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1. (EP2915698) LED LIGHT
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Beschreibung


[0001]  Die vorliegende Erfindung betrifft eine LED-Leuchte, insbesondere LED-Fahrzeugscheinwerfer, mit einer Leuchteneinheit oder mehreren Leuchteneinheiten, wobei jede Leuchteneinheit ein Leuchtmittel in der Form einer LED-Platine mit einer leuchtenden Fläche und eine dem Leuchtmittel zugeordnete optische Einrichtung mit wenigstens einem Reflektor und/oder wenigstens einer Linse umfasst, aufweist.

[0002]  LED-Leuchten ersetzen in zunehmendem Maße andere Leuchten, weil sie langlebiger sind und eine vergleichsweise geringe Wärmestrahlung aussenden. Auch im Bereich der Kraftfahrzeugbeleuchtung kommen inzwischen Hauptscheinwerfer zum Einsatz, die das Abblendlicht in LED-Technik realisieren oder sogar als Voll-LED-Scheinwerfer ausgestaltet sind und damit herkömmliche Xenon-Scheinwerfer ablösen.

[0003]  Die Realisierung des Abblendlichts in LED-Technik erfordert üblicherweise, dass vier Leuchteneinheiten mit LEDs und diesen zugeordneten optischen Einrichtungen in der Form von Reflektoren und/oder Linsen vorgesehen sind, wobei jeweils zwei Leuchteneinheiten bestehend aus LEDs und zugeordneter optischer Einrichtung für die Beleuchtung des Vorfeldes und zwei Leuchteneinheiten für die Reichweite zuständig sind.

[0004]  Als LED-Leuchtmittel kommen dabei LED-Platinen zum Einsatz, die ein flächiges Substrat besitzen, welches mit den erforderlichen LEDs und ggf. weiteren elektronischen Bauelementen bestückt sind. Zusätzlich sind Anschlussflächen vorhanden, über welche die LED-Platinen an Leitungen angeschlossen werden können. In der Regel handelt es sich bei den Anschlussflächen um verzinnte Kupferflächen, die dem Lötanschluss von Leitungen dienen. Die LEDs bilden dann eine leuchtende Fläche der LED-Platinen.

[0005]  Die LEDs müssen beim Einsatz in Hauptscheinwerfern von Fahrzeugen hochpräzise gegenüber den Reflektoren positioniert sein, was hohe Anforderungen an die Herstellung stellt. Aus diesem Grund werden LED-Hauptscheinwerfer von Fahrzeugen komplett bei der Herstellung justiert. Dies bringt den Nachteil mit sich, dass die Leuchtmittel nicht ausgewechselt werden können. Entsprechend ist bei einem defekten Leuchtmittel häufig der Ersatz des kompletten Scheinwerfers erforderlich.

[0006]  Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine LED-Leuchte, insbesondere einen LED-Fahrzeugscheinwerfer der eingangs genannten Art so auszugestalten, dass die Positionierung der LED-Platinen und damit der leuchtenden Flächen gegenüber den zugeordneten Reflektoren vereinfacht und damit die Montage erleichtert wird. Insbesondere soll auch die Möglichkeit geschaffen werden, die Leuchtmittel auszutauschen.

[0007]  Diese Aufgabe ist bei einer LED-Leuchte der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass ein Reflektorhalter vorgesehen ist, der die optischen Einrichtungen der vorhandenen Leuchteneinheit oder Leuchteneinheiten trägt und insbesondere einteilig damit ausgebildet ist, dass ein Platinenhalter vorgesehen ist, der an dem Reflektorhalter lösbar befestigt ist, dass der Platinenhalter für jede Leuchteneinheit eine Aufnahme aufweist, in welcher die LED-Platine der Leuchteneinheit positioniert ist, wobei die LED-Platine Anlageflächen aufweist, die mit korrespondierenden Anlageflächen an dem Reflektorhalter in Anlage kommen, um die LED-Platine in der Aufnahme gegenüber dem der zugeordneten optischen Einrichtung zu positionieren, wenn der Platinenhalter an dem Reflektorhalter fixiert ist, und dass jeder Leuchteneinheit elastische Druckmittel zugeordnet sind, die an dem Platinenhalter und/oder dem Reflektorhalter vorgesehen sind und die LED-Platine der Leuchteneinheit beaufschlagen, um deren Anlageflächen gegen die Anlageflächen des Reflektorhalters zu drücken, wenn der Platinenhalter an dem Reflektorhalter fixiert ist.

