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1. (WO2019063069) AMIDES FOR GENERATING A TRIGEMINAL EFFECT
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Amide zur Erzeugung eines trigeminalen Effekts

Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung einer Verbindung der Formel (I) wie hierin beschrieben als Aromastoff. Die Erfindung betrifft zudem neue Verbindungen der Formel (I) wie hierin beschrieben oder Mischungen umfassend eine oder mehrere unterschiedliche Verbindungen der Formel (I) wie hierin beschrieben oder bestehend aus mehreren unterschiedlichen Verbindungen der Formel (I) wie hierin beschrieben. Weitere Aspekte der vorliegenden Erfindung betreffen zudem Aromakompositionen umfassend oder bestehend aus einer Verbindung der Formel (I) wie hierin beschrieben oder Mischungen davon wie hierin beschrieben, pharmazeutische Zubereitungen, der Ernährung, der Mundhygiene oder dem Genuss dienende Zubereitungen, umfassend eine Verbindung der Formel (I) wie hierin beschrieben oder Mischungen davon wie hierin beschrieben oder Aromakompositionen wie hierin beschrieben, und Verfahren zum Herstellen einer pharmazeutischen Zubereitung, einer der Ernährung, der Mundhygiene oder dem Genuss dienenden Zubereitung wie hierin beschrieben.

Weitere Aspekte und bevorzugte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Ausführungen, den beigefügten Beispielen und insbesondere den beigefügten Patentansprüchen.

Capsaicin [N-(4-Hydroxy-3-methoxybenzyl)-8-methyl-(6E)-nonensäureamid] und andere Capsaicinoide wie Nonivamid ([N-(4-Hydroxy-3-methoxybenzyl)-nonansäureamid) sind als scharf schmeckende und wärmeerzeugende Aromastoffe aus verschiedenen Capsicum- Arten, insbesondere Chilipfeffer, schon seit langem bekannt. Bei entsprechend geringer Dosierung der Capsaicinoide wird eine neutrale Schärfe und ein Wärmegefühl im Mund wahrgenommen, wobei die Schwelle zum schmerzhaften Schärfe- und Hitzeempfinden sehr schnell überschritten wird. Der Einsatz von Capsaicin in Lebensmitteln ist allerdings in der Europäischen Union nicht erlaubt und wurde im Jahr 2004 von der Community Flavoring List gestrichen, da das genotoxische Potential der Verbindung negativ bewertet wurde (European Food Safety Authority (EFSA), P., Italy, Opinion of the Scientific Committee on Food on Capsaicin. European Comission 2002, (SDF/CS/FLAV/FLAVOUR/8 ADD1 Final)). Zudem ist der Einsatz in Lebensmitteln oft schwierig, da Capsaicin einen sehr niedrigen Geschmacksschwellenwert und eine hohe Potenz als Scharfstoff (ca. 16.000.000 Scoville heat units (SHU)) besitzt. Capsaicin wird, auch auf Grund des hohen Preises des Reinstoffs, zudem nahezu ausschließlich in Form eines Capsicumextrakts verwendet, der neben weiteren Scharfstoffen noch Reste anderer, nach Capsicum schmeckender oder riechender Aromastoffe enthält und daher für den breiten Einsatz nur bedingt geeignet ist. Somit besteht trotz der guten sensorischen Eigenschaften ein Bedarf an weniger problematischen Scharfstoffen.

Das im weißen Pfeffer vorkommende Piperin (1-Piperoylpiperidin) verursacht zwar auch einen starken scharfen Eindruck (Römpp Lexikon Naturstoffchemie, Thieme 1997, S. 500), zeigt aber im Vergleich zu Capsaicin eine relative Schärfe von nur ca. 1 %. Darüber hinaus besitzt Piperin einen intensiven Eigengeschmack, der an Pfeffer erinnert, so dass die Anwendung in vielen Zubereitungen nur beschränkt erfolgen kann.

Auf Grund des lipophilen Charakters dieser vanilloiden Scharfstoffe ist der Einsatz des Schärfeeindrucks oft um einige Sekunden verzögert und hält auch besonders lange an, insbesondere in Zubereitungen, die wenig lipophile Bestandteile (z.B. Triglyceride) enthaltenden, wobei hier gleichzeitig die Löslichkeit nur unzureichend ist. Ähnliches gilt für Scharfstoffe wie Gingerol-[6] aus Ingwer oder Paradol-[6] aus Paradieskörnern, die beide zwar scharf schmecken, aber ein starken Nachgeschmack haben.

Zwar sind weitere (z.B. Starkenmann, C; Cayeux, I.; Birkbeck, A. A., Exploring Natural Products for New Taste Sensations. Chimia 2011 , 65, (6), 407-410) scharf schmeckende Stoffe wie das Driman Polygodial (aus Tasmanischem Pfeffer, Tasmannia lanceolata) oder Resiniferatoxin aus Euphorbia resinifera bekannt (Szallasi, A.; Biro, T.; Modarres, S.; Garlaschelli, L.; Petersen, M.; Klush, A.; Vidari, G.; Jonassohn, M.; De Rosa, S.;

Sterner, O.; Blumberg, P. M.; Krause, J. E., Dialdehyde sesquiterpenes and other terpenoids as vanilloid. Eur. J. Pharmacol. 1998, 356, 81-89); die Drimane sind aber aufgrund ihrer Dialdehyd-Struktur nur begrenzt als Aromastoffe einsatzfähig, da sie mit freien Aminogruppen, z.B. von Proteinen, reagieren und somit ihre Wirkung einbüßen und das Resiniferatoxin ist stark toxisch und nicht geeignet für die menschliche Ernährung. Zudem sind diese Stoffe ebenfalls stark lipophil.

Die Offenlegungsschrift WO 03/070713 A1 beschreibt beispielsweise Amide der Formel (Ii)

(I I), wobei


n = 1 oder 2

X = O oder NCH.


R = linearer oder verzweigter C1 -C5 Alkylrest

Die dort offenbarten Verbindungen werden als scharf schmeckend beschrieben, jedoch werden keine Schärfeprofile oder Kombinationen mit anderen Scharfstoffen offenbart. Derivate mit X = S oder andere zyklische Amide werden ebenfalls nicht beschrieben.

US 2012/0308703 A1 beschreibt die Verwendung von Zimtsäureamiden als Aromastoffe mit den geschmacklichen Eindrücken von umami, kokumi und salzig. Die allgemeine Formel (III)


(IN)

beschreibt jedoch keinerlei Verbindungen mit einem Schärfeeindruck. Reste R -R4 sind mit Substituenten beschrieben, worunter auch R und R2 zusammen mit OCH20 verbrückt enthalten ist. Des Weiteren sind die Reste R5 und Q als getrennte Alkyl- oder Alkylphenylseitenketten mit den zusätzlichen Substituenten R6-R9 definiert, es wurden jedoch keine zyklischen Amid-Seitenketten beschrieben.

US 201 1/059312 beschreibt Amide der allgemeinen Formel (IV) als Verbindungen zur Verwendung als TRPM8-Modulatoren


(IV).

Dabei kann X X2 beispielsweise 0-CR2aR2b, CHR3-CHR4 oder CR5=CR6 darstellen (R bis R6 unabhängig voneinander H oder niederes Alkyl). Der Substituent hAr ist ein optional substituierter Heteroatom-Fünfring (N, O, S) und R eine weitere Seitenkette. Nicht enthalten sind in der beschrieben allgemeinen Formel (IV) direkte zyklische Amid-Seitenketten. Ein scharfer Geschmackseindruck wird ebenfalls nicht beschrieben.

Somit besteht die primäre Aufgabe in der Bereitstellung von weniger lipophilen, sensorisch schnell einsetzenden und nicht langanhaltenden Scharfstoffen, die einen wärmenden Geschmackseindruck hervorrufen.

Erfindungsgemäß gelöst wird diese primäre gestellte Aufgabe durch die Verwendung einer Verbindung der Formel (I)


wobei

R H oder OMe darstellt und R2 einen verzweigten oder unverzweigten Alkoxyrest mit 1 bis 6 C-Atomen oder OH darstellt,

oder

(ii) R und R2 zusammen eine Methylendioxy-Verknüpfung bilden,

X1 und X2 jeweils C-Atome darstellen, die über eine Einfachbindung, eine Doppelbindung oder über einen Cyclopropanring verknüpft sind,

und


darstellt, wobei

Y = S, (CH2)n mit n = 1-3, vorzugsweise mit n= 1 , oder

Y = ^CHCH2OH ist>

oder eines physiologisch akzeptablen Salzes davon (insbesondere eines Natrium-, Kalium-, Ammonium-, Calcium-, Magnesium- und/oder Zinksalzes), wobei die phenolische Hydroxygruppe, falls vorhanden, in Formel (I) deprotoniert ist, oder einer Mischung umfassend eine oder mehrere unterschiedliche Verbindungen der Formel (I) und/oder physiologisch akzeptable Salze davon (insbesondere Natrium-, Kalium-, Ammonium-, Calcium-, Magnesium- und/oder Zinksalze), wobei jeweils die phenolische Hydroxygruppe, falls vorhanden, in Formel (I) deprotoniert ist, oder bestehend aus mehreren unterschiedlichen Verbindungen der Formel (I) und/oder physiologisch akzeptablen Salzen davon (insbesondere Natrium-, Kalium-, Ammonium-, Calcium-, Magnesium- und/oder Zinksalzen), wobei jeweils die phenolische Hydroxygruppe, falls vorhanden, in Formel (I) deprotoniert ist,

als Aromastoff.

Im Falle einer Mischung von unterschiedlichen Verbindungen der Formel (I) (wie hierin beschrieben) gilt im Rahmen des vorliegenden Textes, dass die unterschiedlichen Verbindungen nicht nur Verbindungen mit unterschiedlicher Strukturformel bzw. Summenformel, sondern auch verschiedene Stereoisomere mit identischer Strukturformel und Summenformel sein können.

Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wurde festgestellt, dass Verbindungen der Formel (I) bzw. deren Salze und Mischungen davon, vorteilhafterweise ab Konzentrationen von 0.1 mg/kg, insbesondere von 1 .0 mg/kg, schnell aufkommende und wenig lang anhaltende, angenehme Schärfe- bzw. Wärme- und leicht stechende Eindrücke vermitteln.

Besonders vorteilhaft ist daher eine Verwendung wie hierin beschrieben,

als Aromastoff bzw. Scharfstoff mit einem wärme- und/oder schärfeerzeugenden Effekt (d.h. als Stoff(mischung), der/die sensorisch einen Wärmeeindruck erzeugt)

und/oder

als Aromastoff zum Vermindern oder Maskieren eines unangenehmen Geschmackseindrucks, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus adstringierend, bitter, trocken, staubig, mehlig, kalkig und metallisch (weitere Details hierzu ergeben sich aus den Ausführungen weiter unten),

und/oder

als Aromastoff zum Verstärken eines angenehmen Geschmackseindrucks, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus wärmend, scharf und kühlend (weitere Details hierzu ergeben sich aus den Ausführungen weiter unten).

An dieser Stelle ist anzumerken, dass die hierin beschriebenen Vorteile und Effekte der Verbindungen der Formel (I) in der Regel für deren Salze (wie hierin beschrieben) entsprechend gelten.

Vorzugsweise gilt für eine erfindungsgemäße Verwendung wie hierin beschrieben, dass die Verbindung der Formel (I) bzw. eine, mehrere oder sämtliche Verbindungen der Formel (I) in der Mischung ausgewählt ist bzw. sind aus der Gruppe bestehend aus

(E)-3-(4-Pentoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (3)


3

(E)-3-(1 ,3-Benzodioxol-5-yl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (4)


4

3-(4-Ethoxyphenyl)-1-thiomorpholino-propan-1-on (5)


5

[2-(4-lsobutoxyphenyl)cyclopropyl]-thiomorpholino-methanon (6)


6

(E)-3-(4-Hyd roxyphenyl)- 1 -thiomorpholino-prop-2-en- 1 -on (7)


7

(E)-3-(4-lsopentyloxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (8)

(E)-3-(3,4-Dimethoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (9)


9

(E)-3-( 1 , 3-Benzod ioxol-5-yl )- 1 -( 1 -pi peridyl)prop-2


10

(E)-3-Phenyl-1 -(1 -piperidyl)prop-2-en-1 -on (11 )


11

(E)-3-(4-Ethoxyphenyl)-1-(1-piperidyl)prop-2-en-1-on (12)


12

(E)-3-(4-Ethoxyphenyl)-1-[4-(hydroxymethyl)-1-piperidyl]prop-2-en-1-on (13)


13

(E)-3-(4-lsobutoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (14)


14

(E)-3-(4-Butoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (15)


15

(E)-3-(4-lsopropoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (16)


16

(E)-3-(4-ethoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (17)


17

Auch hierin beschrieben ist die Verwendung der Verbindung (E)-3-(1 ,3-Benzodioxol-5-yl)-1-morpholino-prop-2-en-1-on (2)


oder

(E)-3-(4-Ethoxyphenyl)-1-morpholino-prop-2-en-1-one (18)


18

oder einer Mischung umfassend Verbindung(en) (2) und/oder (18) oder bestehend aus Verbindungen (2) und (18), als Aromastoff.

