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1. (WO2019048136) ORTHOPEDIC DEVICE
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Orthopädietechnische Einrichtung mit

einem Endeffektor (8) und

einer Antriebseinrichtung (2), die eingerichtet ist, den Endeffektor (8) durch Übertragen eines Drehmomentes von der Antriebseinrichtung (2) auf den Endeffektor (8) anzutreiben,

dadurch gekennzeichnet, dass die orthopädietechnische Einrichtung einen Überlastschutz (4) aufweist, der eingerichtet ist, eine Übertragung eines Drehmomentes von dem Endeffektor (8) auf die Antriebseinrichtung (2) nur bis zu einem Grenzdrehmoment in zumindest einer Richtung zu verhindern, wobei der Überlastschutz (4) wenigstens ein erstes Kopplungselement (12) und ein zweites Kopplungselement (14) aufweist, die relativ zueinander drehbar und magnetisch gekoppelt sind.

Orthopädietechnische Einrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Kopplungselement (14) eine Mehrzahl von Magneten (24), vorzugsweise Permanentmagneten, aufweist.

Orthopädietechnische Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Magneten (24) lösbar in dafür an dem zweiten Kopplungselement (14) vorhandenen Vertiefungen und/oder Ausnehmungen (22) angeordnet sind.

Orthopädietechnische Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen und/oder Ausnehmungen (22) äquidistant über zumindest einen Abschnitt des Umfanges, vorzugsweise den vollständigen Umfang des zweiten Kopplungselementes (14) angeordnet sind.

Orthopädietechnische Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zwei erste Kopplungselemente (12) aufweist, zwischen denen das zweite Kopplungselement (14) angeordnet ist.

6. Orthopädietechnische Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der ersten Kopplungselemente (12) eine Mehrzahl von Kopplungsbereichen, insbesondere in Form von radial nach innen ragender Laschen (18), aufweist, wobei vorzugsweise eine Anzahl der Laschen (18) der Anzahl der Magnete (24) und/oder einer Anzahl der Vertiefungen und/oder Ausnehmungen (22) entspricht.

7. Orthopädietechnische Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine erste Kopplungselement (12) oder das zweite Kopplungselement (14) drehfest an einem Gehäuse angeordnet sind.

8. Orthopädietechnische Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Überlastschutz (14) eine Sperreinrichtung (10) aufweist, die eingerichtet ist, die Übertragung des Drehmomentes von der Antriebseinrichtung (2) auf den Endeffektor (8) nicht zu beeinflussen und die Übertragung des Drehmomentes von dem Endeffektor (8) auf die Antriebseinrichtung (2) bis zu dem Grenzdrehmoment zu verhindern.

9. Orthopädietechnische Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtung ein Klemmrollengesperre mit

einem Gehäuse (22) und

mindestens zwei, vorzugsweise mindestens drei Klemmscheiben (2) aufweist, die

• in dem Gehäuse (22) drehbar angeordnet sind und

• jeweils wenigstens eine Ausnehmung (4), in der sich eine Klemmrolle (20) befindet,

• wenigstens einen Antriebsvorsprung (12) und

• wenigstens einen Abtriebsvorsprung (14) aufweisen, wobei die Klemmscheiben (2) derart angeordnet und ausgebildet sind, dass ein Drehen der Klemmscheiben (2) durch Antreiben der Antriebsvorsprünge (12) möglich ist und beim Antreiben der Abtriebsvorsprünge (14) ein Drehen der Klemmscheiben (2) verhindert wird.

10. Orthopädietechnische Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (4) der Klemmscheiben (2) nach radial außen offen sind und auf dieser Seite vom Gehäuse (22) begrenzt werden, wobei sie eine Freilaufseite (6), die so groß ist, dass eine Klemmrolle (20) nicht mit dem Ge- häuse (22) in Kontakt kommt, und eine Sperrseite (8) aufweisen, die so klein ist, dass eine Klemmrolle (20) mit dem Gehäuse (22) in Kontakt kommt.