[0008]  Die erfindungsgemäße LED-Leuchte umfasst damit zwei bauliche Hauptkomponenten, nämlich zum einen den Reflektorhalter, welcher die optischen Einrichtungen trägt, und zum anderen den Platinenhalter, der mit dem Reflektorhalter lösbar verbunden ist. Die LED-Platinen sind dabei in die Aufnahmen des Platinenhalters eingelegt und werden in diesen vorpositioniert. Die endgültige Positionierung des Platinenhalters erfolgt erst, wenn der Platinenhalter an dem Reflektorhalter montiert wird. Hierzu weisen die LED-Platinen und der Reflektorhalter zueinander korrespondierende Anlageflächen auf, die im montierten Zustand miteinander in Anlage kommen und dafür sorgen, dass die LED-Platinen in allen Richtungen gegenüber dem Reflektorhalter und damit gegenüber den ihnen zugeordneten Reflektoren positioniert werden. Dabei wird durch elastische Druckmittel sichergestellt, dass die Anlageflächen der LED-Platinen gegen die korrespondierende Anlageflächen des Reflektorhalters gedrückt werden. Im Ergebnis ist es zur Montage der erfindungsgemäßen LED-Leuchte lediglich erforderlich, den Platinenhalter mit in die Aufnahmen eingelegten LED-Platinen an dem Reflektorhalter zu befestigen, beispielsweise anzuschrauben. Die LED-Platinen werden dann automatisch durch die elastischen Druckmittel gegen die Anlageflächen des Reflektorhalters gedrückt und so positioniert. Eine aufwändige Justierung ist damit nicht erforderlich. Ebenfalls ist es möglich, die Leuchtmittel auszutauschen. Hierzu braucht lediglich der Platinenhalter von dem Reflektorhalter gelöst zu werden. Dann können entweder einzelne LED-Platinen ausgewechselt werden. Alternativ kann auch der ganze Platinenhalter mit den LED-Platinen ausgetauscht werden. Für diesen Fall ist zweckmäßigerweise die Steuerungselektronik für die LED-Platinen an dem Platinenhalter vorgesehen.

[0009]  Der Reflektorhalter und die Reflektoren sind bevorzugt einteilig ausgebildet, so dass sie beispielsweise als Gussteil hergestellt werden können. Auf diese Weise können Fertigungstoleranzen minimiert werden. Gleichzeitig wird die Wärmeableitung aus den LED-Platinen begünstigt. Da über den Platinenhalter lediglich eine Vorpositionierung der LED-Platinen an dem Reflektorhalter vorgenommen wird, sind die Anforderungen an die Fertigungstoleranzen bei dem Platinenhalter nicht hoch, so dass dieser günstig hergestellt werden kann.

[0010]  Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass jede Aufnahme für eine LED-Platine zu einer vorderen Stirnseite des Platinenhalters offen ist und die zugeordnete LED-Platine an der offenen Stirnseite aus der Aufnahme ragt, wobei an dem aus der Aufnahme ragenden Endabschnitt der LED-Platine die Anlageflächen der LED-Platinen zur Positionierung der LED-Platinen gegenüber der jeweils zugehörigen optischen Einrichtung ausgebildet sind.

[0011]  In bevorzugter Weise weist der Platinenhalter einen Platinenhalterkörper auf und ist jeder Leuchteneinheit ein Trägerarm zugeordnet, welcher von der Vorderseite des Platinenhalterkörpers gradlinig abragt, wobei an dem freien, vorderen Endabschnitt des Trägerarms die Aufnahme für die LED-Platine der Leuchteneinheit ausgebildet ist. Dem Trägerarm jeder Leuchteneinheit ist eine korrespondierende Trägeraufnahme in dem Reflektorhalter zugeordnet, in welche der Trägerarm von der Rückseite des Reflektorhalters her geradlinig eingeschoben ist bzw. eingeschoben werden kann, wobei die Trägeraufnahme insbesondere seitliche Führungsnuten definiert, in welche die seitlichen Ränder des zugeordneten Trägerarms eingreifen. Zur Montage des Platinenhalters brauchen bei dieser Ausgestaltung lediglich die Trägerarme des Platinenhalters in die entsprechenden Trägeraufnahmen des Reflektorhalters eingeschoben zu werden, bis der Platinenhalterkörper an dem Reflektorhalterkörper in Anlage kommt, wozu an dem Platinenhalterkörper und dem Reflektorhalterkörper entsprechende Anschlagflächen vorgesehen sind. In dieser Endposition wird dann der Platinenhalterkörper an dem Reflektorhalterkörper fixiert. Zur Positionierung der LED-Platinen sind diese gemäß einer Ausführungsform der Erfindung in den zugehörigen Aufnahmen parallel zu der Erstreckungsrichtung der Trägerarme und damit auch der Einschubrichtung Z bewegbar und sind im hinteren Endbereich der Aufnahmen des Platinenhalters elastische Druckmittel vorgesehen, welche die LED-Platinen elastisch aus den Aufnahmen drücken.