Bevorzugt ist eine erfindungsgemäße Verwendung wie hierin beschrieben, wobei für die Verbindung der Formel (I) bzw. eine, mehrere oder sämtliche Verbindungen der Formel (i)


unabhängig voneinander gilt:

R stellt H und R2 einen verzweigten oder unverzweigten Alkoyxrest mit 1 bis 5, vorzugsweise 1 bis 4 C-Atomen, dar,

X1 und X2 stellen jeweils C-Atome dar, die über eine Doppelbindung verknüpft sind, NX3 =
, wobei Y = S darstellt,

vorzugsweise wobei die Verbindung der Formel (I) bzw. eine, mehrere oder sämtliche Verbindungen der Formel (I) in der Mischung ausgewählt ist bzw. sind aus der Gruppe bestehend aus

(E)-3-(4-lsobutoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (14)


14

(E)-3-(4-Butoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (15)


15

(E)-3-(4-lsopropoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (16)


16

(E)-3-(4-ethoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (17)


Weiter bevorzugt ist eine erfindungsgemäße Verwendung wie hierin beschrieben in einer pharmazeutischen, einer der Ernährung, der Mundhygiene oder dem Genuss dienenden Zubereitung, vorzugsweise wobei die Gesamtmenge an Verbindung(en) der Formel (I) und/oder Salz(en) davon in der Zubereitung ausreicht, um

(a) bei Gebrauch oder Verzehr der Zubereitung sensorisch einen wärmenden und/oder scharfen Effekt auf der Zunge oder im Mundraum hervorzurufen,

und/oder

(b) einen unangenehmen Geschmackseindruck, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus adstringierend, bitter, trocken, staubig, mehlig, kalkig und metallisch, zu vermindern oder zu maskieren (weitere Details hierzu ergeben sich aus den Ausführungen weiter unten),

und/oder

(c) einen angenehmen Geschmackseindruck, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe bestehend auswärmend, scharf und kühlend, zu verstärken (weitere Details hierzu ergeben sich aus den Ausführungen weiter unten),

vorzugsweise wobei die Gesamtmenge an Verbindung(en) der Formel (I) und/oder Salz(en) davon in der Zubereitung nicht ausreicht, um einen wärmenden und/oder scharfen Effekt auf der Zunge oder im Mundraum hervorzurufen, aber ausreicht, um einen unangenehmen Geschmackseindruck eines unangenehm schmeckenden Stoffes oder Stoffgemisches zu maskieren oder zu vermindern.

Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft eine Verbindung der Formel (I) oder ein physiologisch akzeptables Salz davon (insbesondere Natrium-, Kalium-, Ammonium-, Calcium-, Magnesium- und/oder Zinksalze), wobei die phenolische Hydroxygruppe, falls vorhanden, in Formel (I) deprotoniert ist, oder eine Mischung umfassend eine oder mehrere unterschiedliche Verbindungen der Formel (I) und/oder ein oder mehrere physiologisch akzeptable Salze davon (insbesondere Natrium-, Kalium-, Ammonium-, Calcium-, Magnesium- und/oder Zinksalze), wobei die phenolische Hydroxygruppe, falls vorhanden, in Formel (I) jeweils deprotoniert ist, oder bestehend aus mehreren unterschiedlichen Verbindungen der Formel (I) und/oder physiologisch akzeptablen Salzen davon (insbesondere Natrium-, Kalium-, Ammonium-, Calcium-,

Magnesium- und/oder Zinksalzen), wobei die phenolische Hydroxygruppe, falls vorhanden, in Formel (I) jeweils deprotoniert ist,


(I),

wobei

(i) R H oder OMe darstellt und R2 einen verzweigten oder unverzweigten Alkoxyrest mit 1 bis 6 C-Atomen oder OH darstellt,

oder

(ii) R und R2 zusammen eine Methylendioxy-Verknüpfung bilden,

X1 und X2 jeweils C-Atome darstellen, die über eine Einfachbindung, eine Doppelbindung oder über einen Cyclopropanring verknüpft sind, und


NX3 = darstellt, wobei Y = S, (CH2)n mit n = 1-3 oder CHCH2OH

ist,

vorzugsweise wobei

R H oder OMe darstellt und R2 einen verzweigten oder unverzweigten Alkoxyrest mit 1 bis 5 C-Atomen darstellt,

X1 und X2 jeweils C-Atome darstellen, die über eine Einfachbindung, eine Doppelbindung oder über einen Cyclopropanring verknüpft sind, und


besonders bevorzugt wobei

R H und R2 einen verzweigten oder unverzweigten Alkoyxrest mit 1 bis 5, vorzugsweise 1 bis 4 C-Atomen, darstellt,

X1 und X2 jeweils C-Atome darstellen, die über eine Doppelbindung verknüpft sind, und


darstellt, wobei Y = S ist.

Bevorzugt ist eine erfindungsgemäße Verbindung oder Mischung wie hierin beschrieben, wobei die Verbindung der Formel (I) bzw. eine, mehrere oder sämtliche Verbindungen der Formel (I) in der Mischung ausgewählt ist bzw. sind aus der Gruppe bestehend aus

(E)-3-(4-Pentoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (3)


3

(E)-3-(1 ,3-Benzodioxol-5-yl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (4)


3-(4-Ethoxyphenyl)-1-thiomorpholino-propan-


5

[2-(4-lsobutoxyphenyl)cyclopropyl]-thiomorpholino-methanon (6)


6

(E)-3-(4-Hydroxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (7)


7

(E)-3-(4-lsopentyloxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (8)


8

(E)-3-(3,4-Dimethoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (9)


9

(E)-3-( 1 , 3-Benzod ioxol-5-yl )- 1 -( 1 -pi peridyl)prop-2


10

(E)-3-Phenyl-1 -(1 -piperidyl)prop-2-en-1 -on (11 )


11

(E)-3-(4-Ethoxyphenyl)-1-(1-piperidyl)prop-2-en-1-on (12)


12

(E)-3-(4-Ethoxyphenyl)-1-[4-(hydroxymethyl)-1-piperidyl]prop-2-en-1-on (13)


13

(E)-3-(4-lsobutoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (14)


14

(E)-3-(4-Butoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (15)


(E)-3-(4-lsopropoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (16)


(E)-3-(4-ethoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (17)


17,

vorzugsweise wobei die Verbindung der Formel (I) bzw. eine, mehrere oder sämtliche Verbindungen der Formel (I) in der Mischung ausgewählt ist bzw. sind aus der Gruppe bestehend aus

(E)-3-(4-Pentoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (3)


3

3-(4-Ethoxyphenyl)-1-thiomorpholino-propan-


5

[2-(4-lsobutoxyphenyl)cyclopropyl]-thiomorpholino-methanon (6)


(E)-3-(4-hydroxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (7)


(E)-3-(4-lsopentyloxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (8)


8

(E)-3-(3,4-Dimethoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (9)


(E)-3-(4-lsobutoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (14)


14

(E)-3-(4-Butoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (15)


15

(E)-3-(4-lsopropoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (16)


(E)-3-(4-ethoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (17)


besonders bevorzugt wobei die Verbindung der Formel (I) bzw. eine, mehrere oder sämtliche Verbindungen der Formel (I) in der Mischung ausgewählt ist bzw. sind aus der Gruppe bestehend aus

(E)-3-(4-lsobutoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (14)


14

(E)-3-(4-Butoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (15)


15

(E)-3-(4-lsopropoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (16)


16

(E)-3-(4-ethoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (17)


17

Des Weiteren werden im Rahmen dieses Textes die neuen Verbindungen (E)-3-(1 ,3-Benzodioxol-5-yl)-1-morpholino-prop-2-en-1-on (2)


und (E)-3-(4-Ethoxyphenyl)-1-morpholino-prop-2-en-1-one (18)


18

offenbart bzw. eine Mischung umfassend Verbindung(en) (2) und/oder (18), oder bestehend aus Verbindungen (2) und (18).

Im Übrigen gilt für die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (I) und deren Salze sowie Mischungen davon und für die Verbindungen der Formel (2) und (18) und Mischungen davon das oben im Zusammenhang mit den erfindungsgemäß zu verwendenden Verbindungen, Salzen und Mischungen Gesagte entsprechend.

Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft eine Aromakomposition

(A) umfassend oder bestehend aus einer erfindungsgemäßen Verbindung oder Mischung (wie hierin beschrieben),

vorzugsweise wobei die Gesamtmenge an Verbindung(en) der Formel (I) und/oder Salz(en) davon in der Aromakomposition, bezogen auf das Gesamtgewicht der Aromakomposition, im Bereich von 500 bis 100.000 mg/kg liegt, vorzugsweise im Bereich von 1.000 bis 40.000 mg/kg, besonders bevorzugt im Bereich von 1.000 bis 15.000 mg/kg,

und/oder

(B) umfassend eine Verbindung der Formel (I), wie hierin definiert, oder ein physiologisch akzeptables Salz davon, wie hierin definiert, oder umfassend oder bestehend aus einer Mischung wie hierin definiert,

vorzugsweise wobei die Gesamtmenge an Verbindung(en) der Formel (I) und/oder Salz(en) davon in der Aromakomposition, bezogen auf das Gesamtgewicht der Aromakomposition, im Bereich von 500 bis 100.000 mg/kg liegt, vorzugsweise im Bereich von 1.000 bis 40.000 mg/kg, besonders bevorzugt im Bereich von 1.000 bis 15.000 mg/kg.

Vorzugsweise umfasst eine erfindungsgemäße Aromakomposition wie hierin beschrieben zudem einen oder mehrere weitere, nicht der Formel (I) entsprechende Aromastoffe, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus

a) Wärme verursachende oder Scharfstoffe, bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: Capsaicinoiden, wie zum Beispiel Capsaicin, Dihydrocapsaicin oder Nonivamid; Gingerolen, wie zum Beispiel Gingerol-[6], Gingerol-[8], oder Gingerol-[10]; Shogaolen wie Shogaol-[6], Shogaol-[8], Shogaol-[10]; Gingerdionen, wie zum Beispiel Gingerdion-[6], Gingerdion-[8] oder Gingerdion-[10]; Paradolen, wie zum Beispiel Paradol-[6], Paradol-[8] oder Paradol-[10]; Dehydrogingerdionen, wie zum Beispiel Dehydrogingerdion-[6], Dehydrogingerdion-[8] oder Dehydrogingerdion-[10]; Piperin; Piperinderivate; Ethyl-2-(4-hydroxy-3-methoxy-phenyl)acetat und 3-Phenylpropyl-2-(4-hydroxy-3-methoxy-phenyl)acetat;

als stechend oder beißend wahrnehmbare Stoffe, bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: aromatischen Isothiocyanaten, wie zum Beispiel Phenylethylisothiocyanat, Allylisothiocyanat, Cyclopropylisothiocyanat, Butylisothiocyanat, 3-Methylthiopropylisothiocyanat, 4-Hydroxybenzylisothiocyanat, 4-Methoxybenzylisothiocyanat;

als kribbelnd (tingling) beschriebene Alkamide, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus 2E,4E-Decadiensäure-N-isobutylamid (trans-Pellitorin) (insbesondere solche wie beschrieben in WO 2004/043906); 2E,4Z-Decadiensäure-N-isobutylamid (cis-Pellitorin) (insbesondere solche wie beschrieben in WO 2004/000787); 2Z,4Z- Decadiensäure-N-isobutylamid; 2Z,4E-Decadiensäure-N-isobutylamid; 2E,4E-Decadiensäure-N-([2S]-2-methylbutyl)amid; 2E,4E-Decadiensäure-N-([2S]-2-methylbutyl)amid; 2E,4E-Decadiensäure-N-([2R]-2-methylbutylamid); 2E,4Z-Decadiensäure-N-(2-methylbutyl)amid; 2E,4E-Decadiensäure-N-piperid (Achilleamid); 2E,4E-Decadiensäure-N-piperid (Sarmentin); 2E-Decensäure-N-isobutylamid; 3E-Decensäure-N-isobutylamid; 3E-Nonensäure-N-isobutylamid; 2E,6Z,8E-Decatriensäure-N-isobutylamid (Spilanthol); 2E,6Z,8E-Decatriensäure-N-([2S]-2-methylbutyl)amid (Homospilanthol); 2E,6Z,8E-Decatriensäure-N-([2R]-2-methylbutyl)amid; 2E-Decen-4-insäure-N-isobutylamid; 2Z-Decen-4-insäure-N-isobutylamid; 2E,6Z,8E, 10E-Dodecatetraensäure-N-(2-methylpropyl)amid (alpha-Sanshool); 2E,6Z,8E, 10E-Dodecatetraensäure-N-(2-hydroxy-2-methylpropyl)amid (alpha-Hydroxysanshool); 2E,6E,8E, 10E-Dodecatetraensäure-N-(2-hydroxy-2-methylpropyl)amid (gamma-Hydroxysanshool); 2E,4E,8Z, 10E, 12E-Tetradecapentaensäure-N-(2-hydroxy-2-methylpropyl)amid (gamma-Hydroxysanshool); 2E,4E,8E, 10E, 12E- Tetradecapentaensäure-N-(2-hydroxy-2-methylpropyl)-amid (gamma-Hydroxyisosanshool); 2E,4E,8Z,10E, 12E-Tetradecapentaensäure-N-(2-methyl-2-propenyl)amid (gamma-Dehydrosanshool); 2E,4E,8Z, 10E, 12E- Tetradecapentaensäure-N-(2-methylpropyl)amid (gamma-Sanshool); 2E,4E,8Z, 1 1Z-Tetradecatetraensäure-N-(2-hydroxy-2-methylpropyl)amid

(Bungeanool); 2E,4E,8Z, 1 1 E-Tetradecatetraensäure-N-(2-hydroxy-2-methylpropyl)amid (Isobungeanool); 2E,4E,8Z-Tetradecatriensäure-N-(2-hydroxy-2-methylpropyl)amid (Dihydrobungeanool) und 2E,4E -Tetradecadiensäure-N-(2-hydroxy-2-methylpropyl)amid (Tetrahydrobungeanool);

