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1. WO2018114560 - VERPACKUNGSANLAGE UND VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINER VERPACKUNGSEINHEIT, SOWIE EINE VERPACKUNGSEINHEIT AUS PACKUNGSMÄNTELN UND UMVERPACKUNG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

Verpackungsanlage zur Herstellung einer Verpackungseinheit (11) aus einer eine Vielzahl flachgefalteter, insbesondere aufrecht stehender, Packungsmäntel (P) aufweisenden Packungsmantelgruppe (2) und einer Umverpackung,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Verpackungsanlage wenigstens eine erste Fördereinheit (4; 39) zum Fördern der Packungsmantelgruppe (2) in eine erste Förderrichtung und wenigstens eine erste Umverpackungseinheit (6; 41) zum Bereitstellen eines die Umverpackung gestaltenden ersten Bahnmaterials (5) in einer Grundstellung aufweist und dass in der ersten Förderrichtung gesehen hinter dem ersten Bahnmaterial (5) in der Grundstellung eine erste Siegeleinheit (26; 44) zum Versiegeln des die

Packungsmantelgruppe (2) umschließenden ersten Bahnmaterials (5) vorgesehen ist.

Verpackungsanlage nach Anspruch 1,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die erste Siegeleinheit (26; 44) durch ein erstes Paar gegeneinander verfahrbar eingerichteter Siegelbacken (27) oder durch ein erstes Paar gegeneinander verfahrbar eingerichteter Arbeitsrollen (45, 46) ausgebildet ist.

Verpackungsanlage nach Anspruch 1 oder 2,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Verpackungsanlage eine zweite Fördereinheit (9; 57) aufweist, wobei die zweite Fördereinheit (9; 57) derart eingerichtet ist, dass die mit dem ersten Bahnmaterial (5) zumindest teilweise ummantelte Packungsmantelgruppe (7) in eine der ersten Förderrichtung im Wesentlichen entgegengesetzte, zweite

Förderrichtung oder in eine im Wesentlichen senkrecht zur ersten

Förderrichtung verlaufende, zweite Förderrichtung transportierbar ist.

Verpackungsanlage nach Anspruch 3,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Verpackungsanlage eine zweite Umverpackungseinheit (8; 54) zum

Bereitstellen eines die Umverpackung gestaltenden zweiten Bahnmaterials (10) in einer Grundstellung aufweist und dass in der zweiten Förderrichtung gesehen hinter dem zweiten Bahnmaterial (10) in der Grundstellung eine zweite

Siegeleinheit vorgesehen ist, wobei die zweite Siegeleinheit zum Versiegeln des die mit dem ersten Bahnmaterial (5) zumindest teilweise ummantelte

Packungsmantelgruppe (7) umschließenden, zweiten Bahnmaterials (10) eingerichtet ist.

Verpackungsanlage nach Anspruch 4,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die zweite Siegeleinheit durch ein zweites Paar gegeneinander verfahrbar eingerichteter Siegelbacken oder durch ein zweites Paar gegeneinander verfahrbar eingerichteter Arbeitsrollen ausgebildet ist.

Verpackungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die erste Siegeleinheit (26; 44) und/oder die zweite Siegeleinheit als Siegel- und

Schneideinrichtung ausgebildet sind, wobei die Siegel- und Schneideinrichtung

Siegelflächen (34; 48) und eine Schneidvorrichtung (31; 49) aufweist.

Verpackungsanlage nach Anspruch 6,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Siegelflächen (34; 48) einen Schweißabschnitt in einer Kontaktzone der Siegel- und Schneideinrichtung, insbesondere in Form eines heizbaren

Abschnitts, bevorzugt in Form von Heiz- oder Schweißbändern, bereitstellen.

8. Verpackungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Verpackungsanlage wenigstens eine Bahnmaterialbremse (24) zum

Festhalten des ersten Bahnmaterials (5) und/oder des zweiten Bahnmaterials (10) aufweist, wobei die Bahnmaterialbremse (24) in der ersten Förderrichtung gesehen vor der ersten Siegeleinheit (26) und/oder in der zweiten

Förderrichtung gesehen vor der zweiten Siegeleinheit angeordnet ist.

9. Verpackungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Verpackungsanlage eine Auflage (3, 36A; 38) zum Bereitstellen der

Packungsmantelgruppe (2) und zum wenigstens teilweise Führen der

Packungsmantelgruppe (2) durch die Verpackungsanlage aufweist.

10. Verpackungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Verpackungsanlage wenigstens zwei Haltebacken (28) zum Festhalten der Packungsmantelgruppe (2) in einer durch das erste Bahnmaterial (5) und/oder durch das zweite Bahnmaterial (10) bis hinter die erste Siegeleinheit (26) und/oder hinter die zweite Siegeleinheit geförderten Position aufweist, wobei die Haltebacken (28) gegeneinander verfahrbar sind und in der ersten

Förderrichtung gesehen hinter der ersten Siegeleinheit (26) und/oder in der zweiten Förderrichtung gesehen hinter der zweiten Siegeleinheit angeordnet sind.

11. Verpackungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die erste Umverpackungseinheit (6; 41) und/oder die zweite

Umverpackungseinheit (41; 54) durch ein Paar Vorratsrollen (22, 23; 42, 43 bzw. 37; 55, 56) mit dem aufgewickelten ersten Bahnmaterial (5) und/oder zweiten Bahnmaterial (10] ausgebildet sind, wobei die Vorratsrollen (22, 23; 42, 43 bzw. 37; 55, 56) des Paars Vorratsrollen auf zwei, bezogen auf die

Packungsmantelgruppe (2) gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind.

12. Verpackungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s das erste Bahnmaterial (5) und/oder zweite Bahnmaterial (10) ausgehend von der Grundstellung aus dem Förderweg der Packungsmantelgruppe (2) heraus und wieder zurück in die Grundstellung versetzbar sind, insbesondere dass das Paar Vorratsrollen (42, 43 bzw.55, 56) aus dem Förderweg der

Packungsmantelgruppe (2) heraus und wieder zurück verschiebbar, bevorzugt von der Auflage (38) gesehen nach oben weg und zurück nach unten in Richtung der Auflage (38) verfahrbar, ist.

13. Verfahren zur Herstellung einer Verpackungseinheit (11) aus einer eine Vielzahl flachgefalteter, insbesondere aufrecht stehender, Packungsmäntel (P) aufweisenden Packungsmantelgruppe (2) und einer Umverpackung,

insbesondere mit einer Verpackungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h

die folgenden Schritte:

- Bereitstellen der Packungsmantelgruppe (2),

- Aufspannen eines ersten Bahnmaterials (5) in einer Grundstellung,

- Fördern der Packungsmantelgruppe (2) in eine erste Förderrichtung durch das aufgespannte erste Bahnmaterial (5),

- Passieren der Packungsmantelgruppe (2) einer in der ersten Förderrichtung gesehen hinter dem ersten Bahnmaterial (5) in der Grundstellung

angeordneten ersten Siegeleinheit (26; 44),

- Versiegeln des ersten Bahnmaterials (5) mittels der ersten Siegeleinheit (26;

44) und

- Trennen des versiegelten ersten Bahnmaterials (5) in einem versiegelten

Bereich (35; 50).

Verfahren nach Anspruch 13,

g e k e n n z e i c h n e t d u r c h

die weiteren Schritte:

- Aufspannen eines zweiten Bahnmaterials (10) in einer Grundstellung,

- Fördern der mit dem ersten Bahnmaterial (5) zumindest teilweise

ummantelten Packungsmantelgruppe (7) in eine der ersten Förderrichtung entgegengesetzte, zweite Förderrichtung oder in eine im Wesentlichen senkrecht zur ersten Förderrichtung verlaufende, zweite Förderrichtung durch das aufgespannte zweite Bahnmaterial (10),

- Passieren der zumindest teilweise ummantelten Packungsmantelgruppe (7) der ersten Siegeleinheit (26; 44) oder einer in der zweiten Förderrichtung gesehen hinter dem zweiten Bahnmaterial (10) in der Grundstellung angeordneten, zweiten Siegeleinheit,

- Versiegeln des zweiten Bahnmaterials (10) mittels der ersten Siegeleinheit (26;

44) oder mittels der zweiten Siegeleinheit und

- Trennen des versiegelten zweiten Bahnmaterials (10) in einem versiegelten Bereich.