[0012]  Die LED-Platinen können an ihrem vorderen Endbereich einen Zentriervorsprung aufweisen, der in eine korrespondierende Zentrierausnehmung der zugehörigen Trägeraufnahme eingreift, um die LED-Platinen in einer quer zur Einschubrichtung Z verlaufenden Y-Richtung zu zentrieren, wobei der Zentriervorsprung und die Zentrierausnehmung jeweils einander gegenüberliegende, seitliche Anlageflächen aufweisen. Ferner weisen die LED-Platinen und der Reflektorhalter Anlageflächen auf, um die LED-Platinen an dem Reflektorhalter in der Einschubrichtung Z zu positionieren, wobei vorzugsweise diese Z-Anlageflächen der LED-Platinen auf gegenüberliegenden Seiten des Zentriervorsprungs ausgebildet sind. Bei dieser Ausgestaltung kommen die Z-Anlageflächen der LED-Platinen beim Einschieben der Trägerarme in die Trägeraufnahmen mit den entsprechenden Anlageflächen des Reflektorhalters in Kontakt. Beim weiteren Einschieben der Trägerarme werden die elastischen Druckmittel am hinteren Endbereich der Aufnahmen des Platinenhalters elastisch zusammengedrückt und damit gespannt, so dass die LED-Platinen in der Einschubrichtung positioniert werden. Gleichzeitig kommen die Zentriervorsprünge der LED-Platine mit den korrespondierenden Zentrierausnehmungen des Reflektorhalters in Eingriff, um die LED-Platinen in der Y-Richtung zu positionieren.

[0013]  Zur Positionierung der LED-Platinen in einer X-Richtung, die quer zur Einschubrichtung Z bzw. der YZ-Ebene verläuft, bilden bevorzugt die Unterseiten jeder LED-Platine eine Anlagefläche, wobei die korrespondierenden Anlageflächen des Reflektorhalters von dem Boden der Trägeraufnahmen erhaben sind. Zusätzlich sind elastische Druckmittel bzw. Federelemente an dem Reflektorhalter oder dem Platinenhalter vorgesehen, die auf die Oberseiten der LED-Platinen wirken, um die Unterseiten der LED-Platinen gegen die korrespondierenden Anlageflächen des Reflektorhalters zu drücken. Hierzu können beispielsweise elastische Druckmittel in Form von Blattfedern an dem Platinenhalter vorgesehen sein, die sich über die offene Oberseite der Aufnahmen erstrecken und ausgebildet sind, um eine in die Aufnahme eingesetzte LED-Platine in Richtung des Bodens der Aufnahme niederzudrücken. Insbesondere können die Blattfedern an ihrem rückseitigen Endbereich an den Trägerarmen gehalten sein und sich zur Vorderseite hin über die Aufnahmen erstrecken. Durch die vorgesehenen Druckmittel wird ein flächiger Kontakt zwischen der LED-Platine und dem Reflektorhalter gewährleistet, durch den auch ein guter thermischer Kontakt zwischen den Bauteilen sichergestellt wird. Auf diese Weise kann eine gute thermische Ableitung der im Betrieb entstehenden Wärme aus der LED-Platine in den Reflektorhalter stattfinden.

[0014]  Der erhabenen Anlagefläche des Reflektorhalters kann dabei eine Auflaufschräge zugeordnet sein, welche mit der LED-Platine in der Weise zusammenwirkt, dass diese beim Einschieben der Trägerarme entgegen der Rückstellkraft der die LED-Platine niederdrückenden Federelemente angehoben wird.