Stoffe mit physiologischer Kühlwirkung, vorzugsweise ausgewählt aus der folgenden Liste: Menthol und Mentholderivate (z.B. L-Menthol, D-Menthol, racemisches Menthol, Isomenthol, Neoisomenthol, Neomenthol) Menthylether (z.B. (L-Menthoxy)-1 ,2-propandiol, (L-Menthoxy)-2-methyl-1 ,2-propandiol, L-Menthyl-methylether), Menthylester (z.B. Menthylformiat, Menthylacetat, Menthylisobutyrat, Menthyllactate, L-Menthyl-L-Iactat, L-Menthyl-D-Iactat, Menthyl-(2-methoxy)acetat, Menthyl-(2-methoxyethoxy)acetat, Menthylpyroglutamat), Menthylcarbonate (z.B. Menthylpropylenglycolcarbonat, Menthylethylenglycolcarbonat, Menthylglycerincarbonat oder deren Gemischen), die Halbester von Mentholen mit einer Dicarbonsäure oder deren Derivate (z.B. Mono-Menthylsuccinat, Mono-Menthylg lutarat, Mono-Menthylmalonat, O-Menthylbernsteinsäu reester-N , N-(dimethyl)amid, O-Menthylbernsteinsäure-esteramid), Menthancarbonsäureamide (z.B. Menthancarbonsäure-N-ethylamid [WS3], Menthancarbonsäure-N-(p-methoxyphenyl)amid [SC1], Na-(Menthancarbonyl)glycinethylester [WS5], Menthancarbonsäure-N-(4-cyanophenyl)amid, Menthancarbonsäure-N-(alkoxyalkyl)amide), Menthon und Menthonderivate (z.B. L-Menthonglycerinketal), 2,3-Dimethyl-2-(2-propyl)-butansäurederivate (z.B. 2,3-Dimethyl-2-(2-propyl)-butansäure-N-methylamid [WS23]), Isopulegol oder seine Ester (l-(-)-lsopulegol, I-(-)-lsopulegolacetat), Menthanderivate (z.B. p-Menthan-3,8-diol), Cubebol oder synthetische oder natürliche Mischungen, enthaltend Cubebol, Pyrrolidonderivate von Cycloalkyldionderivaten (z.B. 3-Methyl-2(1-pyrrolidinyl)-2-cyclopenten-1-on) oder Tetrahydropyrimidin-2-οη (z.B. Icilin oder verwandte Verbindungen, wie in WO 2004/026840 beschrieben), weitere Kühl Wirkstoffe wie in WO201 1061330 beschrieben, insbesondere Derivate verschieden substituierter Zimt- und 2-Phenoxysäuren, besonders bevorzugt Methylendioxyzimtsäure-N,N-diphenylamid, Methylendioxy-zimtsäure-N-ethyl-N-phenylamid, Methylendioxyzimt-säure-N-pyridyl-N-phenylamid;

Stoffe mit adstringierender Wirkung, vorzugsweise ausgewählt aus der folgenden Liste: Catechine wie z.B. Epicatechine, Gallocatechine, Epigallocatechine sowie deren jeweiligen Gallussäureester, z.B. Epigallocatechingallat oder Epicatechingallat, deren Oligomere (Procyanidine, Proanthocyanidine, Prodelphinidine, Procyanirine, Thearubigenine, Theogalline) sowie deren C- und O-Glycoside; Dihydroflavonoide wie Dihydromyricetin, Taxifolin, sowie deren C- und O-Glycoside, Flavonole wie Myricetin, Quercetin sowie deren C- und O- Glycoside wie Quercetrin, Rutin, Gallussäaureester von Kohlenhydraten wie Tannin, Pentagalloylglucose oder deren Reaktionsprodukte wie Elligatannin, Aluminiumsalze, z.B. Alaun.

Insbesondere in den hierin beschriebenen erfindungsgemäßen bzw. erfindungsgemäß bevorzugten Konzentrationen haben Verbindungen der Formel (I) bzw. deren Salze oder Mischungen davon vorteilhafterweise häufig keine signifikanten anderen bzw. unerwünschten Aromawirkungen als die hierin beschriebenen. Sie können also besonders gut in vielen verschiedenen Aromatypen eingesetzt werden.

Besonders vorteilhaft sind erfindungsgemäße Aromakompositionen, die Kombinationen von erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (I) bzw. deren Salzen mit einem oder mehreren anderen trigeminal (scharf, wärmend, stechend, beißend, kratzend, kühlend, betäubend, kribbelnd (tingling), adstringierend) wirksamen Stoffen enthalten, wobei deren trigeminaler (Haupt-)Effekt durch erfindungsgemäße Verbindungen der Formel (I) bzw. deren Salze vorteilhafterweise moduliert werden kann. Dabei kann beispielsweise ein wärmender, scharfer oder kühlender Effekt verstärkt werden, während ein adstringierender Effekt abgeschwächt werden kann.

Bevorzugt ist daher eine erfindungsgemäße Aromakomposition wie hierin beschrieben, zudem umfassend einen oder mehrere nicht der Formel (I) entsprechende Stoffe mit unangenehmer, insbesondere bitterer Geschmacksqualität, oder einer adstringierenden, bitteren, trockenen, staubigen, mehligen, kalkigen und/oder metallischen Note, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus:

f) Xanthinalkaloide, Xanthine (Coffein, Theobromin, Theophyllin und Methylxanthine), Alkaloide (Chinin, Brucin, Strychnin, Nicotin), phenolische Glycoside (z.B. Salicin, Arbutin), Flavonoidglycoside (z.B. Neohespereidin, Hesperidin, Naringin, Quercitrin, Rutin, Hyperosid, Quercetin-3-O-glucosid, Myricetin-3-O-glycoside), Chalcone oder Chalconglycoside (z.B. Phloridzin, Phloridzinxyloside), hydrolisierbare Tannine (Gallus- oder Elagsäureester von Kohlenhydraten, z.B. Pentagalloylglucose, Tanninsäuren), nichthydrolisierbare Tannine (ggfs. galloylierte Catechine, Gallocatechine, Epigallocatechine oder Epicatechine und deren Oligomeren, z.B. Proanthyocyanidine oder Procyanidine, Thearubigenin), Flavone (z.B. Quercetin, Taxifolin, Myricetin), Phenole wie z.B. Salicin, Polyphenole (z.B. gamma-Oryzanol, Kaffeesäure oder deren Ester (z. B.

Chlorogensäure und Isomere)), terpenoide Bitter- und Gerbstoffe (z.B. Limonoide wie Limonin oder Nomilin aus Zitrusfrüchten, Lupolone und Humolone aus Hopfen, Iridoide, Secoiridoide), Absinthin aus Wermut, Amarogentin aus Enzian, metallische Salze (insbesondere Kalium-, Magnesium- und Calciumsalze, Kaliumchlorid, Kaliumgluconat, Kaliumcarbonat, Kaliumsulfat, Kaliumlactat, Kaliumglutamat, Kaliumsuccinat, Kaliummalat, Natriumsulfat, Magnesiumsulfat, Aluminiumsalze, Zinksalze, Zinnsalze, Eisen-(ll)-salze, Eisen-(lll)-salze, Chrom- (ll)-picolinat), pharmazeutische Wirkstoffe (z.B. Fluorchinolon-Antibiotika, Paracetamol, Aspirin, beta-Lactam-Antibiotika, Ambroxol, Propylthiouracil [PROP], Guaifenesin), Vitamine (beispielsweise Vitamin H, Vitamine aus der B-Reihe wie Vitamin B1 , B2, B6, B12, Niacin, Panthotensäure), Denatoniumbenzoat, Sucraloseoctaacetat, Eisensalze, Aluminiumsalze, Zinksalze, Harnstoff, ungesättigte Fettsäuren, insbesondere ungesättigte Fettsäuren in Emulsionen, bitter/adstringierend schmeckende Aminosäuren (z.B. Leucin, Isoleucin, Valin, Tryptophan, Prolin, Histidin, Tyrosin, Lysin oder Phenylalanin) und bitter oder adstringierend schmeckende Peptide oder Proteine (insbesondere Peptide mit einer Aminosäure aus der Gruppe Leucin, Isoleucin, Valin, Tryptophan, Prolin oder Phenylalanin am N- oder C-Terminus), Saponine, insbes. Sojasaponine, Isoflavonoide (insbes. Genistein, Daidzein, Genistin, Daidzin, deren Glycoside und acylierten Glycoside);

g) Stoffe mit einem nicht unangenehmen Primärgeschmack (beispielsweise süß, salzig, würzig, sauer) und/oder -geruch, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe der Süßstoffe oder Zuckeraustauschstoffe, vorzugsweise Kaliumsalze (insbesondere Kaliumchlorid, Kaliumgluconat, Kaliumcarbonat, Kaliumsulfat, Kaliumlactat, Kaliumglutamat, Kaliumsuccinat, Kaliummalat), Aspartam, Acesulfam K, Neotam, Superaspartam, Saccharin, Sucralose, Tagatose, Monellin, Stevioside, Rebaudioside, Rebaudiosid A, Rebaudiosid B, Rebaudiosid C, Rebaudiosid D, Rebaudiosid X, Rubusoside, Hernandulcin, Thaumatin, Miraculin, Glycyrrhizin, Glycyrrhetinsäure, Balansin A oder Balansin B, oder deren Derivate, Cyclamat oder die pharmazeutisch akzeptablen Salze der vorgenannten Verbindungen.

Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft eine pharmazeutische Zubereitung, der Ernährung, der Mundhygiene oder dem Genuss dienende Zubereitung, umfassend

(A) eine erfindungsgemäße Verbindung oder Mischung (wie hierin beschrieben),

vorzugsweise wobei die Gesamtmenge an Verbindung(en) der Formel (I) und/oder Salz(en) davon in der Zubereitung, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, im Bereich von 0,05 bis 500 mg/kg liegt, vorzugsweise im Bereich von 0, 1 bis 200 mg/kg, besonders bevorzugt im Bereich von 1 bis 50 mg/kg,

und/oder

(B) eine Verbindung der Formel (I), wie hierin definiert, oder ein physiologisch akzeptables Salz davon, wie hierin definiert, oder eine Mischung wie hierin definiert,

vorzugsweise wobei die Gesamtmenge an Verbindung(en) der Formel (I) und/oder Salz(en) davon in der Zubereitung, bezogen auf das Gesamtgewicht der

Zubereitung, im Bereich von 0,05 bis 500 mg/kg liegt, vorzugsweise im Bereich von 0, 1 bis 200 mg/kg, besonders bevorzugt im Bereich von 1 bis 50 mg/kg,

und/oder

(C) eine erfindungsgemäße Aromakomposition (wie hierin beschrieben),

vorzugsweise wobei die Gesamtmenge an Verbindung(en) der Formel (I) und/oder

Salz(en) davon in der Zubereitung, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, im Bereich von 0,05 bis 500 mg/kg liegt, vorzugsweise im Bereich von 0, 1 bis 200 mg/kg, besonders bevorzugt im Bereich von 1 bis 50 mg/kg.

Bevorzugt ist eine erfindungsgemäße Zubereitung wie hierin beschrieben, zudem umfassend

einen oder mehrere übliche Grund-, Hilfs- und Zusatzstoffe in einer Menge von, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, 5 bis 99,9999 Gew.-%, vorzugsweise 10 bis 80 Gew.-%,

und/oder

Wasser in einer Menge, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, bis zu 99,9999 Gew.-%, vorzugsweise in einer Menge von 5 bis 80 Gew.-%.

Bevorzugt ist zudem eine erfindungsgemäße Zubereitung wie hierin beschrieben, wobei die Gesamtmenge an Verbindung(en) der Formel (I) und/oder Salz(en) davon in der Zubereitung ausreicht, um

(a) bei Gebrauch oder Verzehr der Zubereitung sensorisch einen wärmenden und/oder scharfen Effekt auf der Zunge oder im Mundraum hervorzurufen,

und/oder

(b) einen unangenehmen Geschmackseindruck, vorzugsweise eines anderen in der Zubereitung enthaltenen Stoffes, insbesondere einen Geschmackseindruck ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus adstringierend, bitter, trocken, staubig, mehlig, kalkig und metallisch, zu vermindern oder zu maskieren,

und/oder

(c) einen angenehmen Geschmackseindruck, vorzugsweise eines anderen in der Zubereitung enthaltenen Stoffes, insbesondere eines Geschmackseindrucks ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus wärmend, scharf und kühlend, zu verstärken.

Bevorzugt ist ferner eine erfindungsgemäße Zubereitung, die neben Verbindungen der Formel (I) bzw. deren Salzen (wie oben definiert) zumindest eine weitere Substanz zum Verändern, Maskieren oder Vermindern des unangenehmen Geschmackseindrucks eines unangenehm schmeckenden Stoffes oder Stoffgemisches umfasst. Entsprechend liegt dann eine Kombination von zumindest zwei Geschmackskorrigenzien vor.

Der Ernährung oder dem Genuss dienende Zubereitungen im Sinne der Erfindung sind z.B. Backwaren (z.B. Brot, Trockenkekse, Kuchen, sonstiges Gebäck), Süßwaren (z.B. Schokoladen, Schokoladenriegelprodukte, sonstige Riegelprodukte, Fruchtgummi, Hart-und Weichkaramellen, Kaugummi), alkoholische oder nicht-alkoholische Getränke (z.B. Kakao, Kaffee, Grüntee, Schwarztee, mit (Grün-, Schwarz-)Tee-Extrakten angereicherte (Grün-, Schwarz-)Tee-Getränke, Rooibos-Tee, andere Kräutertee, Wein, weinhaltige Getränke, Bier, bierhaltige Getränke, Liköre, Schnäpse, Weinbrände, fruchthaltige Limonaden, isotonische Getränke, Erfrischungsgetränke, Nektare, Obst- und Gemüsesäfte, Frucht- oder Gemüsesaftzubereitungen), Instantgetränke (z.B. Instant-Kakao-Getränke, Instant-Tee-Getränke, Instant-Kaffeegetränke), Fleischprodukte (z.B. Schinken, Frischwurst- oder Rohwurstzubereitungen, gewürzte oder marinierte Frischoder Pökelfleischprodukte), Eier oder Eiprodukte (Trockenei, Eiweiß, Eigelb), Getreideprodukte (z.B. Frühstückscerealien, Müsliriegel, vorgegarte Fertigreis-Produkte), Milchprodukte (z.B. Vollfett- oder fettreduzierte oder fettfreie Milchgetränke, Milchreis, Joghurt, Kefir, Frischkäse, Weichkäse, Hartkäse, Trockenmilchpulver, Molke, Butter, Buttermilch, teilweise oder ganz hydrolisierte Milchprotein-haltige Produkte), Produkte aus Sojaprotein oder anderen Sojabohnen-Fraktionen (z.B. Sojamilch und daraus gefertigte Produkte, isoliertes oder enzymatisch behandeltes Sojaprotein enthaltende Getränke, Sojamehl enthaltende Getränke, Sojalecithin-haltige Zubereitungen, fermentierte Produkte wie Tofu oder Tempe oder daraus gefertigte Produkte und Mischungen mit Fruchtzubereitungen und fakultativ Aromen), Fruchtzubereitungen (z.B. Konfitüren, Fruchteis, Fruchtsoßen, Fruchtfüllungen), Gemüsezubereitungen (z.B. Ketchup, Soßen, Trockengemüse, Tiefkühlgemüse, vorgegarte Gemüse, eingekochte Gemüse), Knabberartikel (z.B. gebackene oder frittierte Kartoffelchips oder Kartoffelteigprodukte, Extrudate auf Mais- oder Erdnussbasis), Produkte auf Fett- und Ölbasis oder Emulsionen derselben (z.B. Mayonnaise, Remoulade, Dressings, jeweils Vollfett- oder fettreduziert), sonstige Fertiggerichte und Suppen (z.B. Trockensuppen, Instant-Suppen, vorgegarte Suppen), Gewürze, Würzmischungen sowie insbesondere Aufstreuwürzungen (englisch: Seasonings), die beispielsweise im Snackbereich Anwendung finden, Süßstoffzubereitungen, -tabletten oder -Sachets, sonstige Zubereitung zum Süßen oder Weißen von Getränken oder anderen Nahrungsmitteln. Die Zubereitungen im Sinne der Erfindung können auch als Halbfertigware zur Herstellung weiterer der Ernährung oder dem Genuss dienenden Zubereitungen dienen.