Verfahren nach Anspruch 13 oder 14,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s das Fördern der Packungsmantelgruppe (2) in die erste Förderrichtung mittels einer ersten Fördereinheit (4; 39) und/oder das Fördern der zumindest teilweise ummantelten Packungsmantelgruppe (7) in die zweite Förderrichtung mittels einer zweiten Fördereinheit (9; 57) erfolgt.

Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s das Versiegeln des ersten Bahnmaterials (5) und/oder das Versiegeln des zweiten Bahnmaterials (10) mittels Fügen, insbesondere mittels Schweißen oder Kleben, erfolgt.

Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 16,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s zum Versiegeln des ersten Bahnmaterials (5) und/oder des zweiten

Bahnmaterials (10) Siegelbacken (27) oder Arbeitsrollen (45, 46) der ersten Siegeleinheit (26; 44) und/oder der zweiten Siegeleinheit aufeinander zu fahren.

Verfahren nach Anspruch 17,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s

Siegelflächen (34; 48) der Siegelbacken (27) oder der Arbeitsrollen (45, 6) das erste Bahnmaterial (5) und/oder das zweite Bahnmaterial (10), insbesondere mittels Erhitzen, bevorzugt eines heizbaren Abschnitts, vorzugsweise in Form von Heiz- oder Schweißbändern, versiegeln.

Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 18,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s das versiegelte erste Bahnmaterial (5) und/oder das versiegelte zweite

Bahnmaterial (10), insbesondere mittels einer in der ersten Siegeleinheit (26; 44) und/oder in der zweiten Siegeleinheit ausgebildeten Schneidvorrichtung (31; 49), getrennt werden.

Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Siegelbacken (27) oder die Arbeitsrollen (45, 46) nach dem Versiegeln des ersten Bahnmaterials (5) und/oder des zweiten Bahnmaterials (12) oder nach dem Trennen des versiegelten ersten Bahnmaterials (5) und/oder des

versiegelten zweiten Bahnmaterials (10) wieder voneinander weg, insbesondere zurück in ihre Ausgangspositionen, fahren.

21. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 20,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s

das erste Bahnmaterial (5) und/oder das zweite Bahnmaterial (10) nach einem vorbestimmten Förderweg der Packungsmantelgruppe (2) durch das erste Bahnmaterial (5) und/oder durch das zweite Bahnmaterial (10), insbesondere mittels einer Bahnmaterialbremse (24), abgebremst, bevorzugt festgehalten, wird.

22. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 21,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Packungsmantelgruppe (2) in einer durch das erste Bahnmaterial (5) und/oder durch das zweite Bahnmaterial (12) bis hinter die erste Siegeleinheit (26; 44) und/oder hinter die zweite Siegeleinheit geförderten Position vor dem Versiegeln des ersten Bahnmaterials (5) und/oder des zweiten Bahnmaterials (10), insbesondere mittels Haltebacken (28), festgehalten wird, bevorzugt durch Aufeinander Zu Fahren der in der ersten Förderrichtung gesehen hinter der ersten Siegeleinheit (26) und/oder in der zweiten Förderrichtung gesehen hinter der zweiten Siegeleinheit angeordneten Haltebacken (28).

23. Verpackungseinheit (11) mit einer eine Vielzahl flachgefalteter, insbesondere aufrecht stehender, Packungsmäntel (P) aufweisenden Packungsmantelgruppe (2), wobei die Packungsmäntel (P) jeweils an gegenüberliegenden Seiten offen sind, und einer Umverpackung,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Umverpackung aus wenigstens einem Bahnmaterial (5, 10) gestaltet ist und dass die Verpackungseinheit (11) insbesondere nach einem Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 22, bevorzugt mit einer Verpackungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, hergestellt ist.

24. Verpackungseinheit (11) nach Anspruch 23,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s das Bahnmaterial (5, 10) als eine Folie, insbesondere eine PE-Folie, bevorzugt eine Stretchfolie oder Schrumpffolie aus PE, ausgebildet ist.