[0015]  Ein Platinenhalter für eine LED-Leuchte umfasst vorzugsweise einen Platinenhalterkörper und einen geradlinig von dem Platinenhalterkörper abragenden Trägerarm oder mehrere parallel zueinander von der Vorderseite des Platinenhalterkörpers abragende Trägerarme, wobei jeder Trägerarm an seinem freien, vorderen Endabschnitt eine zur vorderen Stirnseite des Trägerarms offene Aufnahme für eine LED-Platine aufweist, wobei im hinteren Bereich der Aufnahme elastische Druckmittel vorgesehen sind, die ausgebildet sind, eine in die Aufnahme eingesetzte LED-Platine elastisch aus der Aufnahme zu drücken.

[0016]  Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass an dem Platinenhalter elastische Druckmittel vorgesehen sind, die sich über eine offene Oberseite der vorhandenen Aufnahme oder Aufnahmen erstrecken und ausgebildet sind, um eine in die Aufnahme eingesetzte LED-Platine in Richtung des Bodens der Aufnahme niederzudrücken, wobei insbesondere als elastische Druckmittel Blattfedern an dem Platinenhalter und insbesondere den Trägerarmen vorgesehen sind, die an ihrem rückseitigen Endbereich an dem Platinenhalter und insbesondere den Trägerarmen gehalten sind und sich zur Vorderseite hin über die Aufnahmen erstrecken.

[0017]  Ferner wird eine Reflektoranordnung für eine LED-Leuchte, insbesondere einen LED-Fahrzeugscheinwerfer, mit einer Leuchteneinheit oder mehreren Leuchteneinheiten geschaffen, wobei jede Leuchteneinheit ein Leuchtmittel in der Form einer LED-Platine mit einer leuchtenden Fläche und eine dem Leuchtmittel zugeordnete optische Einrichtung aufweist, mit einem Reflektorhalter, der die optische Einrichtung der vorhandenen Leuchteneinheiten trägt und insbesondere einteilig mit diesen ausgebildet ist, wobei jeder Leuchteneinheit eine Trägeraufnahme in dem Reflektorhalter zugeordnet ist, in welche ein Trägerarm eines Platinenhalters von der Rückseite des Reflektorhalters geradlinig eingeschoben werden kann, und wobei im vorderen Endbereich jeder Trägeraufnahme Anlageflächen ausgebildet sind, um jeweils eine LED-Platine in der Trägeraufnahme zu positionieren, wobei jede Trägeraufnahme insbesondere seitliche Führungsnuten definiert, in welche die seitlichen Ränder des zugeordneten Trägerarms eingreifen.

[0018]  Die Reflektoranordnung zeichnet sich gemäß einer Ausführungsform dadurch aus, dass in der Trägeraufnahme, insbesondere im Bereich einer stirnseitigen Endfläche der Trägeraufnahme, eine Zentrierausnehmung, um eine LED-Platine in einer quer zur Einschubrichtung verlaufenden Y-Richtung zu zentrieren, und wenigstens eine Anlagefläche, um eine LED-Platine in der Einschubrichtung zu positionieren, ausgebildet sind und/oder dass im Bereich des Bodens der Trägeraufnahme eine Anlagefläche ausgebildet ist, die von dem Boden der Trägeraufnahme erhaben ist.

[0019]  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen LED-Leuchte dargestellt. In der Zeichnung zeigt:
Figur 1
eine LED-Leuchte gemäß der vorliegenden Erfindung in perspektivischer Darstellung,
Figur 2
einen Platinenhalter und eine LED-Platine der LED-Leuchte aus Figur 1,
Figur 3
den Platinenhalter aus Figur 2 mit daran vorpositionierten LED-Platinen,
Figur 4
den Platinenhalter aus Figur 3 mit einem Reflektorhalter und daran vorgesehene Reflektoren,
Figur 5
in Schnittdarstellung den Eingriffsbereich zwischen einer LED-Platine und dem Reflektorhalter,
Figur 6
eine weitere LED-Leuchte gemäß der vorliegenden Erfindung in perspektivischer Darstellung,
Figur 7
ein Platinenhalter und eine LED-Platine der LED-Leuchte aus Figur 6,
Figur 8
den Platinenhalter aus Figur 7 mit einer daran vorpositionierten LED-Platine,
Figur 9
den Platinenhalter aus Figur 8 mit einem Reflektorhalter und einem daran gehaltenen Reflektor und
Figur 10
eine weitere Ausführungsform eines Reflektorhalters mit einer daran gehaltenen optischen Einrichtung, die einen Reflektor und eine Linse umfasst.