Pharmazeutische Zubereitungen umfassen einen pharmazeutischen Wirkstoff. Vorteilhafte pharmazeutische Wirkstoffe sind beispielsweise steroidale entzündungshemmende Substanzen vom Kortikosteroiden-Typ wie z. B. Hydrocortison, Hydrocortison-Derivate wie Hydrocortison-17-butyrat, Dexamethason, Dexamethasonphosphat, Methylprednisolon oder Cortison. Vorteilhafte nichtsteroidale pharmazeutische Wirkstoffe sind beispielsweise Entzündungshemmer wie Oxicame wie Piroxicam oder Tenoxicam; Salicylate wie Aspirin® (Acetylsalicylsäure), Disalcid, Solprin oder Fendosal; Essigsäure-Derivate wie Diclofenac, Fenclofenac, Indomethacin, Sulindac, Tolmetin, oder Clindanac; Fenamate wie Mefenamic, Meclofenamic, Flufenamic oder Niflumic; Propionsäure-Derivate wie Ibuprofen, Naproxen, Flurbiprofen, Benoxaprofen oder Pyrazole wie Phenylbutazon, Oxyphenylbutazon, Febrazon oder Azapropazon.

Besonders bevorzugte pharmazeutische Zubereitungen sind nicht verschreibungspflichtige Produkte und frei verkäufliche Arzneimittel, sogenannte OTC ("over the counter")-Präparate, enthaltend Wirkstoffe wie Paracetamol, Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen, Vitamine (beispielsweise Vitamin H, Vitamine aus der B-Reihe wie Vitamin B1 , B2, B6, B12, Niacin, Panthotensäure, vorzugsweise in Form von (Brause-)Tabletten oder Kapseln), Mineralien (vorzugsweise in Form von (Brause-)Tabletten oder Kapseln) wie Eisensalze, Zinksalze, Selensalze, Produkte

enthaltend Wirkstoffe oder Extrakte von Spitzwegerich (z.B. in Hustensirup) oder Johanniskraut.

Die Zubereitungen im Sinne der Erfindung, welche auch unangenehm schmeckende Stoffe oder Stoffgemische enthalten können (vgl. hierzu oben), können auch in Form von Kapseln, Tabletten (nichtüberzogene sowie überzogene Tabletten, z.B. magensaftresistente Überzüge), Dragees, Granulaten, Pellets, Feststoffmischungen, Dispersionen in flüssigen Phasen, als Emulsionen, als Pulver, als Lösungen, als Pasten oder als andere schluck- oder kaubare Zubereitungen vorliegen sowie als Zubereitung mit funktionellen Inhaltsstoffen, als Nahrungsergänzungsmittel oder als bilanzierte Diäten.

Der Mundpflege dienende Zubereitungen im Sinne der Erfindung sind insbesondere Mund- und/oder Zahnpflegemittel wie Zahnpasten, Zahngele, Zahnpulver, Mundwässer, Kaugummis und andere Mundpflegemittel.

Zahnpflegemittel (als Basis für der Mundpflege dienende Zubereitungen), umfassen im Allgemeinen ein abrasives System (Schleif- oder Poliermittel), wie z.B. Kieselsäuren, Calciumcarbonate, Calciumphosphate, Alumiuniumoxide und/oder Hydroxylapatite, oberflächenaktive Substanzen wie z.B. Natriumlaurylsulfat, Natriumlaurylsarcosinat und/oder Cocamidopropylbetain, Feuchthaltemittel wie z.B. Glycerin und/oder Sorbit, Verdickungsmittel, wie z.B. Carboxymethylcellulose, Polyethylenglycole, Carrageenan und/oder Laponite®, Süßstoffe, wie z.B. Saccharin, andere Geschmackskorrigenzien für unangenehme Geschmackseindrücke, Geschmackskorrigenzien für weitere, in der Regel nicht unangenehme Geschmackseindrücke, geschmacksmodulierende Stoffe (z.B. Inositolphosphat, Nucleotide wie Guanosinmonophosphat, Adenosinmonophosphat oder andere Stoffe wie Natriumglutamat oder 2-Phenoxypropionsäure), Kühlwirkstoffe wie z.B. Menthol, Mentholderivate (z.B. L-Menthol, L-Menthyllactat, L-Menthylalkylcarbonate, Menthonketale, Menthancarbonsäureamide), 2,2,2-Trialkylessigsäureamiden (z.B. 2,2-Diisopropylpropionsäuremethylamid), Methylendioxyzimtsäure-N,N-diphenylamid, Methylendioxyzimtsäure-N-ethyl-N-phenylamid, Methylendioxyzimtsäure-N-pyridyl-N-phenylamid, Icilin-Derivate, Stabilisatoren und aktive Wirkstoffe, wie z.B. Natriumfluorid, Natriummonofluorphosphat, Zinndifluorid, quartären Ammoniumfluoriden, Zinkeitrat, Zinksulfat, Zinnpyrophosphat, Zinndichlorid, Mischungen verschiedener Pyrophosphate, Triclosan, Cetylpyridiniumchlorid, Aluminiumlactat, Kaliumeitrat, Kaliumnitrat, Kaliumchlorid, Strontiumchlorid, Wasserstoffperoxid, Aromen und/oder Natriumbicarbonat oder Geruchskorrigenzien.

Kaugummis (als weiteres Beispiel für die Mundpflege dienende Zubereitungen), umfassen im allgemeinen eine Kaugummibase, d.h. eine beim Kauen plastisch werdende Kaumasse, Zucker verschiedener Arten, Zuckeraustauschstoffe, Süßstoffe, Zuckeralkohole, andere Geschmackskorrigenzien für unangenehme Geschmackseindrücke, Geschmackskorrigenzien für weitere, in der Regel nicht unangenehme Geschmackseindrücke, geschmacksmodulierende Stoffe (z.B. Inositolphosphat, Nucleotide wie Guanosinmonophosphat, Adenosinmonophosphat oder andere Stoffe wie Natriumglutamat oder 2-Phenoxypropionsäure), die im vorherigen Abschnitt genannten Kühlwirkstoffe, Feuchthaltemittel, Verdicker, Emulgatoren, Aromen und Stabilisatoren oder Geruchskorrigenzien.

Beispiele üblicher Grund-, Hilfs- und Zusatzstoffe für erfindungsgemäße Zubereitungen sind Gemische frischer oder prozessierter, pflanzlicher oder tierischer Grund- oder Rohstoffe (z.B. rohes, gebratenes, getrocknetes, fermentiertes, geräuchertes und/oder gekochtes Fleisch, Knochen, Knorpel, Fisch, Gemüse, Früchte, Kräuter, Nüsse, Gemüse-oder Fruchtsäfte oder -pasten oder deren Gemische), verdauliche oder nicht verdauliche Kohlenhydrate (z.B. Saccharose, Maltose, Fructose, Glucose, Dextrine, Amylose, Amylopektin, Inulin, Xylane, Cellulose), Zuckeralkohole (z.B. Sorbit), natürliche oder gehärtete Fette (z.B. Talg, Schmalz, Palmfett, Kokosfett, gehärtetes Pflanzenfett), Öle (z.B. Sonnenblumenöl, Erdnussöl, Maiskeimöl, Olivenöl, Fischöl, Sojaöl, Sesamöl), Fettsäuren oder deren Salze (z.B. Kaliumstearat), proteinogene oder nicht-proteinogene Aminosäuren und verwandte Verbindungen (z.B. Taurin), Peptide, native oder prozessierte Proteine (z.B. Gelatine), Enzyme (z.B. Peptidasen), Nukleinsäuren, Nucleotide, andere als die erfindungsgemäß verwendeten Geschmackskorrigenzien für unangenehme Geschmackseindrücke (z. B. Hesperetin, Phloretin oder andere gemäß US 2008/0227867 zu verwendende Hydroxychalkonderivate sowie gegebenenfalls die dort beschriebenen Lactone), Geschmackskorrigenzien für weitere, in der Regel nicht unangenehme Geschmackseindrücke, geschmacksmodulierende Stoffe (z.B. Inositolphosphat, Nucleotide wie Guanosinmonophosphat, Adenosinmonophosphat oder andere Stoffe wie Natriumglutamat oder 2-Phenoxypropionsäure), Emulgatoren (z.B. Lecithine, Diacylglycerole), Stabilisatoren (z.B. Carageenan, Alginat), Konservierungsstoffe (z.B. Benzoesäure, Sorbinsäure), Antioxidantien (z.B. Tocopherol, Ascorbinsäure), Chelatoren (z.B. Citronensäure), organische oder anorganische Säuerungsmittel (z.B. Äpfelsäure, Essigsäure, Citronensäure, Weinsäure, Phosphorsäure, Milchsäure), zusätzliche Bitterstoffe (z.B. Chinin, Coffein, Limonin, Amarogentin, Humolone, Lupolone, Catechine, Tannine), Süßstoffe (z.B. Saccharin, Cyclamat, Aspartam, Neotam, Stevioside, Rebaudioside, Acesulfam K,

Neohesperidindihydrochalkon, Thaumatin, Superaspartam), mineralische Salze (z.B. Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Magnesiumchlorid, Natriumphosphate), die enzymatische Bräunung verhindernde Stoffe (z.B. Sulfit, Ascorbinsäure), ätherische Öle, Pflanzenextrakte, natürliche oder synthetische Farbstoffe oder Farbpigmente (z.B. Carotinoide, Flavonoide, Anthocyane, Chlorophyll und deren Derivate), Gewürze, synthetische, natürliche oder naturidentische Aromastoffe oder Riechstoffe sowie Geruchskorrigenzien.

Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer pharmazeutischen Zubereitung, einer der Ernährung, der Mundhygiene oder dem Genuss dienenden Zubereitung, vorzugsweise einer Zubereitung wie hierin beschrieben, umfassend folgende Schritte:

i) Bereitstellen

(A) einer erfindungsgemäßen Verbindung oder Mischung (wie hierin beschrieben),

vorzugsweise wobei die Gesamtmenge an Verbindung(en) der Formel (I) und/oder Salz(en) davon so ausgewählt ist, dass die Gesamtmenge in der herzustellenden Zubereitung, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, im Bereich von 0,05 bis 500 mg/kg liegt, vorzugsweise im Bereich von 0, 1 bis 200 mg/kg, besonders bevorzugt im Bereich von 1 bis 50 mg/kg,

und/oder

(B) einer Verbindung der Formel (I), wie hierin definiert, oder eines physiologisch akzeptablen Salz davon, wie hierin definiert, oder einer Mischung wie hierin definiert,

vorzugsweise wobei die Gesamtmenge an Verbindung(en) der Formel (I) und/oder Salz(en) davon so ausgewählt ist, dass die Gesamtmenge in der herzustellenden Zubereitung, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, im Bereich von 0,05 bis 500 mg/kg liegt, vorzugsweise im Bereich von 0, 1 bis 200 mg/kg, besonders bevorzugt im Bereich von 1 bis

50 mg/kg,

und/oder

(C) einer erfindungsgemäßen Aromakomposition (wie hierin beschrieben),

vorzugsweise wobei die Gesamtmenge an Verbindung(en) der Formel (I) und/oder Salz(en) davon so ausgewählt ist, dass die Gesamtmenge in der herzustellenden Zubereitung, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, im Bereich von 0,05 bis 500 mg/kg liegt, vorzugsweise im Bereich von 0, 1 bis 200 mg/kg, besonders bevorzugt im Bereich von 1 bis 50 mg/kg,

ii) Bereitstellen eines oder mehrerer weiterer Bestandteile der herzustellenden Zubereitung,

und

iii) Inkontaktbringen oder Mischen der in Schritt ii) bereitgestellten weiteren Bestandteile mit dem/den in Schritt i) bereitgestellten Bestandteil(en), vorzugsweise in einer sensorisch wirksamen Menge.

Die beschriebenen erfindungsgemäßen Zubereitungen werden vorzugsweise hergestellt, indem eine oder mehrere erfindungsgemäße Verbindung(en) der Formel (I) oder erfindungsgemäße Mischungen wie hierin beschrieben oder eine (oder mehrere) erfindungsgemäße Aromakomposition(en) wie hierin beschrieben als Feststoff oder als Lösung in eine der Ernährung, der Mundpflege oder dem Genuss dienende oder orale pharmazeutische Basis-Zubereitung eingearbeitet werden. Vorteilhafterweise können als Lösung vorliegende erfindungsgemäße Zubereitungen auch z.B. durch Sprühtrocknung in eine feste Zubereitung überführt werden.

Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft eine Zusammensetzung enthaltend oder bestehend aus einer erfindungsgemäßen Verbindung oder Mischung wie hierin beschrieben und

einer oder mehrerer Verbindung(en) der Formel (I)


(I),

wobei

(i) R H oder OMe darstellt und R2 einen verzweigten oder unverzweigten Alkoxyrest mit 1 bis 6 C-Atomen oder OH darstellt,

oder

(ii) R und R2 zusammen eine Methylendioxy-Verknüpfung bilden,

X1 und X2 jeweils C-Atome darstellen, die über eine Einfachbindung, eine Doppelbindung oder über einen Cyclopropanring verknüpft sind,

und


oder eines physiologisch akzeptablen Salzes davon, wobei die phenolische Hydroxygruppe, falls vorhanden, in Formel (I) deprotoniert ist,

vorzugsweise wobei eine oder mehrere Verbindung(en) der Formel (I) ausgewählt ist bzw. sind aus der Gruppe bestehend aus

(E)-3-(4-Butoxyphenyl)-1-morpholino-prop-2-en-1-on (1 )


1

(E)-3-(1 ,3-Benzodioxol-5-yl)-1-morpholino-prop-2-en-1-on (2)


2

(E)-3-(4-Ethoxyphenyl)-1-morpholino-prop-2-en-1-one (18)


18,

und/oder

eine oder mehrere Verbindung(en) der Formel (V)


wobei

(i) R und R2 unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder einen Alkylrest mit 1-2 Kohlenstoffatomen darstellen,

R3 und R4 unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder einen linearen oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, einen Phenylrest, einen Alkylphenylrest oder einen Phenylalkylrest oder einen linearen oder verzweigten Alkenylrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einen Alkenylphenylrest oder einen Phenylalkenylrest darstellen,

oder

(ii) R und R3 zusammen mit den sie verknüpfenden Kohlenstoffatomen einen Cyclohexylring bilden, der optional mit einem zusätzlichen Rest R5 substituiert ist, wobei R5 ein Alkylrest mit 1-2 Kohlenstoffatomen ist,

R2 ein Wasserstoffatom oder einen Alkylrest mit 1-2 Kohlenstoffatomen darstellt,

R4 ein Wasserstoffatom oder einen linearen oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, einen Phenylrest, einen Alkylphenylrest oder einen Phenylalkylrest oder einen linearen oder verzweigten Alkenylrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einen Alkenylphenylrest oder einen Phenylalkenylrest darstellt,

oder eines physiologisch akzeptablen Salzes davon,

vorzugsweise wobei eine oder mehrere Verbindung(en) der Formel (V) ausgewählt ist bzw. sind aus der Gruppe bestehend aus

Ethyl-2-(4-hydroxy-3-methoxy-phenyl)acetat (19)


19

3-Phenylpropyl-2-(4-hydroxy-3-methoxy-phenyl)acetat (20)


20.

Für bevorzugte Ausgestaltungen der vorangehend beschriebenen erfindungsgemäßen Zusammensetzungen gilt wiederum das oben im Zusammenhang mit erfindungsgemäßen Verwendungen oder erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (I) oder Mischungen davon oder erfindungsgemäßen Aromakompositionen, Zubereitungen oder Verfahren Gesagte entsprechend.

Zudem gilt das im Rahmen einer hierin beschriebenen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung Gesagte selbstverständlich jeweils auch für andere hierin beschriebene Ausführungsformen. Dementsprechend sind die hierin beschriebenen Ausführungsformen beliebig - soweit für den Fachmann sinnvoll - miteinander kombinierbar.

Des Weiteren gilt das im Rahmen einer hierin beschriebenen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung Gesagte insbesondere auch für die Verbindungen (2) und (18) und deren Verwendung und umgekehrt.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von ausgewählten Beispielen näher erläutert. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich alle Angaben auf das Gewicht.

BEISPIELE

Beispiel 1 : Synthese von trigeminalen Amiden

Methode A: Synthese von erfindungsgemäßen Zimtsäureamiden

Alkoxylierte Zimtsäure (2.0 g, 10.4 mmol) und /V-Methylformanilid (MFA) (1 Tropfen) wurde in CH2CI2 (50 mL) gelöst, auf 0 °C gekühlt und mit Oxalylchlorid (1.8 mL, 20.8 mmol, 2.0 Äq.) versetzt. Das Reaktionsgemisch wurde für 2 h bei RT und 1 h bei 40 °C gerührt und im Vakuum eingeengt. Triethylamin (5.8 mL, 41.6 mmol, 4.0 Äq.) und jeweiliges Amin wurden in CH2CI2 (50 mL) gelöst und auf 0 °C gekühlt. Das Rohprodukt wurde in CH2CI2 (10 mL) gelöst und langsam zu getropft. Das Reaktionsgemisch wurde für 16 h bei RT gerührt. Die Reaktion wurde durch die Zugabe von NaHC03-Lösung beendet. Die wässrige Phase wurde mit CH2CI2 (3*) extrahiert, die vereinte organische Phase über Na2S04 getrocknet und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde umkristallisiert (Hexan/EtOAc) oder alternativ säulenchromatografisch gereinigt, um das saubere Produkt zu erhalten.

Methode B: Synthese von erfindungsgemäßen 3-(4-Ethoxyphenyl)propansäureamiden

3-(4-Ethoxyphenyl)propansäure (2.0 g, 10.3 mmol) und /V-Methylformanilid (MFA) (1 Tropfen) wurden in CH2CI2 (50 mL) gelöst, auf 0 °C gekühlt und mit Oxalylchlorid (1.77 mL, 20.6 mmol, 2.0 Äq.) versetzt. Das Reaktionsgemisch wurde 2 h bei RT und 1 h bei 40 °C gerührt und im Vakuum eingeengt. Triethylamin (5.7 mL, 41.2 mmol, 4.0 Äq.) und entsprechendes Amin (1.1 g, 10.3 mmol, 1.0 Äq.) wurden in CH2CI2 (50 mL) gelöst und auf 0 °C gekühlt. Das Rohprodukt wurde in CH2CI2 (10 mL) gelöst und langsam zur Lösung zu getropft. Das Reaktionsgemisch wurde bei RT für 16 h gerührt. Die Reaktion wurde durch die Zugabe von NaHC03-Lösung beendet. Die wässrige Phase wurde mit CH2CI2 (3*) extrahiert, die vereinte organische Phase über Na2S04 getrocknet und im Vakuum eingeengt. Das saubere Produkt wurde nach säulenchromatographischer Reinigung erhalten.

Methode C: Synthese von erfindungsgemäßen p-Cumarsäureamiden

Die p-Cumarsäure (4.0 g, 24.4 mmol) wurde zusammen mit HOBt (3.3 g, 24.4 mmol, 1.0 Äq.) und EDC HCI (5.2 g, 27.3 mmol, 1.1 Äq.), entsprechendem Amin (2.8 g, 26.8 g, 1.1 Äq.) und Triethylamin (TEA) (10.1 mL, 73.1 mmol, 3.0 Äq.) in 1 ,4-Dioxan gelöst (150 mL) und unter N2 über Nacht bei RT gerührt. Das Lösungsmittel wurde anschließend im Vakuum entfernt, mit EtOAc und 10%iger wässrige HCI-Lösung verdünnt, getrennt und

die wässrige Phase mit EtOAc (3*) extrahiert. Die vereinigte organische Phase wurde nacheinander mit ges. wässriger NaHC03-Lösung (2*) und Brine (1 *) gewaschen, über MgS04 getrocknet, filtriert und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Das Rohprodukt wurde mit 30 mL 25% wässriger NaOH-Lösung für 2 h bei 45 °C verseift und nach Extraktion mit Methyl-ieri-butylether (MTBE) (3*) die wässrige Phase durch nach Zugabe von 10% wäss. HCl auf pH 7 eingestellt. Das ausgefallene Produkt wurde abgesaugt und mit H20 gewaschen.

Methode D: Synthese von erfindungsgemäßen cyclopropanierten Amiden

NaH wurde in DMSO (Konzentration: ca. 3 mL mmol) vorgelegt. Trimethylsulfoxoniumiodid wurde in DMSO (Konzentration: ca. 3 mL/mmol) gelöst und bei Raumtemperatur (RT) unter Stickstoff langsam zugegeben. Die Reaktionsmischung wurde für 30 min bei RT gerührt (H2-Entwicklung beendet). Anschließend wurde eine Lösung aus entsprechendem Amid (Eigensynthese aus Methode A) in DMSO (Konzentration: ca. 6 mL/mmol) langsam zu getropft. Es wurde für 3 h bei RT gerührt und anschließend für 8 h auf 60 °C erhitzt. Nach dem Abkühlen wurde vorsichtig mit Wasser auf etwa das doppelte Volumen verdünnt und damit die Reaktion gestoppt. Es wurde 3* mit EtOAc, extrahiert, die organische Phase mit Wasser und Brine gewaschen, über MgS04 getrocknet und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Das saubere Produkt wurde nach säulenchromatographischer Reinigung erhalten.

(£)-3-(4-Butoxyphenyl)-1 -thiomorpholinoprop-2-en-1 -on (15)


Methode A, 40% Ausbeute.

H-NMR (600 MHz, CDCI3): δ = 7.64 (d, J = 15.3 Hz, 1 H), 7.49-7.43 (m, 2H), 6.91-6.86 (m, 2H), 6.70 (d, J = 15.3 Hz, 1 H), 3.99 (t, J = 6.5 Hz, 2H), 3.96 (s, 4H), 2.70-2.65 (m, 4H), 1.82-1.74 (m, 2H), 1.54-1.45 (m, 2H), 0.98 (t, J = 7.4 Hz, 3H).

3C-NMR (151 MHz, CDCI3): 5 = 166.00, 160.58, 143.09, 129.35 (2C), 127.62, 1 14.75 (2C), 1 14.14, 67.81 , 48.67, 44.99, 31.22, 28.19, 27.41 , 19.22, 13.84.

GC/MS: m/z (%) = 305 [M+] (48), 244 (5), 203 (100), 147 (90), 1 19 (30), 91 (21 ), 65 (8), 41 (10), 29 (1 1 ).

(£)-3-(4-Pentoxyphenyl)-1 -thiomorpholinoprop-2-en-1 -on (3)


Methode A, 50% Ausbeute.

H-NMR (600 MHz, CDCI3): δ = 7.64 (d, J = 15.4 Hz, 1 H), 7.48-7.43 (m, 2H), 6.91-6.86 (m, 2H), 6.70 (d, J = 15.3 Hz, 1 H), 3.98 (t, J = 6.6 Hz, 2H), 3.95 (s, 4H), 2.71-2.64 (m, 4H), 1.83-1.76 (m, 2H), 1.48-1.43 (m, 2H), 1.43-1.35 (m, 2H), 0.93 (t, J = 7.2 Hz, 3H).

3C-NMR (151 MHz, CDCI3): 5 = 165.99, 160.57, 143.09, 129.34 (2C), 127.60, 1 14.74 (2C), 1 14.12, 68.12, 48.63, 44.94, 28.88, 28.17, 27.40 (2C), 22.45, 14.02.

GC/MS: m/z (%) = 319 [M+] (45), 258 (5), 232 (4), 217 (100), 177 (48), 147 (95), 130 (4), 1 19 (30), 107 (20), 91 (20), 65 (6), 55 (4), 43 (12).

(£)-3-(4-lsobutoxyphenyl)-1-thiomorpholinoprop-2-en-1-on (14)


Methode A, 30% Ausbeute.

H-NMR (400 MHz, CDCI3): δ = 7.64 (d, J = 15.3 Hz, 1 H), 7.49-7.42 (m, 2H), 6.92-6.85 (m, 2H), 6.70 (d, J = 15.3 Hz, 1 H), 3.96 (s, 4H), 3.74 (d, J = 6.5 Hz, 2H), 2.75-2.63 (m, 4H), 2.17-2.02 (m, 1 H), 1.03 (d, J = 6.7 Hz, 6H).

C-NMR (101 MHz, CDCI3): δ = 166.01 , 160.70, 143.10, 129.34 (2C), 127.60, 1 14.78 (2C), 114.12, 74.50, 48.37, 44.92, 28.25, 28.07, 27.34, 19.23 (2C).

GC/MS: mlz (%) = 315 [M+] (48), 249 (4), 218 (3), 203 (60), 163 (25), 147 (100), 130 (3), 1 19 (22), 91 (18), 57 (5), 41 (6).

(£)-3-(4-Ethoxyphenyl)-1-thiomorpholinoprop-2-en-1-on (17)


Methode A, 70 % Ausbeute.

H-NMR (400 MHz, CDCI3): δ = 7.64 (d, J = 15.4 Hz, 1H), 7.53-7.43 (m, 2H), 6.94-6.85 (m, 2H), 6.70 (d, J = 15.3 Hz, 1H), 4.06 (q, J = 7.0 Hz, 2H), 3.95 (s, 4H), 2.77-2.59 (m, 4H), 1.43 (t, J = 7.0 Hz, 3H).

3C-NMR (101 MHz, CDCI3): δ = 165.97, 160.34, 143.03, 129.36 (2C), 127.68, 114.72 (2C), 114.20, 63.58, 48.64, 45.06, 28.13, 27.37, 14.75.

GC/MS: mlz (%) = 277 [M+] (30), 216(3), 175(100), 135 (41), 119(22), 91 (21), 65(10), 42 (4), 29 (3).

(£)-3-(4-Ethoxyphenyl)-1-[4-(hydroxymethyl)-1-piperidyl]prop-2-en-1-one (13)


Methode A, 90% Ausbeute.

H-NMR (400 MHz, CDCI3): δ = 7.63 (d, J = 15.4 Hz, 1H), 7.49-7.44 (m, 2H), 6.91-6.85 (m, 2H), 6.77 (d, J = 15.4 Hz, 1H), 4.45 (s, 2H), 4.06 (q, J = 7.0 Hz, 2H), 3.53 (d, J = 6.1 Hz, 2H), 2.90 (s, 2H), 1.84 (d, J = 12.8 Hz, 3H), 1.82-1.72 (m, 1H), 1.42 (t, J = 7.0 Hz, 3H), 1.30-1.17 (m, 2H).

3C-NMR (101 MHz, CDCI3): δ= 165.80, 160.19, 142.40, 129.29 (2C), 127.93, 114.76, 114.69 (2C), 67.38, 63.57, 39.27-45.14 (2C), 38.95, 28.99 (2C), 14.76.

GC/MS: mlz (%) = 289 [M+] (48), 260 (2), 232(1), 175(100), 147 (48), 119(28), 91 (22), 65 (5), 44 (6), 28 (20).

(£)-3-(4-Ethoxyphenyl)-1 -(1 -piperidyl)prop-2-en-1 -one (11)


Methode A, 40% Ausbeute.

H-NMR (400 MHz, CDCI3): δ = 7.62 (d, J = 15.4 Hz, 1H), 7.48-7.43 (m, 2H), 6.90-6.85 (m, 2H), 6.77 (d, J = 15.4 Hz, 1 H), 4.06 (q, J = 7.0 Hz, 2H), 3.66-3.58 (m, 4H), 1.69-1.64 (m, 2H), 1.61 (q, J= 5.7 Hz, 4H), 1.42 (t, J = 7.0 Hz, 3H).

