETRISCHES IDENTIFIZIERUNGSVERFAHREN MITTELS MERKMALSVEKTOREN UND ANALYSE GEGENÜBER MEHREREN BIOMETRISCHEN PROBEN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

ANSPRÜCHE

1. Verfahren zur Identifizierung eines Nutzers eines Systems mittels einer biometrischen Probe, welche nutzertypische Merkmale aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Nutzer einer Mehrzahl von Nutzern von mindestens einer biometrischen Probe des Nutzers mindestens ein Merkmalsvektor in mindestens einem Vektorraum gespeichert wird und dass für den zu identifizierenden Nutzer ein entsprechender Zu- gangsmerkmalsvektor aus einer Zugangsprobe erzeugt wird, wobei zur Identifizierung ein Vergleich des Zugangsmerkmalsvektors mit mindestens einem Merkmalsvektor mindestens eines Vektorraums erfolgt.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Vektorraum ein ein- oder mehrdimensionaler Raum ist.

3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Vektorräume gespeichert werden.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Merkmalsvektor ein oder mehrere Merkmale einer biometrischen Probe umfasst.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die biometrische Probe aus der Gruppe ausgewählt ist, die Fingerabdrücke, Augen- und Gesichtsabbildungen und das Tippverhalten auf einer Tastatur umfasst.

6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Merkmal mindestens ein Element aus der Gruppe ausgewählt wird, welche die Haltedauer einer Taste, die Übergangsdauer vom Loslassen einer Taste zum Drücken der nächsten Taste, die Übergangsdauer vom Loslassen einer Taste zum Loslassen der nächsten Taste, die Übergangsdauer vom Drücken einer Taste zum Drücken der nächsten Taste, die Fehlerfrequenz oder -häufigkeit, die Tipprate, die Anschlagfrequenz, einfache oder mehrfache Überholungen, die Häufigkeit der Nutzung bestimmter Funk- tionstasten, die Auswahl aus alternativen Tasten, die Auswahl der linken oder rechten Shift-Taste, statistische Werte daraus und zeitliche oder tastenbezogene Auffälligkeiten, die sich durch außergewöhnliche Werte aus den ermittelten Daten herausheben, umfasst. 7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Nutzer Merkmalsvektoren mehrerer biometrischer Proben gespeichert sind.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Vektorraum nur Merkmalsvektoren bestimmter Nutzer berücksichtigt oder zu Nutzergruppen zusammengefasst sind.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Vektorraum ein Bereich definiert ist, in dem die Merkmalsvektoren eines Nutzers liegen.

10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Vektorraum mindestens ein typischer Bereich für einen oder mehrere Merkmalsvektoren definiert sind. 11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Identifizierung ohne Kenntnis der angeblichen Identität des Nutzers erfolgt.

12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergleich des Zugangsmerkmalsvektors mit allen Merkmalsvektoren oder nur einem Teil der Merkmalsvektoren in einem Teil des Vektorraums erfolgt, welcher in einem definierten Ähnlichkeitsbereich zum Zugangsmerkmalsvektor liegt.

13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergleich des Zugangsmerkmalsvektors nur mit Merkmalsvektoren einer Nutzergruppe erfolgt.

14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergleich die Bestimmung des dem Zugangsmerkmalsvektor nächstgelegenem Merkmalsvektor umfasst. 15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergleich die Zuordnung des Zugangsmerkmalsvektors zu einem oder mehreren Nutzern und/oder zu einem oder mehreren typischen Bereichen und/oder Nachbarbereichen zu den typischen Bereichen umfasst. 16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergleich des Zugangsmerkmalsvektors und mindestens eines Merkmalsvektors eine Vorauswahl zur Bestimmung potentieller Identitäten ist, welcher sich eine Verifikation der Identität durch Analyse der biometrischen Zugangsprobe anschließt. 17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Analyse einer biometrischen Zugangsprobe gegenüber allen oder einem Teil der für die Nutzer des Systems hinterlegten biometrischen Proben erfolgt.

18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Analyse der biometrischen Zugangsprobe nur gegenüber derjenigen oder denjenigen hinterlegten biometrischen Proben der Nutzer des Systems erfolgt, welche beim Vergleich des Zugangsmerkmalsvektors mit mindestens einem Merkmalsvektor bestimmt worden sind. 19. Verfahren zur Identifizierung eines Nutzers eines Systems mittels einer biometrischen

Probe, welche nutzertypische Merkmale aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Identifizierung eine Analyse mindestens einer Zugangsprobe eines Nutzers gegenüber allen oder einem Teil der für alle Nutzer des Systems hinterlegten biometrischen Proben erfolgt.

20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Identifizierung ohne Kenntnis der angeblichen Identität des Nutzers erfolgt.

21. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Analyse gegenüber biometrischen Proben von mindestens zwei unterschiedlichen

Nutzern erfolgt.

22. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil der Nutzer gegenüber deren biometrischen Proben die Analyse der Zugangs- probe erfolgt durch bestimmte Attribute ausgewählt sind, wobei biometrische Proben nicht erfolgreicher Zugangsversuche der Gruppe der Nichtnutzer zugeordnet sein können.

23. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Analyse der biometrischen Daten mindestens ein Verfahren aus der Gruppe um- fasst, die einen Merkmalsvergleich der Zugangsprobe mit bearbeiteten oder unbearbeiteten, hinterlegten Merkmalen eines oder mehrerer Nutzer und eine Aufbereitung der Zugangsprobe mit statistischen und mathematischen Methoden umfasst.

24. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Analyse den Merkmalsvergleich mit mehreren biometrischen Proben eines oder mehrerer Nutzer umfasst.

25. Softwareprodukt mit einer gespeicherten Befehlsfolge zur Ausführung auf einem Datenverarbeitungsgerät, wobei bei Ausführung der Befehlsfolge ein Verfahren nach ei- nem der vorhergehenden Ansprüche durchgeführt wird.

26. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 24 mit einem Datenverarbeitungsgerät und mindestens einem Eingabegerät zur Eingabe einer biometrischen Probe, welches so hergerichtet ist, dass ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 24 durchgeführt wird.