[0020]  In der Zeichnung ist eine LED-Leuchte gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt. Die LED-Leuchte umfasst zwei Leuchteneinheiten, die jeweils ein Leuchtmittel in der Form einer LED-Platine 1 und einen der LED-Platine 1 zugeordneten Reflektor 2a einer optischen Einrichtung aufweisen. Die optische Einrichtung kann alternativ oder zusätzlich zu dem Reflektor 2a eine optische Linse 2b aufweisen. Die LED-Platine 1 besitzt in an sich bekannter Weise ein flächiges Substrat 1a, welches starr ausgebildet und mit den erforderlichen LEDs und ggf. weiteren elektronischen Bauelementen bestückt ist. Die LEDs bilden eine leuchtende Fläche 1b der LED-Platine 1. Die weiteren elektronischen Bauelemente und auch die elektrischen Anschlussflächen der LED-Platinen 1 sind in der Zeichnung nicht dargestellt.

[0021]  Die LED-Platinen 1 sind an einem gemeinsamen Platinenhalter 3 gehalten, der auch die Steuerungselektronik für die LED-Platinen 1 trägt. Wie insbesondere die Figur 2 gut erkennen lässt, besitzt der Platinenhalter 3 einen Platinenhalterkörper 3a, der hier quaderförmig ausgebildet ist, und zwei Trägerarme 3b, welche von der vorderen Stirnseite des Platinenhalterkörpers 3a parallel zueinander abragen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ragen die Trägerarme 3b von der vorderen Stirnfläche des Platinenhalterkörpers 3a ab. Die Trägerarme 3b sind jeweils einer Leuchteneinheit zugeordnet und weisen an ihrem vorderen, freien Endabschnitt eine Aufnahme 4 auf, in welche die LED-Platine 1 der Leuchteneinheit eingeschoben werden kann. Die Aufnahmen 4 sind zur vorderen Stirnseite der Trägerarme 3b offen, so dass die LED-Platinen 1 an der offenen Stirnseite aus den Aufnahmen 4 ragen. Ferner sind die Aufnahmen 4 zur Oberseite der Trägerarme 3b offen, und auch der Boden der Aufnahme 4 ist durch eine Öffnung 5, die sich von der Rückseite bis hin zur Vorderseite der Aufnahme 4 erstreckt, unterbrochen.

[0022]  Am hinteren Endbereich der Aufnahmen 4 ist jeweils eine Druckfeder 6 vorgesehen, die wirksam ist, um eine in die Aufnahme 4 eingesetzte LED-Platine 1 in der Längsrichtung 7 des Trägerarmes 3b aus der Aufnahme 4 zu drücken. Die Druckfeder 6 ist hier in der Form eines elastischen Bügels ausgebildet, der sich quer zu der Aufnahme 4 erstreckt und an deren seitlichen Wandungen angeformt ist.

[0023]  Ferner ist jeder Aufnahme 4 eine Druckfeder 7 zugeordnet, die auf die Oberseite der LED-Platinen 1 wirkt, um diese nach unten in Richtung des Bodens der Aufnahme 4 zu drücken. Die Druckfeder ist hier in der Form einer Blattfeder 7 ausgebildet, deren hinterer Endabschnitt an der Rückseite der Aufnahme 4 mit dem Trägerarm 3b verbunden ist und die sich in der Längsrichtung Z des Trägerarms 3b über die Aufnahme 4 erstreckt.

[0024]  Die Reflektoren 2 sind an einem gemeinsamen Reflektorhalter 8 angeordnet und unter Bildung einer Reflektoranordnung einstückig mit diesem ausgebildet. Konkret sind der Reflektorhalter 8 und die Reflektoren 2a als ein Bauteil im Gussverfahren hergestellt. Der Reflektorhalter 8 besitzt zwei Trägeraufnahmen 9, in welche die Trägerarme 3b des Platinenhalters 3 eingeschoben werden können. Die Trägeraufnahmen 9 definieren dabei seitliche Führungsnuten 9a, 9b, in welche die seitlichen Ränder der Trägerarme 3b eingreifen. Im Übrigen sind die Trägeraufnahmen 9 zu ihrer Oberseite hin offen.