3C-NMR (101 MHz, CDCI3): δ = 165.69, 160.10, 142.06, 129.23 (2C), 128.05, 115.00,114.67 (2C), 63.55, 45.51 (2C), 26.20 (2C), 24.69, 14.77.

GC/MS: mlz (%) = 259 [M+] (79), 242 (6), 230 (15), 214 (2), 202 (3), 188 (1), 175 (100), 162(1), 147 (55), 138(13), 119(36), 102 (4), 91 (31), 65(12), 56(4), 41 (5), 29 (6).

(£)-3-(3,4-Dimethoxyphenyl)-1 -thiomorpholino-prop-2-en-1 -on (9)


Methode A, 20% Ausbeute.

H-NMR(400 MHz, CDCI3): δ = 7.63 (d, J= 15.3 Hz, 1H), 7.11 (ddd, J = 8.2, 2.0, 0.5 Hz, 1H), 7.02 (d, J = 2.0 Hz, 1H), 6.86 (d, J = 8.3 Hz, 1H), 6.69 (d, J= 15.3 Hz, 1H), 3.96 (t, J = 4.7 Hz, 4H), 3.92 (s, 3H), 3.91 (s, 3H), 2.71-2.65 (m, 4H).

3C-NMR(101 MHz, CDCI3): ö = 165.87, 150.66, 149.15, 143.26, 128.13, 121.84, 114.61, 111.11, 109.95, 55.99, 55.98, 48.54, 44.91, 27.98, 27.75.

GC/MS: mlz(%) = 293 [M+] (62), 232 (2), 206 (2), 191 (100), 163 (12), 151 (28), 132 (5), 119 (4), 102 (5), 91 (4), 42 (4).

(£)-3-(4-lsopentyloxyphenyl)-1 -thiomorpholino-prop-2-en-1 -on (8)


Methode A, quant.

H-NMR (400 MHz, CDCI3): δ = 7.64 (d, J = 15.3 Hz, 1H), 7.50-7.41 (m, 2H), 6.93-6.84 (m, 2H), 6.70 (d, J = 15.3 Hz, 1H), 4.01 (t, J = 6.7 Hz, 2H), 3.96 (s, 4H), 2.71-2.63 (m, 4H), 1.83 (dh, J= 13.2, 6.6 Hz, 1H), 1.69 (q, J = 6.7 Hz, 2H), 0.97 (d, J=6.6Hz, 6H).

3C-NMR (101 MHz, CDCI3): δ = 165.98, 160.55, 143.07, 129.34 (2C), 127.63, 114.75 (2C), 114.15, 66.51, 48.53, 44.93, 37.89, 27.49 (2C), 25.04, 22.57 (2C).

GC/MS: mlz (%) = 319 [M+] (35), 258 (4), 232 (3), 217 (81), 177 (39), 155 (5), 147 (100), 130 (3), 119(27), 107 (21), 91 (18), 65 (6), 43 (22).

(£)-3-(4-lsopropoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (16)


Methode A, quant.

H-NMR (400 MHz, CDCI3): δ = 7.63 (d, J = 15.3 Hz, 1H), 7.49-7.39 (m, 2H), 6.91-6.83 (m,2H), 6.70 (d, J= 15.3 Hz, 1H), 4.59 (hept, J = 6.0 Hz, 1H), 3.95 (s, 4H), 2.71-2.63 (m, 4H), 1.35 (d, J=6.1 Hz, 6H).

C-NMR (101 MHz, CDCI3): δ = 165.99, 159.36, 143.06, 129.38 (2C), 127.52, 115.86 (2C), 114.12, 69.97, 45.47, 45.06, 27.61 (2C), 21.98 (2C).

GC/MS: m/z(%) = 291 [M+] (29), 276 (1), 249 (5), 230 (1), 216 (1), 202 (1), 189 (30), 175 (2), 155(6), 147(100), 130 (2), 119(22), 107 (14), 91 (19), 75 (2), 65 (9), 56 (3), 42 (6). 3-(4-Ethoxyphenyl)-1 -thiomorpholinopropan-1 -on (5)


Methode B, 40% Ausbeute.

H-NMR (400 MHz, CDCI3): δ = 7.16-7.07 (m, 2H), 6.85-6.80 (m, 2H), 4.01 (q, J = 7.0 Hz, 2H), 3.90-3.85 (m, 2H), 3.69-3.63 (m, 2H), 2.91 (dd, J = 8.8, 6.8 Hz, 2H), 2.61-2.54 (m, 4H), 2.49-2.45 (m, 2H), 1.40 (t, J = 7.0 Hz, 3H).

3C-NMR (101 MHz, CDCI3): δ = 170.78, 157.44, 133.00, 129.35 (2C), 114.57 (2C), 63.47, 48.26, 44.30, 35.44, 30.64, 27.76, 27.39, 14.88.

GC/MS: m/z(%) = 279 [M+] (85), 264 (2), 246 (3), 232 (44), 219 (5), 203 (3), 193 (8), 176 (9), 148 (100), 135 (100), 120 (32), 107 (92), 102 (19), 91 (15), 77 (20), 65 (8), 56 (21),

42 (17).

(£)-3-(4-Hydroxyphenyl)-1 -thiomorpholinoprop-2-en-1 -on (7)


Methode C, 70% Ausbeute.

H-NMR(400 MHz, DMSO-c/6): δ= 9.84 (s, 1H), 7.57-7.52 (m, 2H), 7.41 (d, J= 15.3 Hz, 1H), 7.01 (d, J= 15.3 Hz, 1H), 6.80-6.75 (m, 2H), 3.87 (d, J= 38.7 Hz, 4H), 2.60 (s, 4H).

3C-NMR (101 MHz, DMSO-c/6): δ= 164.89, 158.87, 141.97, 129.73 (2C), 126.06, 115.42 (2C), 114.21, 47.71, 44.20, 27.20, 26.70.

GC/MS: m/z(%) = 249 [M+] (21), 207 (1), 188 (1), 147 (100), 119 (22), 102 (3), 91 (21), 75(1), 65(11), 56(2), 42 (2).

[2-(4-lsobutoxyphenyl)cyclopropyl]-thiomorpholino-methanon (6)


Methode D, 6% Ausbeute.

H-NMR (400 MHz, DMSO-c/6): δ = 7.05-6.99 (m, 2H), 6.84-6.79 (m, 2H), 3.90 (s, 4H), 3.69 (d, J = 6.5 Hz, 2H), 2.63 (t, J = 4.7 Hz, 4H), 2.41 (ddd, J = 9.0, 6.3, 4.2 Hz, 1 H), 2.06 (dt, J = 13.3, 6.7 Hz, 1 H), 1.83 (ddd, J = 8.2, 5.3, 4.3 Hz, 1 H), 1.63 (ddd, J = 9.0, 5.3, 4.3 Hz, 1 H), 1.23 (ddd, J = 8.2, 6.3, 4.3 Hz, 1 H), 1.01 (d, J = 6.7 Hz, 6H).

3C-NMR (101 MHz, DMSO-c/6): δ = 170.62, 157.97, 132.38, 127.10 (2C), 1 14.61 , 77.21 , 74.55, 48.44, 45.00, 28.27/28.06, 27.29 (2C), 24.95, 23.14, 19.26 (2C), 15.55.

GC/MS: m/z (%) = 319 [M+] (25), 304 (2), 264 (4), 216 (18), 160 (100), 133 (33), 105 (1 1 ), 87 (5), 70 (5), 57 (10), 41 (9).

Beispiel 2: Verkostung von erfindungsgemäßen bzw. erfindungsgemäß einzusetzenden Amiden

Die zu verkostende Substanz wurde in Ethanol gelöst und die ethanolische Lösung dann mit 5%iger Zuckerlosung verdünnt (Endkonzentration: 5 ppm). Zur Verkostung wurde von 3 Prüfern der Mundraum jeweils mit ca. 5 mL der Zuckerlösung gespült und die Lösung wieder ausgespuckt. Die Schärfe wurde auf einer Skala 1 (sehr schwach) - 9 (sehr stark) eingeschätzt und das Profil bewertet.

a) Profil (E)-3-(4-lsobutoxyphenyl)-1-thiomorpholinoprop-2-en-1-on (14): Scharf, brennend, auch nasale Effekte; Einschätzung der Schärfe: 7.

b) Profil (E)-3-(4-Butoxyphenyl)-1-thiomorpholinoprop-2-en-1-on (15): Brennend, wärmend, etwas später einsetzende Schärfe; Einschätzung der Schärfe: 3.

c) Profil (E)-3-(4-Ethoxyphenyl)-1-thiomorpholinoprop-2-en-1-on (17): Schnelles Einsetzen der Schärfe, tingling; Einschätzung der Schärfe: 4.

d) Profil (E)-3-(4-Ethoxyphenyl)-1-morpholino-prop-2-en-1-on (18): Schärfe, sich aufbauend wärmend, tingling; Einschätzung der Schärfe: 4.

e) Profil (E)-3-(4-lsopropoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (16): Scharf, wärmend, pfeffrige Schärfe; Einschätzung der Schärfe: 8-9.

Beispiel 3: Isointensität von erfindungsgemäßen Amiden im Vergleich zu Nonivamid und einem Capsicum-Extrakt

Die zu verkostende Substanz wurde in Ethanol gelöst und die ethanolische Lösung dann mit 5%iger Zuckerlösung verdünnt (Endkonzentration: 10 ppm). Zum Vergleich wurden Capsicum-Extrakt mit 1.000.000 SHU (0.3-10 ppm) und Nonivamid (0.1-1 ppm) in 5%iger Zuckerlösung in aufsteigender Konzentration vorbereitet. Zur Verkostung wurde von 4 Prüfern der Mundraum jeweils mit ca. 5 mL der Verkostungslösung gespült und die Lösung wieder ausgespuckt und gegen die Referenzreihen bewertet.

Die Schärfe von 2 ppm (E)-3-(4-lsopropoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (16) ist vergleichbar mit der von 0.4 ppm Nonivamid.

Die Schärfe von 2 ppm (E)-3-(4-lsobutoxyphenyl)-1-thiomorpholinoprop-2-en-1-on (14) ist vergleichbar mit der von 4 ppm Capsicum-Extrakt 1.000.000 SHU.

Beispiel 4: Schwellenwerte von erfindungsgemäßen Amiden

Die Schwellenwerte wurden nach der Methode ASTM E 679 - 91 ("Standard Practice for Determination of Odor and Taste Thresholds By a Forced-Choice Ascending Concentration Series Method of Limitsl ") bestimmt. Es handelt sich um die jeweilige Flavor Reizschwelle auf Vittel® Wasser.

Der Schwellenwert von (E)-3-(4-lsopropoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (16) in Wasser liegt zum Beispiel bei 660 ppb.

Der Schwellenwert von (E)-3-(4-lsobutoxyphenyl)-1-thiomorpholinoprop-2-en-1-on (14) in Wasser liegt bei 707 ppb.

Beispiel 5: Schärfeprofil von (E)-3-(4-lsopropoxyphenyl)-1 -thiomorpholino-prop-2-en-1 -οη (16) im Vergleich zu Nonivamid, Ethyl-2-(4-hydroxy-3-methoxy-phenyl)acetat (19) und 3-Phenylpropyl-2-(4-hydroxy-3-methoxy-phenyl)acetat (20)

Zur Erstellung eines Zeit-Intensitäts-Profils wurde der Mundraum von geschulten Panelisten (n = 8-10) mit einem Schluck einer Probelösung (5 mL einer 5% Zuckerlösung) gespült. Dann wurde die Intensität der Eigenschaft Schärfe in definierten Zeitabständen anhand einer Skala ohne feste Einteilung bewertet. Die zu vergleichenden Verkostungslösungen enthaltend (E)-3-(4-lsopropoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (16) mit 3 ppm, Nonivamid mit 0.5 ppm, Ethyl-2-(4-hydroxy-3-methoxy-phenyl)acetat (19) mit 30 ppm oder 3-Phenylpropyl-2-(4-hydroxy-3-methoxy-phenyl)acetat (20) mit 3 ppm wurden dabei codiert und in gemischter Reihung platziert. Zwischen den beiden Verkostungsproben mit Brot und Wasser wieder neutralisiert und mit 5 mL 5%ige Zuckerlösung vorgespült.

Deutlich zu erkennen ist das schnellere Einsetzen der Schärfe von (E)-3-(4-lsopropoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (16) gegenüber Nonivamid bei ähnlicher Gesamtintensität sowie die deutlich schnellere Abnahme der Schärfe. Die Schärfe wird dabei vornehmlich auf der Zunge wahrgenommen, wohingegen die Schärfe von Nonivamid sich im gesamten Rachenraum ausbreitet. (E)-3-(4-lsopropoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (16) zeigt gegenüber Ethyl-2-(4-hydroxy-3-methoxy-phenyl)acetat (19) eine deutliche Schärfe und leichtes Brennen. Nach etwa 1 Minute nach dem Spülen des Mundraumes setzt ein wärmender Effekt ein. Ethyl-2-(4-hydroxy-3-methoxy-phenyl)acetat (19) hingegen zeigt vordergründlich einen wärmenden Effekt. 3-Phenylpropyl-2-(4-hydroxy-3-methoxy-phenyl)acetat (20) zeigt eine sehr spontan einsetzende beißende Schärfe, welche später in ein brennendes Gefühl übergeht.

Beispiel 6: Wärmender Effekt von erfindungsgemäßen bzw. erfindungsgemäß einzusetzenden Amiden im Vergleich zu Vanillylbutylether

Es wurden Testlösungen mit 1.5 ppm der erfindungsgemäßen Amide in einer 5%igen Zuckerlösung sensorisch bewertet und mit einer Testlösung von 10 ppm Vanillylbutylether verglichen. (E)-3-(4-Ethoxyphenyl)-1-thiomorpholinoprop-2-en-1-on (17) und (E)-3-(4-Ethoxyphenyl)-1-morpholino-prop-2-en-1-on (18) hatten einen milderen Wärmeeffekt im Vergleich zu Vanillylbutylether. (E)-3-(4-lsobutoxyphenyl)-1-thiomorpholinoprop-2-en-1-on (14) hatte einen deutlicheren Wärmeeffekt als Vanillylbutylether. (E)-3-(4-lsopropoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (16) zeigte einen Wärmeeffekt ähnlich zu Vanillylbutylether, der aber länger anhielt. (E)-3-(4- Butoxyphenyl)-1-thiomorpholinoprop-2-en-1-on (15) zeigte ebenfalls einen langanhaltenden Wärmeeffekt, der aber vergleichsweise später eintrat.

Anwendunqsbeispiel 1 : Typisch scharfe Aromakompositionen, enthaltend erfindungsgemäßen Amide

Es wurden vermischt (alle Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in Gew-%):


Die Inhaltsstoffe (Stoffe bzw. Lösungen) werden in den oben angegebenen Mengenverhältnissen gemischt und dann mit Propylenglycol aufgenommen und durch leichtes Erwärmen vollständig gelöst.

Anwendunqsbeispiel 2: Sprühgetrocknete Aromakompositionen, enthaltend die erfindungsgemäßen Amide

Es wurden vermischt (alle Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in Gew-%):


Die beiden Bestandteile werden in einer Mischung aus Ethanol und demineralisiertenn Wasser gelöst und anschließend sprühgetrocknet.

Anwendunqsbeispiel 3: Herstellung von Mundwasser-Aromen unter Verwendung der oben beschriebenen Geschmackstoffe:

Es wurden vermischt (alle Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in Gew-%):

Anwendunqsbeispiel 4: Herstellung von Aromen mit Pfefferminzgeschmack unter Verwendung von erfindungsgemäßen Substanzen:

Es wurden vermischt (alle Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in Gew-%):


Die Aromakompositionen wurden in nachfolgend beschriebenen Anwendungsbeispielen eingesetzt.

Anwendunqsbeispiel 5: Alkoholreduziertes Getränk

Herstellung eines Biermix-Getränkes mit reduziertem Alkoholgehalt oder ohne Alkohol. Alle Angaben sind in Gew-%.

Bestandteil A* B C D E F G H I

Zuckersirup 4 4 4 4 4 4 4 4 4

Bier (4.9% vol.) 50 - - - - - - - - Bier (alkohol- und

- - 50 - 50 - 50 - 50 kalorienreduziert,

2.8% vol.)

Bier (alkoholfrei, 0%) - 50 - 50 - 50 - 50 - Zitronensäure 0.15 0.15 0.15 0.15 0.15 0.15 0.15 0.15 0.15

Ascorbinsäure 0.01 0.01 0.01 0.01 0.01 0.01 0.01 0.01 0.01

Grapefruitsaft 6 6 6 6 6 6 6 6 6

Grapefruitaroma 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20

Aromakomposition

(Anwendungsbeispiel - 0.20 0.20 - - - - - - 1A)

Aromakomposition

(Anwendungsbeispiel - - - 0.20 0.20 - - - - 1 B)

Aromakomposition

(Anwendungsbeispiel - - - - - 0.20 0.20 - - 1 E)

Aromakomposition

(Anwendungsbeispiel - - - - - - - 0.20 0.20

1 H)

ad ad ad ad ad ad ad ad ad

Wasser

100 100 100 100 100 100 100 100 100

Kohlensäure 0.70 0.70 0.70 0.70 0.70 0.70 0.70 0.70 0.70

*nicht erfindungsgemäß

Anwendunqsbeispiel 6: Anwendungen in einer Zahnpasta (.Silica opaque')

Alle Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in Gew-%.

Bestandteil A B C D E F G H I K

26.5 26.5 26.5 26.5 26.5 26.5 26.5 26.5 26.5 26.5

Entionisiertes Wasser 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3

44.9 44.9 44.9 44.9 44.9

Sorbitol 70% 45 75 45 75 45 75 45 75 45 75

Solbrol M Na-Salz 0.15 0.15 0.15 0.15 0.15 0.15 0.15 0.15 0.15 0.15

Trinatriumphosphat 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10

Saccharin 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20

Natriummonofluorphosphat 1.12 1.12 1.12 1.12 1.12 1.12 1.12 1.12 1.12 1.12

PEG 1500 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5

Sident 9 (Abrasive

Silica) 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10

Sident 22 S (Dickende

Silica) 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8

Natriumcarboxymethyl-cellulose 0.90 0.90 0.90 0.90 0.90 0.90 0.90 0.90 0.90 0.90

Titan (IV) oxid 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50

Natriumlaurylsulfat

(SLS) 1.50 1.50 1.50 1.50 1.50 1.50 1.50 1.50 1.50 1.50

Pellitorin-Lösung PLM

(enthaltend 10% 0.02 0.02 0.02 0.02 0.02 Pellitorin) - 5 - 5 - 5 - 5 - 5

Aroma Typ

Pfefferminze

(Anwendungsbeispiel

4A) 1.00 1.00

Aroma Typ

Pfefferminze

(Anwendungsbeispiel

4B) 1.00 1.00

Aroma Typ

Pfefferminze

(Anwendungsbeispiel

4C) 1.00 1.00

Aroma Typ

Pfefferminze

(Anwendungsbeispiel

4G) 1.00 1.00

Aroma Typ

Pfefferminze

(Anwendungsbeispiel

4H) - - - - - - - 1.00 1.00

Total 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100

Anwendunqsbeispiel 7: Anwendung in einer Zahnpasta (Calciumcarbonat-Base)

Alle Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in Gew-%.

Bestandteil A B C D E F G H I K

27.4 27.4 27.4 26.4 27.4

Entionisiertes Wasser 27.5 8 27.5 8 27.5 8 26.5 8 27.5 8

Saccharin 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20

Solbrol M Natriumsalz 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20

Natriummonofluorphosphat 0.80 0.80 0.80 0.80 0.80 0.80 0.80 0.80 0.80 0.80

Sorbitol 70% 29 29 29 29 29 29 29 29 29 29

Calciumcarbonat 35 35 35 35 35 35 35 35 35 35

Sident 22 S

(Verdickende Silica) 2.50 2.50 2.50 2.50 2.50 2.50 2.50 2.50 2.50 2.50

Natriumcarboxy-methylcellulose 1.30 1.30 1.30 1.30 1.30 1.30 1.30 1.30 1.30 1.30

Titandioxid 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50

Natriumlaurylsulfat 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2

Pellitorin-Lösung PLM

(enthaltend 10%

Pellitorin) - 0.02 - 0.02 - 0.02 - 0.02 - 0.02

Aroma Typ Pfefferminze

(Anwendungsbeispiel

4D) 1.00 1.00 - - - - - - - - Aroma Typ Pfefferminze

(Anwendungsbeispiel

4E) - - 1.00 1.00 - - - - - - Aroma Typ Pfefferminze

(Anwendungsbeispiel

4F) - - - - 1.00 1.00 - - - - Aroma Typ Pfefferminze

(Anwendungsbeispiel

4H) - - - - - - 2.00 2.00 - - Aroma Typ Pfefferminze

(Anwendungsbeispiel 41) - - - - - - - - 1.00 1.00

Total 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100

Durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen wird ein schnell einsetzendes angenehmes Schärfeprofil mit wärmenden Aspekten erreicht. Zusätzlich wird ein verstärkter mundwässernder Effekt erzielt.

Anwendunqsbeispiel 8: Anwendung in einem zuckerfreien Kaugummi


Die Teile A bis D werden gemischt und intensiv geknetet. Die erhaltene Rohmasse kann dann z.B. in Form von dünnen Streifen zu verzehrfertigen Kaugummis verarbeitet werden.

Anwendunqsbeispiel 9: Mundwasser („ready to use" ohne Alkohol)

Alle Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in Gew-%.

Bestandteil A B c D E F G H I K

Cremophor RH 455 1.80 1.80 1.80 1.80 1.80 1.80 1.80 1.80 1.80 1.80

Entionisiertes

87.57 87.5575 87.57 87.5575 87.57 87.5575 87.57 87.5575 87.57 87.5575 Wasser

Sorbitol 70% 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10

Natriumfluorid 0.18 0.18 0.18 0.18 0.18 0.18 0.18 0.18 0.18 0.18

Natriumsaccharin

0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 450

Solbrol M

0.15 0.15 0.15 0.15 0.15 0.15 0.15 0.15 0.15 0.15 Natriumsalz

Pellitorin-Lösung

PLM (enthaltend - 0.0125 - 0.0125 - 0.0125 - 0.0125 - 0.0125 10% Pellitorin)

Mundwasser Aroma

(Anwendungsbeispiel 0.20 0.20 - - - - - - - -3A)

Mundwasser Aroma

(Anwendungsbeispiel - - 0.20 0.20 - - - - - -3B)

Mundwasser Aroma

(Anwendungsbeispiel - - - - 0.20 0.20 - - - -3C)

Mundwasser Aroma

(Anwendungsbeispiel - - - - - - 0.20 0.20 - -3F)

Mundwasser Aroma

(Anwendungsbeispiel - - - - - - - - 0.20 0.20 3H)

Total 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100

Anwendunqsbeispiel 10: Zahncreme und Mundwasser als 2-in-1 Produkt

Alle Angaben sind in Gew-%.

Bestandteil A B C D E F G

Ethanol, 96%ig 5 5 5 5 5 5 5

Sorbitol, 70 %ig in Wasser 40 40 40 40 40 40 40

Glycerin 20 20 20 20 20 20 20

Saccharin 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20

Na-Monofluorphosphat 0.76 0.76 0.76 0.76 0.76 0.76 0.76

Solbrol M, Na-Salz 0.15 0.15 0.15 0.15 0.15 0.15 0.15

Abrasivkieselsäure (Sident 9) 20 20 20 20 20 20 20

Verdickungskieselsäure (Sident 22S) 2 2 2 2 2 2 2

Na-Carboxymethylcellulose 0.30 0.30 0.30 0.30 0.30 0.30 0.30

Natriumlaurylsulfat 1.20 1.20 1.20 1.20 1.20 1.20 1.20

Grüner Farbstoff (1 %ig in Wasser) 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50

Wasser dest. 9.39 9.39 9.39 9.39 8.89 8.89 8.89

Aromakomposition

0.50 - - - - - - (Anwendungsbeispiel 3A)

Aromakomposition

- 0.50 - - - - - (Anwendungsbeispiel 3B)

Aromakomposition

- - 0.50 - - - - (Anwendungsbeispiel 3C)

Aromakomposition

- - - 0.50 - - - (Anwendungsbeispiel 3D)

Aromakomposition

- - - - 1.00 - - (Anwendungsbeispiel 3F)

Aromakomposition

- - - - - 1.00 - (Anwendungsbeispiel 3G)

Aromakomposition

- - - - - - 1.00 (Anwendungsbeispiel 3H)

Total 100 100 100 100 100 100 100

Anwendunqsbeispiel 11 : Anwendung in Kombination mit einem scharfen Pflanzenextrakt als Alkoholverstärker

Verqleichsprobe Likörbase 10%vol

7.39 kg Alkohol, p.A.-Ware

20 kg Invertzuckersirup, 66.5 % Trockenmasse

72.61 kg Wasser

Summe 100 kg

Likorbase 5,5%vol

4.06 kg Alkohol, p.A.-Ware

20 kg Invertzuckersirup, 66.5 % Trockenmasse

75.94 kg Wasser

Summe 100 kg

Version A: Likörbase 5.5 %vol + 0.3 % einer 10 %igen Lösung eines Paradieskörnerextrakts in Ethanol

Version B: Likörbase 5.5 %vol + 0.075% einer 10 %igen Lösung eines Paradieskörnerextrakts in Ethanol + 0.02% einer Lösung von (E)-3-(4-lsobutoxyphenyl)-1-thiomorpholinoprop-2-en-1-on (14) 1 %ig in Ethanol (entspricht 2 ppm).

Version C: Likörbase 5.5 %vol + 0.075% einer 10 %igen Lösung eines Paradieskörnerextrakts in Ethanol + 0.015% einer Lösung von (E)-3-(4-

lsopropoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (16) 1 %ig in Ethanol (entspricht 1.5 ppm).

Bei Versionen B und C wird sensorisch die Alkoholschärfe der Vergleichsprobe besser imitiert als in Version A. Version A und die Vergleichsprobe sind sensorisch sehr ähnlich zu bewerten.

Anwendunqsbeispiel 12: Fußbalsam


Herstellung: Die Komponenten der Phasen A und B getrennt voneinander auf ca. 80 °C erwärmen. Phase B in Phase A unter Homogenisieren einrühren. Unter Rühren abkühlen

auf ca. 40 °C, die Phasen C und D hinzugeben und kurz nachhomogenisieren. Unter Rühren auf Raumtemperatur abkühlen.

Anwendunqsbeispiel 13: Zuckerfreie Hartkaramelle


Zunächst wurde Palatinit mit Wasser gemischt. Die Mischung wurde dann bei 165 °C aufgeschmolzen und anschließend auf 1 15°C abgekühlt. Dann wurden das Pfefferminzaroma und die Aromazubereitung (Anwendungsbeispiel 1 ) zugegeben. Nach dem Durchmischen wurden die Mischungen in Formen gegossen, nach dem Erstarren aus den Formen entfernt und anschließend einzeln verpackt.

Anwendunqsbeispiel 14: Würzmischunq, Typ„Pfeffer"

A = Vergleichszubereitung

B, C, D, E, F, G = erfindungsgemäße Zubereitungen

Alle Angaben sind in Gew-%.