[0025]  Am vorderen Endabschnitt der LED-Platinen 1 einerseits und an dem vorderen Endbereich der Trägeraufnahmen 9 andererseits sind einander zugeordnete Anlageflächen ausgebildet, um die LED-Platinen 1 in dem Reflektorhalter und damit gegenüber dem jeweils zugeordneten Reflektor 2 zu positionieren, wenn die Trägerarme 3b vollständig in die Trägeraufnahmen 9 eingeschoben sind. Dies ist dann der Fall, wenn die vordere Stirnfläche des Platinenhalterkörpers 3a an der hinteren Stirnfläche 8a des Reflektorhalters 8 in Anlage kommt.

[0026]  In den Figuren 6 bis 9 ist eine weitere Ausführungsform einer LED-Leuchte gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. Diese entspricht der zuvor erläuterten Ausführungsform mit der Maßgabe, dass die LED-Leuchte nur eine einzige Leuchteneinheit mit einem Leuchtmittel in der Form einer LED-Platine 1 und einen der LED-Platine 1 zugeordneten Reflektor 2a einer optischen Einrichtung aufweisen. Entsprechend besitzt der Platinenhalter 3 auch nur einen Trägerarm 2b, welcher von der vorderen Stirnseite des Platinenhalterkörpers 3a geradlinig abragt. Der Trägerarm 3b weist in bereits beschriebener Weise an seinem vorderen, freien Endabschnitt eine Aufnahme 4 auf, in welcher die LED-Platine 1 der Leuchteneinheit eingeschoben werden kann. Am hinteren Endbereich der Aufnahme 4 ist eine Druckfeder 6 vorgesehen, die wirksam ist, um eine in die Aufnahme 4 eingesetzte LED-Platine 1 in der Längsrichtung 7 des Trägerarms 3b aus der Aufnahme 4 zu drücken, so dass die LED-Platine 1 an der offenen Stirnseite aus der Aufnahme 4 ragt. Ferner ist der Aufnahme 4 eine Druckfeder 7 zugeordnet, die auf die Oberseite der LED-Platine 1 wirkt, um diese nach unten in Richtung des Bodens der Aufnahme 4 niederzudrücken. Die Druckfeder ist wie bei der ersten Ausführungsform in der Form einer Blattfeder 7 ausgebildet, deren hinterer Endabschnitt an der Rückseite der Aufnahme 4 mit dem Trägerarm 3b verbunden ist und die sich in der Längsrichtung Z des Trägerarms 3b über die Aufnahme 4 erstreckt.

[0027]  Der Reflektor 2a ist an einem Reflektorhalter 8 angeordnet, der eine Trägeraufnahme 9 besitzt, in der welche der Trägerarm 3b des Platinenhalters 3 eingeschoben werden kann. Die Trägeraufnahme 9 definiert dabei seitlichen Führungsnuten 9a, 9b, in welche die seitlichen Ränder des Trägerarms 3b eingreifen. Im Übrigen ist die Trägeraufnahme 9 zu ihrer Oberseite hin offen.

[0028]  Am vorderen Endabschnitt der LED-Platine 1 einerseits und an dem vorderen Endbereich der Trägeraufnahme 9 andererseits sind einander zugeordnete Anlageflächen ausgebildet, um die LED-Platine 1 in dem Reflektorhalter 8 und damit gegenüber dem Reflektor 2a zu positionieren, wenn der Trägerarm 3b vollständig in die Trägeraufnahme 9 eingeschoben ist.

[0029]  Konkret weist die LED-Platine 1 an ihrem vorderen Endbereich einen Zentriervorsprung 10 auf, der in eine korrespondierende Zentrierausnehmung 11 der zugehörigen Trägeraufnahme 9 eingreift, um die LED-Platine 1 in einer quer zur Einschubrichtung Z verlaufenden Y-Richtung zu zentrieren. Der Zentriervorsprung 10 besitzt hierzu an seinen gegenüberliegenden Seiten entsprechende seitliche Anlageflächen 10a, 10b, die mit korrespondierenden Anlageflächen 11a, 11b der Zentrierausnehmung 11 in Kontakt kommen. Ferner weisen die LED-Platine 1 und der Reflektorhalter 8 Anlageflächen auf, um die LED-Platine 1 an dem Reflektorhalter 8 in der Einschubrichtung Z zu positionieren. Diese Z-Anlageflächen 12a, 12b; 13a, 13b der LED-Platine 1 sind hier an den in Y-Richtung gegenüberliegenden Seiten der Schulter des Zentriervorsprungs 10 des Platinenkörpers 3a und den an der Zentrierausnehmung 11 vorhandenen Schulterflächen der Trägeraufnahme 9 ausgebildet.