Bestandteil A* B C D E F G

Milchprotein 0.80 0.80 0.80 0.80 0.80 0.80 0.80

Johannisbrotkernmehl 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00

Maisstärke 24.00 23.00 23.00 23.00 23.00 23.00 23.00

Kochsalz 14.00 14.00 14.00 14.00 14.00 14.00 14.00

Paprikapulver 12.00 12.00 12.00 12.00 12.00 12.00 12.00

Tomatenpulver 12.00 12.00 12.00 12.00 12.00 12.00 12.00

Saccharose 4.00 4.00 4.00 4.00 4.00 4.00 4.00

Knoblauchpulver 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50

Gehärtetes

Pflanzenfett 8.00 8.00 8.00 8.00 8.00 8.00 8.00

Fettpulver 1 1.00 1 1.00 1 1.00 1 1.00 1 1.00 1 1.00 1 1.00

Natriumglutamat 6.00 6.00 6.00 6.00 6.00 6.00 6.00

Lebensmittelfarbstoff Rote Bete und

Paprika 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00

Aroma Typ

„Pfeffer" 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00

Aroma Typ„Pizza" 1.20 1.20 1.20 1.20 1.20 1.20 1.20

Aroma Typ

„Tomate" 0.40 0.40 0.40 0.40 0.40 0.40 0.40

Extrakt aus

schwarzem Pfeffer 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10 0.10

Aromakomposition

(Anwendungsbeispiel 1A) - 1.00 - - - - - Aromakomposition

(Anwendungsbeispiel 1 B) - - 1.00 - - - - Aromakomposition

(Anwendungsbeispiel 1 C) - - - 1.00 - - - Aromakomposition

(Anwendungsbeispiel 1 D) - - - - 1.00 - - Aromakomposition

(Anwendungsbeispiel 1 E) - - - - - 1.00 -

Aromakomposition

(Anwendungsbeispiel 1 G) - - - - - - 1.00

Total 100 100 100 100 100 100 100

*nicht erfindungsgemäß

Anwendunqsbeispiel 15: Würzmischunq für Kartoffelchips

A = Vergleichszubereitung

B, C, D, E, F, G = erfindungsgemäße Zubereitungen

Alle Angaben sind in Gew-%.

Bestandteil A* B C D E F G

Natriumglutamat 3.50 3.50 3.50 3.50 3.50 3.50 3.50

Käsepulver 10.00 10.00 10.00 10.00 10.00 10.00 10.00

Knoblauchpulver 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00

Molkenpulver 38.86 36.86 36.86 36.86 36.86 36.86 36.86

Würzextraktöl 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20 0.20

Paprikapulver 9.80 9.80 9.80 9.80 9.80 9.80 9.80

Kochsalz 21.00 21.00 21.00 21.00 21.00 21.00 21.00

Tomatenpulver 9.00 9.00 9.00 9.00 9.00 9.00 9.00

Trockenaroma 2.50 2.50 2.50 2.50 2.50 2.50 2.50

Siliciumdioxid 0.02 0.02 0.02 0.02 0.02 0.02 0.02

Pflanzenöl 0.02 0.02 0.02 0.02 0.02 0.02 0.02

Zwiebelpulver 3.00 3.00 3.00 3.00 3.00 3.00 3.00

Sahne Aromakonzentrat 0.03 0.03 0.03 0.03 0.03 0.03 0.03

Käse Aroma 0.03 0.03 0.03 0.03 0.03 0.03 0.03

Tomaten Aroma- 0.04 0.04 0.04 0.04 0.04 0.04 0.04 konzentrat

Sprühgetrocknete 2.00

Zusammensetzung

gemäß

Anwendungsbeispiel 2A

Sprühgetrocknete 2.00

Zusammensetzung

gemäß

Anwendungsbeispiel 2B

Sprühgetrocknete 2.00

Zusammensetzung

gemäß

Anwendungsbeispiel 2C

Sprühgetrocknete 2.00

Zusammensetzung

gemäß

Anwendungsbeispiel 2D

Sprühgetrocknete 2.00

Zusammensetzung

gemäß

Anwendungsbeispiel 2E

Sprühgetrocknete 2.00

Zusammensetzung

gemäß

Anwendungsbeispiel 2G

Total 100 100 100 100 100 100 100

*nicht erfindungsgemäß

6 g der Würzmischung wurden auf 94 g Kartoffelchips aufgezogen.

Anwendunqsbeispiel 16: Anwendung in einem Grünteegetränk


Das Grünteekonzentrat wird im Fall von Getränk A mit der 1 %igen Lösung (E)-3-(4-lsobutoxyphenyl)-1-thiomorpholinoprop-2-en-1-on (14) in Propylenglycol und im Fall von Getränk B mit der 1 %igen Lösung (E)-3-(4-lsopropoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-οη (16) in Propylenglycol vermischt. Anschließend wird mit demineralisiertem Wasser aufgefüllt und erneut gründlich durchmischt. Dann wird das Produkt filtriert, verbrauchsfertig verpackt und bei 1 18°C sterilisiert. Der Geschmack der Getränke A und B wird durch ein Panel ausgebildeter Testpersonen als deutlich bevorzugt gegenüber dem nicht aromatisierten Grünteekonzentrat bewertet. Die Bitterkeit und Adstringenz wird durch die Zugabe der erfindungsgemäßen Verbindungen reduziert.

Anwendunqsbeispiel 17: Verwendung in einem Eistee-Getränk (Schwarztee)

Die erfindungsgemäßen Amide wurden jeweils 10 % oder 1 % in Ethanol vorgelöst. Schwarztee-Extrakt wurde in Wasser gelöst und zusammen mit Zucker, einer Aromazubereitung (Pfirsichgeschmack), sowie den ethanolischen Lösungen der erfindungsgemäßen Amide in einem Becherglas verrührt.

Inhaltsstoff Einsatz in Gew.-%

A B c D

Schwarztee-Extrakt 1.40 1.40 1.40 1.40

Wasser 89.51 89.5 89.49 89.515

Aromazubereitung (Typ Pfirsich) 0.67 0.67 0.67 0.67

Zucker 7 7 7 7

Citronensäure (kristallin) 1.20 1.20 1.20 1.20

Ascorbinsäure 0.20 0.20 0.20 0.20

1 % in Ethanol

0.02 - - - (E)-3-(4-lsobutoxyphenyl)-1-thiomorpholinoprop-2-en-1-on

(14)

1 % in Ethanol

- 0.03 - - (E)-3-(4-Butoxyphenyl)-1-thiomorpholinoprop-2-en-1-on

(15)

1 % in Ethanol

- - 0.04 - (E)-3-(4-Ethoxyphenyl)-1-thiomorpholinoprop-2-en-1-on

(17)

1 % in Ethanol

- - - 0.015

(E)-3-(4-lsopropoxyphenyl)-1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (16)

Total 100 100 100 100

Anwendunqsbeispiel 18: Anwendung in einer Boullion

A = Vergleichszubereitung

B, C, D, E = erfindungsgemäße Zubereitungen

Alle Angaben sind in Gew-%.


*nicht erfindungsgemäß

15 g der jeweiligen Pulvermischung wurden mit je 1000 mL heißem Wasser aufgegossen.

Anwendunqsbeispiel 19: Instantsuppe, Typ Lauch-Creme

A = Vergleichszubereitung

B, C, D, E, F = erfindungsgemäße Zubereitungen

Alle Angaben sind in Gew-%.

Bestandteil A* B c D E F

Kartoffelstärke 20.00 20.00 20.00 20.00 20.00 20.00

Fettpulver 25.00 25.00 25.00 25.00 25.00 25.00

Lactose 20.00 20.00 20.00 20.00 20.00 20.00

Maltodextrin 1 1.73 1 1.72 1 1.725 1 1.67 1 1.722 1 1.727

Kochsalz 8.00 8.00 8.00 8.00 8.00 8.00

Natriumglutamat 3.00 3.00 3.00 3.00 3.00 3.00

Spinatpulver 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00

Grünes Lauchpulver 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00

Citronensäure, als

0.30 0.30 0.30 0.30 0.30 0.30 Pulver

Gehärtetes

3.00 3.00 3.00 3.00 3.00 3.00 Pflanzenfett

Gefriergetrockneter

1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 Lauch

Huhnaroma 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00

Würzmischung Typ

2.00 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00 „grüner Lauch", Pulver

Würzmischung, Typ

0.60 0.60 0.60 0.60 0.60 0.60 „gekochte Zwiebel"

H ef e-Wü rzmisch u ng ,

Typ „Gemüsebrühe", 0.30 0.30 0.30 0.30 0.30 0.30 Pulver

Curcuma-Extrakt 0.07 0.07 0.07 0.07 0.07 0.07

(E)-3-(4- lsobutoxyphenyl)-1- - 0.01 - - 0.006 thiomorpholinoprop-2- en-1-οη (14)

(E)-3-(4- Butoxyphenyl)-1- - - 0.005 - - thiomorpholinoprop-2- en-1-οη (15)

(E)-3-(4- Ethoxyphenyl)-1- - - - 0.06 0.002

thiomorpholinoprop-2- en-1-οη (17)

(E)-3-(4- lsopropoxyphenyl)-1- 0.003 thiomorpholino-prop-2- en-1-οη (16)

Total 100 100 100 100 100 100

*nicht erfindungsgemäß

5 g der jeweiligen Pulvermischung wurden mit je 100 mL heißem Wasser aufgegossen, um eine verzehrfertige Suppe zu erhalten.

Anwendunqsbeispiel 20: Instantsuppe, Typ Hühnersuppe mit Nudeln

A = Vergleichszubereitung

B, C, D, E, F = erfindungsgemäße Zubereitungen

Alle Angaben sind in Gew-%.

Bestandteil A* B C D E F

Stärke 16.16 16.15 16.12 16.13 16.1 1 16.155

Kochsalz 7.00 7.00 7.00 7.00 7.00 7.00

Saccharose,

3.20 3.20 3.20 3.20 3.20 3.20 raffiniert

Natriumglutamat 3.20 3.20 3.20 3.20 3.20 3.20

Natriuminosinat /

Natriumguanylat im 0.80 0.80 0.80 0.80 0.80 0.80 Verhältnis 1 : 1

Säurehydrolysier- 8.00 8.00 8.00 8.00 8.00 8.00 tes Pflanzenprotein

Fettpulver 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00

Gemüsefett, sprüh¬

1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 getrocknet

Gefriergetrocknetes

Hühnerfleisch, in 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00 2.00 Stückchen

Suppen-Nudeln 32.00 32.00 32.00 32.00 32.00 32.00

Maltodextrin 12.00 12.00 12.00 12.00 12.00 12.00

Chinesisches

Gemüse, gefrier4.60 4.60 4.60 4.60 4.60 4.60 getrocknet

Huhnaroma 8.00 8.00 8.00 8.00 8.00 8.00

Lebensmittelfarb¬

0.04 0.04 0.04 0.04 0.04 0.04 stoff Riboflavin

(E)-3-(4-lsobutoxyphenyl)-1- - 0.01 - - 0.04 -thiomorpholinoprop

-2-en-1-on (14)

(E)-3-(4- Butoxyphenyl)-1- - - 0.04 - 0.01 -thiomorpholinoprop

-2-en-1-on (15)

(E)-3-(4- Ethoxyphenyl)-1- - - - 0.03 - -thiomorpholinoprop

-2-en-1-on (17)

(E)-3-(4- Isopropoxyphenyl)- - - - - - 0.005 1-thiomorpholino-prop-2-en-1-on (16)

Total 100 100 100 100 100 100

*nicht erfindungsgemäß

4.60 g der jeweiligen Pulvermischung wurden 10 Minuten in je 100 mL Wasser gekocht, um eine verzehrfertige Suppe zu erhalten.

Anwendunqsbeispiel 21 : Herstellung von dunklen Chilli-Schokoladen unter Verwendung der erfindungsgemäßen Substanzen.

Alle Angaben, soweit nicht anders vermerkt, in Gew-%.

A = Vergleichszubereitung dunkle Schokolade

B = kalorienreduzierte dunkle Schokolade

C = kalorienreduzierte dunkle Schokolade

D = kalorienreduzierte dunkle Schokolade

E = kalorienreduzierte Vollmilchschokolade

F = dunkle Schokolade

G = dunkle Schokolade

Bestandteil A* B C D E F G

Kakaobutter 14.49 12.99 13.41 9.48 14.00 14.48 14.498

Cacaomasse 41.00 39.00 42.00 44.00 23.00 41.00 41.00

Erythritol - 47.45 - - - - - Maltitol, kristallin - - - 23.00 - - Inulin - - - 23.00 - - Sorbitol - - 44.00 - - - - Lactitol - - - - 38.55 - - Polydextrose - - - - 9.70 - - Vollmilchpulver - - - - 14.00 - - Sucrose 43.98 - - - - 44.00 44.00

Lecitin 0.48 0.48 0.40 0.48 0.50 0.48 0.48

Vanillin 0.02 0.02 0.02 0.02 0.20 0.02 0.02

Aspartam - 0.03 0.06 - 0.03 - -

Capsicum-Extrakt (1.000.000

0.03 0.02 0.02 0.01 - 0.01 -SHU)

(E)-3-(4-lsobutoxyphenyl)-1-thiomorpholinoprop-2-en-1-on - 0.01 - 0.01 0.01

(14)

(E)-3-(4-Butoxyphenyl)-1-thiomorpholinoprop-2-en-1-on - - 0.01 - 0.01

(15)

(E)-3-(4-Ethoxyphenyl)-1- 0.01 thiomorpholinoprop-2-en-1-on - - - - - (17)

(E)-3-(4-lsopropoxyphenyl)-1- 0.002 thiomorpholino-prop-2-en-1- - - - - -on (16)

Total 100 100 100 100 100 100 100

*nicht erfindungsgemäß

Die in den vorstehenden Anwendungsbeispielen gefundenen Effekte lassen sich -gegebenenfalls durch vom Fachmann unschwer vorzunehmende Modifikationen - auf alle Produkte der jeweiligen Produktgruppe, d.h. insbesondere auf Zahnpasten, Kaugummis, Mundwässer, Halsbonbons, Gelatinekapseln, Kaubonbons und Tee in Beuteln übertragen. Dabei ist es für den Fachmann aufgrund der vorliegenden Beschreibung unschwer erkennbar, dass ohne großen Aufwand die erfindungsgemäßen Verbindungen und Mischungen - eventuell unter geringfügigen Modifikationen - untereinander austauschbar sind. Das bedeutet, dass die in den Produkten der Anwendungsbeispiele verwendete erfindungsgemäße Verbindung als Platzhalter auch für die anderen erfindungsgemäßen Verbindungen und Mischungen aufgefasst werden muss. Auch die Konzentration der verwendeten erfindungsgemäßen Verbindung oder Mischung ist für den Fachmann leicht erkenntlich variierbar. Außerdem sind die produktspezifischen weiteren Bestandteile in dem jeweiligen Anwendungsbeispiel für den Fachmann leicht nachvollziehbar ebenfalls gegen weitere produkttypische Bestandteile austauschbar bzw. durch solche ergänzbar. Eine Vielzahl solcher produktspezifischen Bestandteile ist in der oben stehenden Beschreibung offenbart.