[0030]  Zur Positionierung der LED-Platine 1 in einer X-Richtung, die senkrecht zu der YZ-Ebene verläuft, bildet die Unterseite der LED-Platine 1 jeweils eine Anlagefläche. Eine korrespondierende Anlagefläche 14 ist am Boden der Trägeraufnahme 9 ausgebildet und gegenüber den umliegenden Bodenbereichen erhaben, d.h. die Anlagefläche 14 steht nach oben über den Boden der Trägeraufnahme 9 vor. Dabei ist der vordere Endabschnitt der Anlagefläche 14 als eine Auflaufschräge 14a ausgebildet, die mit der zugehörigen LED-Platine 1 zusammenwirkt, um diese beim Einschieben des Trägerarms 3b anzuheben.

[0031]  Zur Montage der LED-Leuchte 1 wird zunächst die LED-Platine 1 in die beiden Aufnahmen 4 der Trägerarme 3b des Platinenhalters 3 von deren offenen Stirnseite her eingeschoben. Anschließend wird der Platinenhalter 3 mit dem Reflektorhalter 8 verbunden, indem die Trägerarme 3b des Platinenhalters 3 in die zugehörige Trägeraufnahme 9 des Reflektorhalters 8 eingeschoben werden, bis der Platinenhalterkörper 3a an dem Reflektorhalter 8 in Anlage kommt. In dieser Endposition werden der Platinenhalter 3 und der Reflektorhalter 8 miteinander lösbar verbunden, nämlich verschraubt.

[0032]  Beim Einschieben des Trägerarms 3b in die Trägeraufnahme 9 kommt der Zentriervorsprung 10 an dem vorderen Endbereich des Substrats 1a der LED-Platine 1 mit der zugehörigen Zentierausnehmung 11 der Trägeraufnahme 9 in Eingriff, wodurch die LED-Platine 1 in der Y-Richtung zentriert wird. Außerdem kommen die Z-Anlageflächen 12a, 12b im Bereich der Schultern der LED-Platine 1 auf den gegenüberliegenden Seiten des Zentriervorsprungs 10 mit den korrespondierenden Anlageflächen 13a, 13b des Reflektorhalters 8 in Eingriff, um die LED-Platine 1 in der Einschubrichtung Z zu positionieren. Nach der Positionierung der LED-Platine 1 in der Z-Richtung führt ein weiteres Einschieben der Trägerarme 3a dazu, dass die Druckfedern 6 im hinteren Endbereich der Aufnahmen 4 zusammengedrückt und damit gespannt werden, so dass durch die Rückstellkraft der Druckfedern 6 sichergestellt wird, dass die LED-Platine 1 an den Z-Anlageflächen 13a, 13b des Reflektorhalters 8 gehalten werden.

[0033]  Beim Einschieben des Trägerarms 3a wird die LED-Platine 1 ferner durch das Zusammenwirken mit der Auflaufschräge 14b am Boden der Trägeraufnahme 9 entgegen der Rückstellkraft der Blattfeder 7, welche die Aufnahme 4 übergreift, leicht angehoben, so dass die LED-Platine 1 durch die Blattfeder 7 gegen die Anlagefläche 14 am Boden der Trägeraufnahme 9 gedrückt wird, um die LED-Platine 1 in X-Richtung zu positionieren.

[0034]  Schließlich ist in Figur 10 ein Reflektorhalter 8 dargestellt, der eine optische Einrichtung 2 trägt, welche einen Reflektor 2a und eine daran positionierte Linse 2b umfasst. Die Trägeraufnahme 9 ist hier wie bei den beiden zuvor beschriebenen Ausführungsformen ausgebildet. Die seitlichen Ränder der Trägeraufnahme 9 sind hier schwalbenschwanzartig ausgebildet, um die korrespondierend ausgebildeten Ränder einer LED-Platine zu führen und an dem Reflektorhalter gegen ein Lösen nach oben hin zu fixieren.